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Januar w. 1534.
sandten, dieses genehm halten zu wollen, weil man verlegen sei, einen andern Prediger zu finden,man einen von denjenigen wühlen, den die Gesandten dein Nathe vorschlagen, so könnte das Noll, das »"keinen richtigen Begriff von seinem eigenen Nutzen und dem Worte Gottes habe, in Aufregung gerathen >»"Tumult erregen, wie man das jüngst gesehen habe. Würde man erfahren, daß der betreffende Prediger'»'0rend der Fasten anders predigen würde, als er sollte, so würde man ihm dieses verweisen und ihn anhalb»,sich sofort zu entfernen, damit das Volk nicht durch irrige Predigten verleitet werde; sollte anch ein D»»^derer von Bern »rfahreu, daß jener irrte, und dießfalls die von Genf in Kenntniß setzen, so würde man dmBarfüßer ermahnen, dem Fehler abzuhelfen.
XXIV. (15. Februar.) Die Gesandten von Bern wiederholen vor dem Nathe der Zweihundert ihre du'Verlangen. Mit dem über den Mönch erlassenen llrtheile seien sie zufrieden, vorausgesetzt, daß dasselbeVollzug finde. In Betreff des ihnen schuldigen Geldes und des Verlangens, einem ihrer Prädicanten Pzu gestatten, wird ihnen geantwortet wie früher. Der Mönch habe erklärt, daß er dem Nrtheile grho> ^wolle, und damit dieses in gehöriger Form geschehe, werde man ihm den Widerruf schriftlich zustellen, ^Gesandten mögen zu Mittag Zeugen des betreffenden Vorganges sein; würde der Mönch sich weigern,^Vorschrift nachzukommen, so werde man ihn gefangen setzen. Nachmittag ward Guy Fürbity nach St. P 'geführt, nur daselbst öffentlich zu bekennen, daß er wider Gott und die Menschen gepredigt habe. Er weGsich dem Nrtheile stattzuthun und wurde daher in das Gefängnis; in der Straße de la Cite abgeführt.
XXV. (20. Februar.) Die Gesandten von Bern tragen dem Nathe Folgendes vor: 1. Als sie fm'^^daß man einem Prädicanten Platz verstatte, habe mau geantwortet, man habe einen Prediger, der dasGottes in einer Weise verkünde, daß sie befriedigt sein werden; nachdem man mm aber denselben gehört /zeige sich gerade das Gegentheil, indem er der Wahrheit vollständig widerspreche. Sie bitten daher, daß »m»zurechtweise, wie mau dieses versprochen habe, andernfalls werden ihre gelehrten Diener ihn öffentlich widrrll'ib' ^oder man möge wenigstens für die Zeit ihrer Anwesenheit einem ihrer Prädicanten Platz vergönnen, ernur die Wahrheit vortragen und weder gegen die Bilder, noch gegen die Messe predigen, sondern einzig »nur denen, die ihn hören wollen, das Wort Gottes verkünden. Es wird den Gesandten geantwortet,iverde den Prediger anhalten, so zu predigen, wie es dem angegebenen Versprechen gemäß sei, nämlich ^er nichts vortrage, das er nicht durch das eine oder andere Testament beweisen könne. 2. Die Eiffa»'verlangen zu wissen, ob der Rath dem gegen den Jacobiner ausgesprochenen Ilrtheil Vollzug verschaffe» »"'Der Rath erwicdert, es sei sein Wille, daß das Urtheil vollzogen werde; er habe verfügt, daß dertheilte in strengem Verwahr gehalten werde, bis er den; Nrtheile nachkomme oder etwas Anderes beschloßVierde. 3. Die Gesandten eröffnen ferner: Im letzten Advent habe man den Prediger Alexander (D»»^'verbannt und auf seine Rückkehr die Strafe des Galgens festgesetzt, weil er dem Jacobiner widerspräche»Durch das Geständnis; des letztern ergebe sich nun, das; jenem Unrecht geschehen sei; sie bitten daher, dast ^erlaubt werde, in die Stadt zurückzukehren. Der Rath erwiedert, der Betreffende sei wegen des
den er veranlaßt habe, verbannt worden; man könne das Urtheil nicht widerrufen und bitte, diese A»^'gütig aufzunehmen. 4. Die Gesandten bitten endlich, daß man ihnen einen Platz vergönne, das Eva»lb ^predigen zu lassen und dafür eine bestimmte Zeit festsetze, damit keine Verwirrung entstehe; sie köiu»'» " ^mehr länger dulden, daß das Volk sie beschimpfe, indem Einige sagen, sie lassen an einem verborgenen Orte,einem Schweinstall predigen. Der Rath antwortet, die Gesandten kennen den dießfalls schon gegebenen Beschs ^'könne in dieser Sache nichts Anderes thun; ihm sei es leid, wenn sie wegen ihrer Predigt verspottet '»»''