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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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December 1533.

und Sorge, die er gehabt, u»d daß er Convcntbrudcr und einverleibtes Glied des Gotteshauses sei, bitteer um ein anständiges Leibding an Wein, Korn, Haber, Geld ec., das er nach seinem Gutdünken verbrauchenkönnte . . . SNA. Zürich: Absch. Bd. IS, r. Ii».

Zu zs. Das Schreiben des Abtes, (1. il. Sonntag nach Lucia (14. December) liegt im Original beidem Abschied. Die wesentlichen Motive finden sich bereits in Bd. IV. I. 1>. Nr. 766 vollständiger ent-wickelt! als neu und für den Augenblick bezeichnend geben wir nur folgende Stelle: „Ist onch nochmals unserinsunders hoch ansuchen und pit, sidmals wir setz (in) der il nit verfast, ir wellen uns der jetzigen rcchmu'grübigcn und der halb stillstan bis zur künftigen jarrcchnnng, so unser Hern widcrum schicke»! dann oderbis zur selbigen zit wollen wir uns gegen unseren lieben Hern den aidgnosscn erzaigcn und handlen nachirem wolgefallen und daran sy gut bcnügen habe»! pitcn ouch euch, als unser lieb Hern und vertruwten frlind,uns diß nit zu verargen, besonder wie gemeldet zum besten anneme»! das wellen wir umb euch verdienen-"

II«

Wttdcn. 1533, 1. December.

Staatsarchiv Lueern: All^. Absch. Kl, f. 129. Staatsarchiv ^iirich: Absch. Vd. 12. 1'. 90. Tschadische Sammln»^: Vd. 7, Nr. XXII-Staatsarchiv Bern: Allg. eidg. Abschiede 1^1^, S. 571. Kanto»»Sarchiv Basel: Abschiede 1533—3». äiantvnSarchiv Freibnra: VadischeAbschiede Vd. 13, 1.148, und Abschiede Vd.ll, 5.21. KantonSarchiv Solothnrn: Abschiede Vd. 19. KantonSarchiv Schaffhansen: Abschiede-

Gesnndte: Zürich. (M.) Caspar Nasal; Heinrich Nahn. Bern. Johannes Pastor, Nenner. Luceru-Hans Golder, alt-Schultheiß. Uri. Jacob Troger, Amman». Schwyz. Hieronymus Schorno, Pannerherr-Nn terw alden. Melchior Bünti, Sekelmeister. Zug. Oswald Tost, Ammann; Werni (Jten), des Raths-Glarus. Dionys Bnssy, Ammann. Basel. Bernhard Meyer, des Raths. Freiburg. Hans Lanther,des Raths. Solothnrn. Hans Dobi (Doben), des Raths. Schaffhansen. Hans Jacob Marbach-Appenzell. Heinrich Baumann, Ammann. E. A. A. k. 49 n.

Der Gesandte von Solothnrn erstattet den verbindlichsten Dank für die freundliche Unterhandlung,welche die Eidgenossen in dem Streit zwischen der Stadt und den Widerwärtigen gepflogen, und versprichtdem Inhalt des errichteten Vertrages in allen Theilen statt zu thun. S». Schultheiß Golder bringt vor, iudem Span zwischen denen voll Solothurn habe Schultheiß voll Erlach von Bern geäußert, seine Herreu wollendes Glaubens wegeil mit niemand kriegen; dennoch habeil sie „durch ihre Landschaft die Widerwärtigen vo»Solothurn nicht zu überziehen lassen"; deßhalb sei Lucern der Meinung, Bern habe die Bünde gebrochen, ww-'man ihm offen heraussagen sollte. Da die Boten der übrigen vier Orte nicht instruirt sind, so will uinndies heimbringen, e. Schultheiß Goldcr berichtet ferner, der Abt von St. Urban, der letzthin zu Wettingsgewesen, um die jungen Novizen einzukleiden, habe die Nothwendigkeit dargestellt, daß dort wieder ein t'lt'leingesetzt werde, der da regiere und haushalte, indem sonst das Kloster ganz und gar in Zerfall gerathe-Heimzubringen. «1. Die Gesandten aus der Grafschaft Burgund entrichten ihren Antheil des Erbeinuug^geldeS, mit Abzug der Trinkgelder für die Knechte für jedes Ort 37 Kromni. Daneben erbieteil jene Botenviele Freundschaft und alles Gute von dem Herrn von Naßau und seinem Sohne, dem Fürsten von Ora»ieU-< . Die Instructionen über die kürzlich zu Baden gefaßten Beschlüsse betreffend die Artikel des Lauiser Abschiedeergeben, daß einige völlig bestätigt worden. Betreffend das Geschütz von Luggarus begehren Zürich,

Basel und Schaffhausen, daß dasselbe getheilt werde; die beiden ersteril Orte protestiren, daß sie weiter keine