November 1533.
5) 7. November, Solothurn. Die Schiedboten der V Orte schreiben: „den frommen. .. der V ortenLucer», Uri... unfern gnädigen Herren sol durch gemelten unser Herrn boten zu Lucern uf gethan und analler obgemülte Ort geschickt werden." (Der Brief steht auszüglich unter der Beigabe zum Abschied vom31. October—17. November, Ziff. 34.)
6) 7. November, Solothurn. Anton von Lamet, Rainere und Lud. Dangerant, frauz. Botschafter, a»die Sendbote» der V Orte in Lncern. Antwort auf vorausgegangene Briefe der letztern. Der König bedaueredie Zwietracht der Eidgenossen. Er wolle in der Roth Hülfe leisten und den V Orten, Freiburg und Wal^und ihren zum Schutze des wahren Glaubens Verbündeten seine Freundschaft durch die That beweisen »»zeigen, das; er in Wirklichkeit der allcrchristlichste König sei. Für den Fall, daß die Orte des Glaube.^wegen von etlichen Fürsten, Potentaten, Gewalten oder Herren der Maße» angegriffen würden, daß sie si^mit den Waffen vertheidigcn müßteil, wolle er ihnen monatlich eine Hülfe von zwölftausend Pfunden (amRand: thut vj'" Kr.) gewähren. Die Monate zählen von dem Tage an, an dein sie die Waffe» ergreife»und dem König melden würden, daß sie des Glaubens wegen in Folge eines Angriffes Krieg zu führen ltz
° zwungen seien. Drei Tage, nachdem der König von ihnen „Verifikation oder Urkund" erhalte», werde erLeute seines Schatzes hinreiten lind das Geld im Verhältnis; der Tage und Monate, während denen derKrieg thatsüchlich dauere, bezahlen lassen: alles in der Voraussetzung, das; sie die zwischen ihnen und dcMKönig bestehenden Fricdcnstractate und die Vereinung halten und weder das italienische noch andere Bännisse, die dem König und den Tractaten zuwider wären, eingehen. Alis die Bitte ihrer Sendboten, d»Ieine Monatszahlung im Gebiet der Bundesgenossen und Freunde der Orte abgelegt werde, damit sieNotfalle bereit wäre, wolle der Botschafter sofort nach Freiburg reiten und von hier aus an den Kö»>bschreiben, das; er diesem Wunsche entspreche. L.A. Schwm-Abschieds-rM-N'
7) 8. November (Samstag nach St. Leonard). Bürgermeister und Rath der Stadt Rotweil an dic Z»
Lucern versammelten Boten der V Orte. Antwort auf die Seitens der letztern gemachte Mittheilung üb"»
den Aufstand in Solothurn. Obwohl die von Rotweil mit ihren Gegnern auch noch nicht zur Ruhe ld'
kommen, wollen sie doch dem Bunde gemäß, soviel an ihnen, Leib, Ehre und Gut zu den V Orten („euch'
setze» und auf die lutherischen Reichsstädte und deren Anhänger fleißig kundschaften und alles, waserfahre und zu wissen nöthig sei, berichten. -» " - - - —'
St. A. Lucern: Acten Solothurn.
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Earr2^ »7 f^lan und der kaiserliche Geso"d.-
sie höchlich bedauern, beloben sie die Abscndung von Boten znrB^si 'Solothurn benachrichtigt,für den Fall, daß ».an diese!, nicht Gchör leihe und ^ des Aufstandes und ennun - »
Gegend vorgehe» wollten, den letzter.. Hülfe und Beistand zu acwäM,/ " Christen tz
Christen und alle Ehre bei Gott gewännen. Die verla gt HM b^nd w d^s s
beantragte Bündnis; nicht eingegangen worden; jetzt dürfcm si^ ^^uert. dasi
von Büchsenschtttzen und das Spenden von Geldmitteln (»in Mw m-gvi^ionitzu ^ !'nicht
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