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December 1533.
geben, um alle schwebenden Geschäfte dort zu beenden. I». Der Bischof von Verula» und der kaiserlicheGesandte, Protonotarius Caraceiolus, senden ein BeglnckwünschnngSschreiben, das; man wieder zu Friede undRuhe gekommen und ein Krieg erspart worden sei; denn ihren Herren sei nichts erwünschter und angenehmer,als Friede und Einigkeit zwischen den Eidgenossen; die katholischen Orte mögen nur immer standhaft undtapfer den alten Glauben beschirmen, dann wollen die zwei Herren sie hinwieder in Händeln des Glaubensnicht verlassen, so lang ciiic Ader sich in ihnen regen werde. Es wird ihnen schriftlich Dank gesagt für ichgnädiges Erbieten und über die drohenden Gefahren Bericht gegeben, mit der Bitte, ein getreues Aufsehen zu habe»-
!. Borlrag des mailändischen Gesandten, Pcunzmius: 1. Glückwünsche des Herzogs über die Schlichtuugder Unruhen in Solothurn. 2. Er dringt aus eine Berordnnng, das; die Angehörigen der Eidgenossen, dienach Mailand fahren, ein Wortzeichen erhalten, ivofür sie von den herzoglichen Schaffnern die nöthigen Scheinein Empfang nehmen können, gemäs; den Eapiieln. 3. Auf die zu Baden erhobene Klage betreffend das Ä»s-fuhrverbot habe der Herzog, ungeachtet der Theurung und des verschriebenen Vorbehaltes, den verbündete"Orten bewilligt, in bescheidenem Maße das ihnen Nöthige auszuführen, worüber auf Wunsch auch sofort eineschriftliche Zusage erfolgen werde.
Im Freiburger Exemplar fehlen —v, i; im Solothnrner »—<1.
Der Name des Freibnrger Gesandten ans dortigem Rathsbuch Nr. 51, cl. ct. 12. December; der desSolothnrner aus der dortigen Instruction (Abschicdbd. 10).
t-I» finden sich (nicht genau) abgedruckt im Archiv für schweiz. Ref.-Gcsch. I, <153.
IM Der Tag wird auf den Wunsch derer von Solothurn, das; er nicht in Solothurn gehabtwerde, später nach Lucern verlegt. Missive von Lucern an Freiburg vom 22. December (MontagThoniä) im Frcib. Archiv. Das Bündnist selbst dntirt vom 17. December'; siehe Beilage 4 in Band IV- l-S. 1464 der gegenwärtigen Sammlung, und den Abschied vom 5. Jauuar 1534,
Zu Zi. 1) Das Schreiben vom Bischof von Verulan und Cardinal Caracciolus datirt vom i. Decc»'^und ist gerichtet an die auf den. Tag (»In ckiokv«) zu Luccrn zu versammelnden (»oonsroKunckw«) Gesandte"
der Vit Orte. St.A.Lucer»i A.Rel>gi°nShä»dcI. (Originatt-
2) Beim Lucerner Abschied vom 2. 3l0vcmber, aber jedenfalls nicht dorthin, viel eher hicher gehörend'liegt ein Vortrag des Osficials von Vesain.wn. des kaiserlichen Gesandten, an die VII Ort. der sich ingenden Gedanken bewegt. Auf die Meldung des Gesandten in Betreff der Solothnrner Unruhen hob" de"Kaiser geantwortet und sich bereit erzeigt, den VII Orten im Falle eines dahcrigen Krieges Hülfe Z» ge-währen. Indessen habe der Kaiser diesen Zwist unter den Eidgenossen sehr bedauert, weil ihre Einigtgemeiner Christenheit nützlich sei und der Kaiser die VII Orte wegen ihrer grossen Anhänglichkeit n» ^Glauben außerordentlich liebe. Der Kaiser sei daher des Willens gewesen, eine viel mehrere Hülfe zu send""'als seine Diener verheißen hatten, als er berichtet worden, daß der Aufruhr zu Solothurn gestillct worden s"'was ihm das Liebste sei. weil dadurch der Glaube in Solothurn unangetastet bleibe und die Orte f"'die Acisrechthaltung des Glaubens desto stärker werden. Der Kaiser wünsche hierzu Glück und ermahne d"'Orte, in ihrem Festhalten an dem Glaube» zu verharren, wobei der .Kaiser sie nicht verlassen werde, sodie Orte sich auch gegen ihn srenndlich und billig verhalten werden. Immerhin aber glaube der Kaiser, d""das Schirnibündniß, worüber früher so oft verhandelt worden, und für dessen Abschluß er bereit sehdiesen Angelegenheiten von großem Nutzet! wäre. Was den Papst anbelange, so habe der Kaiser ei"""