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März 1534.
Unterm 3. März werden als Gesandte für Genf nach Bern und Frciburg Claude Savope, I- L»ll'»'Eticnnc Dada und I. d'Ärlod gewählt. Am 10. März aber erstatten Bericht über die nach Bern vollzogenc Gcsandischafl I. Lutlin und Ctienne de Chapeaurange und melden, daß Savoye und Dada »och »'Bern seien.
Der Bericht der Genfer Gesandten widerspricht in folgenden Punkten dem Nathsbuch von Bern: t.wolle leine Gesandtschaft abordne». 2. Wegen Unterstützung der Genfer gegen die, welche den Prediger b-'rufen, um die daherigcn Kosten zu erlangen, sei noch keine Antwort erfolgt; die zurückgebliebenen GesaM"warten aus dieselbe. K. A.Gcnf: Nvthsregistcr vom r. und 19. Mä».
Areikmq. 1534, 19. März.
Kaiitvudarchiv Frcibnr>i: Rathsbuch Nr. ei.
Verhandsimg zwischen Freibnrg Ultd den Städten (Ständen?) der Wandt.
I. Vor dem Rath zu Freibnrg erscheinen Boten der geistlichen und weltlichen Städte (Stünde?) der La »dsib »siWandt und eröffnen durch den Herrn vo» Mezieres: 1. Sie haben in Folge der Botschaft derer von 8'^"^die Sache ihrem Fürsten zu wissen gethan. Der habe ihnen geantwortet, es gefalle ihm, daß „sie" du' -gelegenheit nicht ohne fein Wissen durch eine Antwort erledigen; er wolle sich darüber berathenseinen Beschluß kundgeben. Die Botschaft bittet, sich einstweilen hiemit zu begnügen. 2. Die Städte (Stände?)^Geistlichen und Weltlichen haben sich vereinbart, bei dem wahren Glauben, wie ihre Vordem zu bleibe»,^verlangen zu missen, was die von Freiburg zu thun gedenken, wenn es dießfalls zu Handlunge»II. Der Rath verdankt der Botschaft diese Eröffnung und will den Bescheid ihres Fürsten erwarten.
Dieser Gesandtschaft voraus scheint eine Botschaft von Frciburg an die Stände der Wandt e>ffvhll ''sein. Außer den Andeutungen im Abschied selbst können wir aber hiefür nur folgende Missive mit")"» ^
1534, 31. März. Bern an den Herzog von Savoyen. Man sei berichtet, daß auf den 15-Stände der Wandt zu Moudon versammelt gewesen seien und daselbst Gesandte von Freiburg eine»gehalten haben, auf welchen eine denen von Freiburg sehr genehme Antwort erfolgt sei; doch sei das ^finden des Herzogs vorbehalten worden. Man vernehme ferner, daß hierbei eine Practik gegen duBern im Spiele liegeil könnte. Obwohl man nun der Sache kein großes Gewicht beilege, so habe ^doch Mißfallen hieran und bitte den Herzog, dafür zu sorgen, daß nichts geschehe, was der gute» »Freundschaft und dem Bündnisse zwischen dem Herzog und denen zu Bern entgegen wäre.
St. A. Bern: Welsch Misswenbuch tl, » V
»4S.
KrandstM. 1534, bald nach dem 19. März.
Tag der Städte Bern und Fr ei bürg.
Gesandte: Bern. Georg Schönt.
Anstatt des Abschiedes muß die Instruction für den Gesandten von Bern vom 19. Märzwerden. Sie betrifft eine Vorverhandlnng für die am 4. März ans den 12, April in Aussicht ge»o»»'Rechnung.