April 1534.
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für beide Fälle dasselbe vorschreibe, und die von Bern und Genf die ersten waren, welche diesen Artikelkrochen haben, da sie stets zwei Richter von je den beiden Städten, zwischen deren Unterthanen der Streit waltete,bestellten; daß sonnt klar sei, daß bei Marchtagen im einen und andern der beiden angedeuteten Fälle gleich-mäßig zu verfahren sei, haben sie erkennt, daß die Kläger berechtigt feien, in bisher geübter Weise zu pro-pren, und daß ihnen, soweit es die von Freiburg betrifft, ihre Nechtsforderung zuerkannt sein solle (»aowursüibourgso^s il «lo^veut avazu- lo passviusnt an oontvnu clv wir cwncmclö«); in Betreff derer von BernU"b Genf bleibe das Burgrecht bestehen, so lange es ihnen beliebe. In Folge dieses Entscheides wurden dieGenf, da sie abwesend waren, gemäß der Übung durch dreimaligen öffentlichen Ruf aufgefordert, denenFreiburg ihr Doppel des Bnrgrechtsbriefes zu übergeben (und auch sonst dem Urtheile nachzukommen,wobei der Sitte gemäß die Übereichung eines hölzernen Stabes stattfand und die von Freiburg feierlichGärten, daß sie fürderhin gegenüber denen von Genf durch das Burgrecht, das nunmehr aufgehoben und"bgethan sei, nicht mehr gebunden seien). Da die von Genf vor ihrer Entfernung ein urkundliches Zeugnis;äber ihre Anbringen, zumal in Betreff der von ihnen vorgebrachten Acten und Protestationen, verlangten,'M'rde ihnen dasselbe bewilligt und von dein Schreiber Franciscus de Playct gefertigt in Gegenwart folgender^ugen, als: Johann de Sancto Ciriaco, Franz de Prato Romano, Peter Gauteri, Peter Vuatre, Johann Borgeois,^»edict Blecheret, Franz Guyraud, Wilhelm Ramenel und Stephan Menestrey, alle Bürger von Lausanne.
Die benutzte Quelle ist eine amtlich gefertigte wörtliche Abschrift vom Original. Der Abschied istlateinisch, die einbezogene Protestatio» der Genfer und der Spruch der Richter franzosisch.
Die eingeklammerte, etwas corrupte Stelle lautet im Original- »prout alias äawm passanwutu-u utM-o^ntsntiawin ost. et wo traäitiono uuirm daouli umnuaw lignoi. nt -norm ost in talilnm rationidnskaoionäo. Protestant«» insnxer ipsi inas-rit-oi äomini kribu-senses, -psm äo-nin-s sobenonsibns ulteriusnoo a inoäo teneri obsegni, noo kavorisare oooasione pretaotari alias -nter -psos -n-tari oonkeüera-bionnm onin nnno rupts sink vi abolite pront snpra äeolaratum kae-t.«
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Iiaden. 1534, 5. Mai.
.. z>d -s. r. so«. Tscl-udischc Sammlung: Bd. 7, Nr. XXV.
Allg.Absch.Ir l, k. svs. Staatsarchiv Abschiede. Kantonsarchi» Basel: Abschiede 15ZZ-1SSS.
"tdarchiv Bern: Allg. cidg. Abschiede rr, S. ?l. XandeSarchiv Sch . ^eiivrlnir» - Abschiede Bd. so.
-i.a».°ns°rchiv A.-iburg - Aadische Abschied- Bd. Äa»tv»sarch.v Svlotlinr» ,-d
Gesandte: Zürich. Hans Haab; M. Heinrich Nahm Bern. Johannes Pastor; Hans Rudolf von^-'tried. Lucern. Hans Golder, Schultheiß. Uri. Jacob Troger, Anunaun. Schwyz. H;ero.;yn;us^°r»o, Pannerherr. Nu terwalden. Vogt Zumbrunnen. Zug. Heinrich Zigerl;, des Raths. Glarus.7»s Aebli, alt-Anunann. Basel. Heinrich Nyhiner, NatlMreiber; Blasius Schölli. Freiburg. Johannes,Mher. Solothurn. Niklaus von Wenge, Schultheiß. Schasfhausen. Hans Waldkirch, Bürgermeister:^"'rad Meyer, des Raths. Appenzell. (Ulrich) Broger, Ammann. E. A.A. 1.51b. - Stadt^'Gallen. Franz Studer.
. Heinrich zum Weißenbach von Unterwalden, Landvogt zu Lauis, beschwert sich in einen; Schreiben,°r verleumdet worden, als gestatte er den Morden; gegen Geld Aufenthalt in der Landschaft Lauis;