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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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April 1534.

IST

Wern. 1534, 1. April.

Staatsarchiv Bern: Jnstructionenbuch L, k. 8,

Verhandlung zwischen Bern und Savoyeu.

Gesandte: Savoyeu. Anton Pyochet.

Auf deu Vortrag des Gesandten des Herzogs voll Savoyeu, betreffend die Bürgen, welche sichvoll Bern verpflichtet habeil, beschließeil kleine und große Näthe der Stadt Bern, zu Gefallen desdeu bezüglichen Termin von jetzt auf ein Jahr zu verlängern, doch ohne Nachtheil ihrer Versicherung 'ihres guten Rechts, das sie gemäß vom Herzog gegebener Briefe und Siegel besitzen. (Fwm°s>s^'

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Genf. 1534, 2. bis 4. April.

KantonSarchiv Genf: RathSregistcr.

Gesandte: Bern. Jacob Tribolet; Hans Rudolf von Graffenried.

I. (2. April). Vor dem Rath der Zweihundert zu Genf eröffnen die Gesandten von Bern, ihre - , ^haben vernommen, daß die von Genf eine Botschaft verlangen, um mit einer solchen von FreiburgGenf waltenden Zwistigkeiten beizulegen; sie seien zu diesem Zwecke anhergesendet worden. Nachdem M ^nominell, daß die Gesandten von Freiburg hier gewesen und ohne in Betreff jener Mißhelligkeitenhandelt zu haben, sich wieder entfernt habeil, wollen sie (gleichwohl) gemäß ihrer Instruction denen von ^ihre möglichen Dienste angeboten haben.

II. (4. April). 1. Die Gesandten von Bern theilen den Sindics besonders mit, daß die von BernGenfer durch einige von Genf verläumdet worden seien, indem man in Wallis ausgestreut habe, daß ^Geheiß derer von Bern die Altäre, Bilder und andere gottesdienstliche Sachen entfernt worden s""'' ,bitten, daß man diesfalls eine Untersuchung anhebe, indem sie die Betreffenden rechtlich verfolgen '2. Man beschließt, ihrem Gesuche zu entsprechen.

III. Verhandlung mit den Evangelischen; siehe Note.

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Zu III. 1534. 16. April. Bern an die Evangelischen zu Genf. Unterm 16. März habe >""" chteine Ermahnung (Provocationen zu meiden) zugeschrieben und nachher den Gesandten von Bern,und Tribolet. aufgetragen, ihnen im Geheim einige Vorstellungen zu machen, was gemäß deren T.-chc»geschehen sei. Man wünsche sehr, daß Alles das in gutem Gedächtnis! behalten werde. Die Evamflmögen sich gegenüber ihren Gegnern so halten, daß keine Unruhen erfolgen, und zufrieden sei», beb ^Gnade gegeben, daß sein Wort ihnen zu Theil werde. Wegen Gefahre», die man selbst zu bcftirsisi^^^zkönnten die von Bern ihnen dermalen nicht beistehen, daher sollen sie im Vertrauen auf deren Beistaa

Unternehmen, A. Bern: Welsch Missivenbuch t'. M2. — Abgedruckt bei H c r III i n j a r d l.