December 1533.
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Marren jedoch auf ihrem Gesuch und gebeu weitere Nachricht, wie es mit jenem Briefe gegangen sei (folgt^'tail.) Sache auf den Grund zu kommen, hat man einige der ältesten Frauen vorbeschieden und
"'"ahnt, die Wahrheit zu sagen. Sie alle längnen aber ihre Mitwirkung bei dem Kauf med der Besiegelung;" ihrem Rücktritt von dem Seelamt habe die Blarerin der Frau von Freiburg einfach vorgegeben, esHillen ihr ig Gl. von den 60 Gl. Zins von Montfort, die auf ihr Wort hin auch bezahlt und verrechnet^>ben seieil, obwohl sollst niemand von dieser Verschreibung gewußt habe; die Frau von Landenberg habe sichbitter und weinend beklagt, daß ihr Name mißbraucht worden sei; die Blarerin habe überhaupt das^ ieshllaz ganz in ihrer Gewalt gehabt und andere Frauen immer überreden wollen, sie seieil dabei gewesen,wenn sie ganz allein gehandelt, :c. Fällt in den Abschied. 3. Der Vogt stellt vor, daß er eine große'^»Verwaltung nnd mehr Arbeit habe, als sonst zwei Klöster im Thurgan erfordern, und bittet um einen'^ständige,i Lohn und Abzug einer billigen Schwammig, wofür er sich zu treuen Diensten erbietet. 4. Da' i aus der Rechnung ergibt, daß er jeder Frau, deren jetzt „wohl 13" sind, wöchentlich an baarein GeldPfg., dazu Wein nnd Brod :c., geben müsse, und dafür seit der Auffahrt bei 300 Gl. verbraucht hat,^Uiber er sich beklagt, so ist zu berathen, ob man dieses Geld nicht vermindern sollte, da ihnen der Landvogtfür Bedürfnisse nur zugesagt bis ans die Ankunft der Boten; man ist der Meinung, daß einGulden völlig genügen würde. 5. Weiter bittet der Vogt um Rath, weil zwar im Gotteshans ein^ aufgerichtet wordeil und viele Leute begierig wären zur Messe zu gehen, aber in einem Monat kaum^ ' eder zweimal ein Priester dafür zu bekommen sei, während vorher drei Priester hier gewesen seien; er stellt/ M'age, oh rj,i Kaplan auf Kosteil des Gotteshauses bestellt werden dürfe. Antwort: Er soll sich bis ans"'Bescheid der X Orte behelfen wie bisher. K. In Krenzlingen hat man den Abt nicht bei Hause^ ' ">! der Dechant zeigt an, daß derselbe erst vor einigen Tagen aus Würtemberg zurückgekehrt sei undei» ^ ^"U"ng stehe, keine Rechnung schuldig zu sein. Ihrem Auftrage geinäß dringen aber die Boten inI» / "'uftw Schreiben auf Ablegung der Rechnung; der Abt antwortet ablehnend, wie die Beilage lerntet.^ ' bechii^ng der Äbtissin zu Feldbach. Einnahmen: Fäsen 285 Malter 7 Viertel; Kernen 463 Malter^'Mel I Vierling; Roggen 78 Malter 7 Viertel; Haber 405 Malter 7 Viertel; Gerste 2 Malter minder^m 42 Fuder 13 Eimer 5 Maß; Geld 555 Pfd. 1^/» D. Ausgaben: Fäsen 101 Malter^^s'Mel; 208 Rialter 3>/z Viertel; Roggen 13 Malter 6 Viertel; Haber 146 Malter 4 Viertel
^Ärliiig. Gerste 2 Malter minder 1 Viertel; Wein 36 Fuder 13 Eimer 5 Maß; Geld 1231 Pfd.
4U/2 D. Die Äbtissin schuldet dem Gotteshans: Fäsen 184 Malter K^/s Viertel; Kernen^-RMxr 4Mütt 3 Vierling; Roggen 65 Malter 1 Viertel; Haber 259 Malter 2 Viertel 3 Wierling;uichts; Wein 6 Fuder; Geld schuldet das Gotteshans der Frau 676 Pfd. 17 Schl. 3 D.' Geld, welches sie den Edellenten „an Bruch" gegeben, ist nicht verrechnet. Die Äbtissin soll diede»,^ ^ ^ Gotteshauses bezahlen nnd sie nicht weiter unter das Ausgeben schreiben. Und da man466 Pfd. 16 Schl. 3 D. schuldig, das „Fürschntz" ist, soll dieses Geld zu des Klosters und^ Äbtissin Nutzen verwendet werden, wie die frühern Rechnungen lauten, i. 1. Rechnung der Priorin2z Amtsfrauen zu St. Katharinenthal bei Dicßenhofen für anderthalb Jahr, bis ans den
(St. Katharinä). Einnahmen: Fäsen 660 Malter 3 Mütt 3 Viertel 1 Vierling; Kernen-Aütt 3 Viertel 3 Vierling; Mischleten 569 Mütt 1 Viertel; Roggen 482 Mütt 1 Viertel 3 Vier-Gerste 34 Mütt 3 Viertel; Haber 333 Malter 3 Mütt 1 Viertel; Geld 4494 Pfd. 11 Schl. 5 D.Mben: Msen 603 Malter 1 Mütt 2 Viertel 3 Vierling; Kernen 235 Mütt 3 Viertel 3 Vierling;