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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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438 November 1534,

verworfe». Darauf erklärte der Herzog, weil gütliche Unterhandlung umsonst sei. so sollen andere Mittel vor-geschlagen werden. Die Boten von Bern crwiederten. sie wisse., kein besseres Mittel, als die Eid- undBundesgenossen, du.- h.er seien freundlich. doch mit wissenhafter Thädigung. handeln zu lassen, mit Aus-nahme derer von Fre.burg we.l d.ese auch in den. Vurgrechl von Lausanne seien, welches der Herzog in seinenArtike n berühre. Da diese Ausnahme weder der Herzog noch die Eid- und Bundesgenossen zulassen wollten,so erklärten d.e Boten von Bern, wenn ihnen ein diesfälliges freundliches Schreiben zu Händen .hrer Obernubergebe., wurde so wurden sie es sofort denselben übermitteln. Die Herren von Bern antworteten, dievom Herzog angebotene Versicherung werde nicht angenommen; es bleibe bei den. von Bern gethanen Vor-schlage, mit dem Anhang, daß des Herzogs Unterthanen in der Stadt Genf und ihrem Gebiete und ebensodie Genfer ... dem Hcrzogthuni sicher handeln und wandeln mögen. Wenn die Versicherung solcher Art.snl U u Biburg mit denen gemeiner Eidgenosse vermitleln lassen,

ä u R 1 ^ ^ "üb Bundesgenossen, den Herzog zu vermögen, die von Bern vorgeschlagene.< !^n-u -'tttgelhc.lte Versicherung, die billig und den ergangenen Urthcilen gemäß'sei. einzu-

?wa7'nn^d tkÄ '!! ^ Boten von Bern im Namen ihrer Obern das Recht an und

Necbtstaa ainns?t.->»""! csgenoffen, die zu Pcterlingcn geurtheilt haben, und ersuchen deßnahe» einenR hlstag ""^sctzcn und den Herzog zu vermögen, sich damit, der Billigkeit gemäß, zu begnüge». Wasder Herzog ans dieses Nechtsbictcn geantwortet, wissen die Boten. i v- s 3

r ^ t'. 198, wird dieser „Vortrag" als am 28. November 1534

n !! ml" ^ ' Basier Sammlung schließen sich an denselben noch einige andere Auszüge vonEntgegnungen der Gesandten von Bern. > » o a

... . ""geführten Zürcher. Lucerner und Solothurer Quellen enthalten ferner folgenden Vortrag derGesandten von Bern, angeblich vom 15.December 1534. Die Boten der Eidgenossen'hätten sie heute be-rufen und ihnen angezeigt, daß der Herzog in der erster.. Gegenwart etwas vortragen wolle. Nachdem siedieses verstanden, erklären sie, daß sie bei dem, was sie gestern vor den Boten der Eidgenossen mit deinverzog ..beschlußlich geredet, verbleibe», auch keine fernere Vollmacht besitzen und bitten und begehren, daßman ihre Obern bei dem gethanen Ncchtsbot handhabe und ihnen zum Recht verhelfe; sie hoffen, daß dicscSin Betracht der Eides- und Bundcspflichten. gemäß welchen die Eidgenossen ihren Obern mehr als dein

^rRM ^ "5"° B°llmacht. wollen sie hci.n-

Jm Solothurner Abschied fehlt in X die Bemerkung wegen der evangelischen Städte.

Wir lassen dem Abschied und seinen unmittelbaren Beilagen noch einige die Verhandlungen erläuterndeoder ausführende Acten auszüglich folgen:

1) 1,i34, 19. November, Thonon. Die Gesandten von Bern an ihre Obern. Letzten Montag(16. November) seien sie in Thonon angekommen und haben daselbst die Boten von Zürich, Basel. Schaff-hansen angetroffen. Am Abend desselben Tages seien die von Lucern. Uri. Schwyz, Unterwalde'n. Zug-Glarus. Freiburg. Solothurn, Wallis, angelangt; von St. Gallen sei niemand da. obwohl sie ihre Botschaftbenn Nechtshandcl zu Pctcrlingen hatten, wogegen dort Glarus und Appenzell nicht anwesend waren,die aber jetzt auch da seien. Am 17. November („morndcs Zinstag") habe der Vicomte von Martigue'Sdm Präsidenten Lambert und den Herrn von Villarsel zu den Gesandten geschickt und ihnen sage"aßen, der Herzog sei am Eintreffen verhindert worden; als er nämlich durch Aosta wollte, habe er Nach-n )t erhalten, daß der Berg verschneit sei. wcßhalb er wieder nach Turin zurückgekehrt sei; zudem leide ernvii^ erwarte man ihn bis Freitag oder Samstag über den Montccnis („Montinis"):

mme ' Gesandten gelegen sei, wolle der Vicomte mit ihnen verhandeln. Die Gesandten ant-

c c». ihre Instruction laute auf den Herzog, und sie wollen daher auf dessen Ankunft warten.

St. A.Bern: Acten Savoyen sino anno bis Ib44.