388 September 1534.
auf haben diese geantwortet, daß sie um keinen Buchstaben von den Abschieden von St. Julien und Peter-lingen abweichen, eher wollten sie Weiber und Kinder verlassen: wobei sie ihre frühere Mahnung um Hülstund Entschüttung wiederholten. Auf dieses habe man den Boten von Genf, die den Vortrag gethan, geant-wortet, wie man Gesandte („üch ) mit tapfcrm Befehl nach Genf und zum Herzog abgeordnet habe »»»hoffe, daß sie Gutes wirken. Wenn der Herzog znr Sache wolle reden lassen, sollen die Gesandten, bevorsie hievon denen zu Genf Uivas sagen, hcimberichtcn und weitere Weisung erwarten. Beinebens solle» stcallen Fleiß anwenden, daß die Sache einmal beendigt oder ein Anstand gemacht werde.
St. A. Bern: Deutsch Misswcnbuch v, S. SSS.
. IG September. Bern an seine Gesandten zu Genf. Ihr Schreiben und die Antwort derer z»
Gciff habe man erhalten. Da man eine ansehnliche Botschaft zum Herzog („hinin") geschickt, wolle >"»»vor Allem aus nun deren Erfolg erwarten. s. ^
T«7.
(1. September (Freitag vor Kreuzes Erhöhung).
D°c..m-ntt„summl.„.g Bd. X, Nr. 37. Staatsarchiv Bern : Allg. -idg. Abschi-d- NN. S. -lS. S.aa,sarchl°^.,°°r„. A-tm S°I°thur». .«.a,,t°„Sarchi° Nas-I- Abschi-drschrist-n 1434-15»°. »,a,.t°..Sarchiv Zrcil».rg: S°l°thur»cr Missi°°n.
KaiitonSarchi» Solothurn: Abschiede Band so.
Gesandte: Zürich. Johann Haab; Heinrich Nahm Freiburg. (Peter) Tossis. (Andere unbekannt).
Dem letzteil Abschied von Baden gemäß erscheinen die Nathsboten der sechs Schicdorte vor Schultheiß'kleinen und großen Nöthen, um allerlei Mittel zu gütlichem Vergleich mit den Ausgeschlosseilen vorzuschlage»'Es wird ihnen, nachdem sie auch den Vertrag eröffnet, den sie gestern mit der Gegenpartei zu Lcutzige" er-reicht, die folgende Antwort gegeben: Zuerst hat man die Verträge verlesen, die vor dein Aufruhr gemachtworden, um zu erweisen, daß man niemand mit Gewalt von Briefen und Siegeln gedrungen; sodann ^»Bericht über den Anschlag (der Anfrührer) in Heinrich Wagner's Haus, ans dein Jahrmarkt, und mit de»Landlentcn im Flunienthal. Alan erklärt sich auch bereit zu aller Billigkeit und Güte und spricht dastrauen aus, daß Bern und die Seinigeu thun werden, was sich gebühre; um größern Nachtheil zu verhüte»'findet man aber bedenklich, den von den Eidgenossen aufgerichteten Vertrag fallen zu lassen und ans "»esoder mehrere Orte zum Recht zu kommen, weil die ausgeschlossenen Orte dies unfreundlich deuten könnte»'ist hingegen erbötig, den Veltrag auf den nächsten Tag in Baden zu bringen, um da zu vernehmen, »b dieEidgenossen gütlich oder rechtlich handeln und vor welche Orte sie die Sache weisen wollen, und Alles zu th»'"was der Vertrag und die Billigkeit zugeben. Ebenso ist man gutwillig, den Anstand bis zur nächsten Tag'lcistung zu halten, sofern der Widertheil dies auch thut, und dem frühem Anerbieten gegen Bern gemäß düVier mit Leib und Gut ohne allen Entgeld wegziehen zu lassen, mit dem Vorbehalt, daß die Ansprache» »»"Privatpersonen, um Schulden oder Anderes, bezahlt werden sollen, und daß man, wenn dies jetzt nicht ai'ist'uommen würde, offene Hand haben und durch diese Zusage nicht gebunden sein wolle. Obwohl man g"«^dem Abschied nicht schuldig sei, den „Ausländischen" auf ihre Klagen zu antworten, wolle man doch bau»'erinnern, daß die Schiedboten, welche in Solothurn gewesen, wissen, aus welchen Ursachen sie von St»"und Land gewiesen worden, auch daß sie den Vertrag angenommen und somit dabei bleiben sollen; d»b"werde man aber thun, was sich gezieme, wenn ihnen wirklich etwas weggenommen, verbrannt und entzog"'