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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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Januar 1534.

und ob man sie ferner zn Lauis wohnen lassen wolle. K. Betreffend die Theilung des Geschützes zugarus wird verabredet, daß die sieben Orte auf dem Tag zu Baden einstimmig seien, dasselbe nicht zu theile»,sondern es in Bellenz beisammen zn lassen. I». Es werden wieder mancherlei Warnungen mitgetheilt. F""'bnrg meldet, das; die von Bern eine ans einer Anhöhe gelegene Scheller mit Holz und Stroh angefüllt haben,der Absicht, dieselbe anzuzünden, sobald es ihnen gelegen wäre; wenn dies geschehe, so solle alles nach Sol^thurn laufen. Man soll nun desto wachsamer sein; der früher gemachte Anschlag wird bestätigt. I« T>a "Solothurn viele Schmähungen und Beleidigungen vorkommen, wodurch nicht Freundschaft, sondern Neid,und Feindschaft erzengt werden, so wird Solothurn, damit desto eher aller Unwille gelöscht und brüderlichEinigkeit gepflanzt ,verde, dringend ersucht, die Burger zur Ruhe zu mahnen und diejenigen, die wider de"Bertrag handeln, zu bestrafen, k. Der Bote von Freiburg soll heimbringen, was der Schultheiß von LW""mit ihm gesprochen in Betreff des Nechtshandels zwischen der Frau Köchlin und ihrem Tochtermann I«N^'Schmid von Lauis bringt vor, er habe vor einiger Zeit einen Vetter in das Herzogthum Mailand geschahdort sei derselbe in einer Herberge von sechs Vermummten („mit böggcn antlinen") überfallen und um 4l )Kt '0w"bestohleu worden; überhaupt sei mau vor Aufrichtung der Capitel mit dem Herzog sicherer gewesen als D'während man geglaubt, vom Herzog Schutz zu haben. «». Die Boten (von Frcibnrg) werdeil ersticht, ih^Herreil zu bitten, daß sie mit dem, welchen sie als Vogt nach Mendris verordnen oder schon verordnet hat'""reden, daß er den Kaspar von Aa von Uuterwalden, „ein vast geschikten und ivolkennenden gesellen", ö"'"Schreiber nehme; mit diesem sei er versorgt und geschehe den übrigen Orteil hienüt ein Gefallen.»». Wahrscheinliche Verhandlung betreffend die Ansprachen an Frankreich; siehe Note.

Im Freiburgcr Abschied fehlen v—v, i; t ist dort auf einem Blatt, mit welchem dieser Artikel begb""'in den Abschied vom 1. Dccembcr 1533 (Badischc Abschiede Band 13,1. 154 ff.) eingebunden. Im Solothw'^fehlen <'—o, Ic; m aus dem Freiburger.

Die Namen der Solothurner Gesandten ans dortiger Instruction (Abschiede Band 19).

Zu Ii. Der Frcibnrger Abschied benennt im Eingang Wallis nicht! auch im Luccrncr sind n» dn'ß'Stelle die Worte: „mit Wallis" später zwischen die Zeilen eingeschoben worden.

Zu in. In der bezüglichen Missivc der sechs Orte an Frcibnrg vom ü. Januar wird Meister Knw"von Aa als „gclertcr gesell, darzu in vier sprachen ivol erfaren und bericht, dessglichcn ein manne ist.mau sich Zll schimpf und ernst wol getröstcn und fröwcn mag", bezeichnet.

A. A. Frciburg: Häer»

Zu n. Unmittelbar vor dem Abschied vom 1. Dccembcr 1533 enthält die Frcibnrger Sammlung u»d ^n. O. der Solothurner Abschied die Copie eines Schreibens von Dangerant, ü. ü. 3. Januar 1534 M ^zu Lucern zu Tagen versammelten Rathsbotcn der Eidgenossen. Dangerant berichtet: 1. Der Koni? 1"ihm gemeldet, Hr. Lamct sei verordnet worden, mit einer guten Summe Geldes herauszukommen. ^dasselbe in Paris in Empfang nehmen und werde sehr bald nach Lichtmeß damit in der Eidgenosseneintreffen. Gegenwärtig habe er Urlaub genommen, siine Geschäfte zu ordnen. 9. Man erinnere st^-st^.^Mailand des Königs Edelknecht MervcillaS angcthancn Schmach. Diese zu entschuldigen sc! des Hc'sii.Knnzler an den Hof gekommen. Die bezügliche Verhandlung werde abschriftlich beigelegt.. 3. Derder Herzog von Lothringen und andere Fürsten werden in der Champagne zusammenkommen, wounterhandelt werde, jedoch nichts zum Nachthcilc. der Eidgenossen.

< K.A. Areiburg: Badische Abschiede B. IS, toi. WN ^

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