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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
Entstehung
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März 1534.

Zu Genf gestattet werde», einen Prädicnntcn zn hnben, das Wort Gottes zu hören und die in der heiligenSchrift begründeten Ccrenionien zu beobnchtcn. wogegen nicninnd zur Atesse oder andern Gebrauche» gezwungenwerden soll. 3. Die 3S0U Thaler, nebst allen Kosten, sollen sofort bezahlt werde» gemäß der "an de»U»terthanen des Bischofs ausgestellten Obligation. Ihm (dem Briefsteller) scheine, die Herren von Bern, wenn diese Vorschläge dem Bischof zukämen, und wollen andeuten, daß durch dieselben v>eder Stadt Genf beigelegt werden tonnte. Der Bischof wolle ihm antworten, wn ihm gefälligW und womöglich so, daß es für den Frieden in Genf von gutem Erfolg wäre. Er (der Briefsteller) ,e>"ls Geisel (»üc>Rni"o«) »sowpsr enresriknw ästentn-z cmnr Arnncki inowrn ob ouRockin.«

St. A. Bern: Actenband Gens lies-1S57. Französisch, mit AnSnahnie der wörtlich N'icderjzeg-b-ne» lateinische» AuStzritckc.

Unter der Überschrift: „Niderwurf des Bischofs von Genf Boten an die 5 Ort geschickt im 1531 JarReligionssachen halb, sammt ctlich Aiissiven diese» Handel bcrttercnd" enthält das St. A. Bern folgende Aetenstnäe:Y Eine Crcdcnz von Sindics, klein lind großem Rath der Stadt Genf für Rülaus Gnffon alsGesandten an den Bischof, vom 12. Januar 1534. ^

2) Die zum Abschied vom 5. Jan. als Note mitgctheilte Instruction für denselben Abgeordneten vom l ^an.ll) Eine Missive von Sindies und Rüthen zu Genf a» den Bischof vom 21. Januar. Äic verdautenderselben dem Bischof seine Antwort und verspreche», ihn bei seiner Autorität und Gcrechliglell zuhandhaben. Dabei wird erinnert, wie der Bischof versprochen, wenn etwas in Unordnung wäre, daß erdichfalls ein Einsehen thun wolle. Alan halte nun für das Beste, wenn der Bischof Artikel stellen würde,U'wer autorität und gcrechtigkcit ze behalten", und zur Abkürzung der RcchtShändel denen zu Genf einenRppellationsrichter zu geben, um den man ihn schon oft gebeten, vermöge des alten Gebrauchs und derChecken. Wenn ihm das gefalle, so möge er berichten, ob sie eine Botschaft zu ihn, absenden, oder dieSache in Genf vorgenommen werden solle. Da ferner der Bischof wisse, in welcher Gefahr seine armenUnterthanen seien wegen des Geldes, das sie „in Tütschland" schuldig, so .volle er dießfalls ein Einschen ihn».4) Missive vom 27. Januar von denselben an denselben über die Verhandlung von. 21. Januar (Abfch.

5. Jan. bis 7. März Ziff. IX).

Diesen Actenstücken unmittelbar vorher sind unter dein Archivtitel: „Des Bischofs von Genf Klag abde» Genfern von der Religio» wegen und anderer Ungehorsame" folgende fernere Aetenstücke eingereiht:

!>) Ein Vortrag ohne Über- und Unterschrift und Datum. Der Bischof und Fürst zn Genf habe durchAbfertigung und Befehl dem Vortragenden („mir") geboten „üch" zu eröffnen, nzie in letzter Zeit sich ennge'""er Unterthanen in der Stadt Genf gegen ihren Herrn empört haben, Todtschläge und Parte.nngen ver-und die getreuen Unterthanen in Unordnung bringe». Das geschehe unter de», Beistande gewisserGesandte» von Bern, welche vier Prüdicanten da haben, die die neue ^eete predigen und säen, wozu sie,WM Rücksicht auf den „zwüscheu üch. großmächtigen Herren den Eidgenossen" errichteten Vertrag

'"cht berechtigt seien. Mich das zwischen Genf und Bern errichtete Bnrgrecht behalte die Herrlichkeit des^schofs vor. Der Bischof fordere daher von den Eidgenosse» als Mittler, Schmuer der Unterdruckten undH'wdhaber der Gerechtigkeit, daß sie die von Bern vermögen, die Prädwanten zu Genf stillzustcllen und ihnenzu verbieten, ohne Erlaubnis) des Bischofs zu predigen. ...

tl) 15Z4, 12. Januar, Arbois. Der Bischof an die V Orte. Der träger dieser Missive werde sie^'chten. daß, wenn Gott und sie dem Bischof nicht Helsen, seine arme Stadt Genf m Gefahr stehe, der"verfluchten" lutherischen Secte anheimzufallen. Wegen der falschen Predigten, Drohungen und bewaffneter^'w"ltigung haben seine Unterthanen. die an dem wahren alten Glauben halte», obwohl sie in großer ZahlWe». viele Mühe wegen der Unterstützung, die die Gegner von anderswoher haben, wie der Bote nähersichten werde. Der Bischof bitte daher die V Orte, deren Anhänglichkeit an den heiligen Glauben er""">e. auf Mittel zu denken, daß seine Stadt vor dem verdammten Unfall errettet werde,q Datum wie oben. Den Eidgenossen in „gcmeind." Der Bischof schicke seinen Boten wegen der-^ebrängniß seiner armen Kirche zu den Eidgenossen, die allezeit Schiriner derselben gewesen, und bitte sie

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