December 1533,
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den: Zeugniß Rahn's viele Miihc und Kosten gehabt, sind die 14 Kronen, die er noch anspricht, anchverabfolgen, und alle drei aus der nächsten Zahlung zu befriedigen. 3. Den Anthcil der Thurgauer undMenburger will man abermals nach Anzahl der Mannschaft bestimmen. 4. Der 80 Kranen wegen, welchetwrich „iid Glarus für die nach Musso verordneten Boten ausgelegt, ist an beide Orte die freundliche Bitte^viigt, darauf zu verzichten, weil andere auch mancherlei Kosten gehabt, wofür sie nichts fordern. Z. Der" ü von Rheinau und die Frauen von St. Katharincnthal haben schriftlich gebeten, sie nicht mit der Rechnungderen Kosten zu beschweren, da viele Ausstände der herrschenden Armnth wegen noch nicht bezahlt feien; sie^denken jedoch dermaßen Haus zu halten, daß sie vor Gott und der Welt „Rechnung" zu geben wissen.vce>n, Schwyz, Unterwalden und Zug haben dies nachgelassen, Zürich, Bern und Glarus aber verweigert; Ur;^ dies nochmals heimbringen und auf nächstem Tag Antwort geben. Zürich ersucht die V Orte umutwort über die letzthin vorgebrachte Bitte betreffend den Sold, den der Papst noch schuldig geblieben. Siel'wiedrrn, der Bischof von Verulan sei vor Verhörung des letzten Abschieds verreist; sie haben ihn früher,^vr ex in die Eidgenossenschaft gekommen, gegen alle Ansprecher verglciten lind versprechen müssen, solchenRecht zu gestatteil; auch sei er jetzt weggezogen, indem er ihren eigeneil Leuten weder Heller noch Pfenning'ddchlt, sondern bloß gute Worte gegeben habe. »»»,. Der Landvogt zu Baden hat etliche Personen von Zurzach^ diesen Tag citirt, weil ihm von der Gemeinde und von Zürich ans vorgeworfen worden, er habe eine^ Pfrundgütcr vorgeschlagen, die dem Landfrieden und einem bezüglichen Abschied nicht gemäß5 er verlangt, daß sie vor gemeinen Boten erklären, was sie wissen, da er nichts Anderes gewünscht, als^ die letztjährige Theilung bestehen bleibe. Die Geladeilen eröffnen, es sei völlig zugegangen, wie der^vvogt melde, und ihrerseits niemand in Zürich gewesen w. Nachdem man ihnen befohlen, morgen mitPrädicautcn wieder zu erscheinen, um den Fehlbaren herauszubringen, zeigen sie an, daß sie jenen nirgendsworauf dem Landvogt die Weisung gegebeil ist, denselben bei Betreteil zu fangen und nachLienen zu strafen. I»I». Heini Siegfried, Müller zu Joneil, führt Beschwerde, daß Herr Niklaus Leudieine Pünt (?), eine Kutsche und ein Meßviertel vorenthalte, obwohl ihm diese Stücke laut eines ver-' te>, Abschiedes von Baden zuerkannt worden, ehe Zürich die Appellationen von Luukhafen erworben habe;^ Rttct, dieses zu vermögen, daß es den Genannten anhalte, Alles herauszugeben. Dies wird den Boten" Abschied gesetzt, damit sie aus nächstem Tag Antwort geben, vv. Vogt Nnßbaumer bittet für eineilGesellen von Muri, der sich im Zürichbiet an einem vergriffen hat; er meine nämlich, daß der Wider-^ ^ ihn un seinem Wohnorte suchen solle, gedenke sich gütlich mit ihm zu vertragen und wolle dann dieObrigkeit gebührende Buße auch ausrichten. «Iii. Die Boten von Schwpz und Glarus nehmen die Bittedaß dein Meister Hans Öchsle und seiner Frau der zu Wesen in Haft gelegte Hausrath gütlich^i'folgt werde, in ihre Abschiede und wollen auf nächstem Tag darüber Antwort geben. «;«;. Der Hof-^iter za Königsfeldcn hat zu Birmenstorf einen in das Gericht gesetzt, der gesagt, wenn er den neuen Glauben-^ Bösewicht. Es wollen nun einige deßwegen nicht neben ihm im Gericht sitzen
»i'l 'hu zu entfernen. Die übrigen Orte ersuchen nun die von Bern („üwere Herren") freundlich, um
irelev Einigkeit wegen und ihren Gerichten und Rechten unbeschadet, den Betreffenden des
^'chts halb still za stellen.
n.s' ^ Die Boten der VIII Orte erkennen, diejenigen, welche aus den Freien Ämtern oder aus dem Berner.Hnh^ Kerneil, Roggen, Haber oder andere Früchte, die ihnen selbst gewachsen lind sie selbst bebaut^ Zu Mellingen mit Saumrossen („uf Nossen zu Ruggen") durchführen und zu Baden verkaufen, sollen
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