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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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November 1533.

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100 Pfund, Hans Wanner 100 Gulden, Ludwig Tischmacher 100 Pfund, Urs Treyer 100 Pfund, der altBläuer 100 Pfund. Gegen solche, die in diesem Handel etwas Besonderes gegen die Obrigkeit practicirt haben,wird das Recht vorbehalten. Von den übrigen gemeinen Bürgern zahlt jeder 20 Pfund und jährlich aufDonnerstag vor Allerheiligen einen Plapart zu Gedächtniß dieses Handels. Betreffend die Beamteten be-haltet man sich vor, sie bleiben zu lassen oder abzusetzen. Außer der Eidgenossenschaft Geborne haben inMonatsfrist Stadt und Land zu räumen; vorbehalten, wer etwas Besonderes wider die Obrigkeit begangenhätte.Die, so hinter m. h. sitzen", sollen den gemeinen Eid schwören. Die Landleute mögen auf Gnadeder Obrigkeit heimgehen, man wird später nach Gebühr in Gnaden mit ihnen verfahren. Wenn aber dieSchiedboten hierin mehrere Erläuterung verlangen, soll man ihnen anzeigen, wen man als besonders ver-dächtig und strafbar betrachte. Folgt nachstehendes Verzeichnis; von Landlenten und Bnßansätzen: Von Bucheck:Hans Sibcr 100 Pfund. Von Kriegstetten: Benedict Vläuer 100 Kronen, Kuoni Brunner 100 Kronen,Andreas Sperysen 100 Pfund, Michael Hörsch 100 Gulden, Buntschi 100 Gulden, Ammann Haffholter (sie)von Tübingen 100 Gulden, Ammann Largius 100 Gulden, Ammann Balthasar Glutz 200 Gulden. VonBechburg: Michael zur Mühle 100 Gulden, Uli Rudolf 200 Gulden, Lienhard Studer 10 Pfund. VonGösgen: Kuoni Senn 100 Gulden, Jacob Müller 50 Pfund, Hans Marcher 100 Pfund. Von Dorneck:Meyer von Bettwyl (?), Marli Kurg 100 Gulden, Meyer von Witterschwyl 100 Gulden, Görg Bertschcni100 Gulden. Alle Zwölfer und Geschworne, die ihnen zugezogen, jeder 20 Pfund. Diese straft man amGut und nicht am Leib, es wäre denn, daß sich etwasdieses bösen anschlags" auf sie erfinden würde. DieÜbrigen, wenn die Eidgenossen darum nachsuchen, will man ohne Entgeltniß heimziehen lassen, es wäre denn,daß jemand etwas Besonderes begangen hätte. Der Eid, den sie wider die Obrigkeit gethan, ist aufgehoben.Wen» die Schiedboten verlangen, daß die Strafe der obbemeltenusgeschloßenen" Landleute geordnet werde,je solle hiefür der kleine Rath (mine Herren") vom großen Rathe bevollmächtigt sein. Die Flumenthaler,welche im Harnisch auf den Anschlag gewartet, sollen gehalten werden, wie die in der Stadt, die Übrigen,wo sich nichts Besonderes findet, wie die Landleute. «.A. Solothurn: Rathsprotolon xxm, S. smwo.

Im St. A.Bern: Solothurner Handlung betreffend die Reform., S. 191 folgt unter dem Titel:Straf durchw. Herren rät und burger angesechen uf die widerwärtigen m. h. den schidlüten fürtragen Mittwoch nach MartiniAnno 33" ebenfalls der betreffende Strafrodel, wie es scheint Original. Dieser stimmt mit dem Rathsbuch vonSolothurn überein, mit Ausnahme, daß die Buße für Kaspar Dürr auf Kitt Pfund angegeben wird.

9 So lautet das im Gesandtschaftsbericht der Zürcher Boten vom 15. November (s.u.) mitgctheilte Strafverzeichniß.llebrigens enthält das letztere gegenüber dem Nathsprotokoll von Solothurn folgende Abweichungen: Glado Hugi590 Kronen, Hans Ruchholz 100 Kronen, Wolfgang Erbser 100 Kronen; Urs Kesseler heißt dort: Urs zum Krebs;Kaspar Dürr 100 Pfund, Hermann Vierer 100 Pfund, Stephan Bläuer 100 Pfund, beid Greder 100 Kronen, UrsKrämer 100 Kronen; Benedikt Moser heißt: Benedikt Mosti.

9 Der Bußansatz ist auf radirter Stelle geschrieben.

53) Erklärung der Aeußern über den Strafrodel (an die Schiedboten):

Trüwen gnädigen lieben Herren, uns beduret uf das aller höchst von wegen der schweren straf, so^öl) ganz unlidlich ist, so uf gemeine arme burger, als wir verhoffen onverschuldt (gelcit ist); ist nochmals unsertzunz trungenlich bitt und beger an üch unser l. t. Eidgpossen und schidsboten, daß ir solliche schwere straf, sowanigen von hus und Hof triben wurd, milteren und minderen wölken, so wir doch durch unser Herren rätund burger mit samt der usseren gmein größlich zu solcher empörung gnugsam ursach gehcpt Hand, als ir u.l. h. und Eidgnossen der lengi nach zum oftermal wol verstanden Hand . . .

Zum anderen von wegen der landlüten halb ist durch die bidcrben landlüt heiter abgeraten, und istw ganzer will, daß sy die landlüt glich und gmeinlich mit samt iren predicanten dheiner vcrschupft (und) ver-leiben, ja gar nützit gestraft werden, in dheinerlei weg.

»Zum dritten achten auch die biderben landlüt, diewyl der span allein den glauben antrifft, daß manMm fürnemen abstand (von dem vorhaben abstehe), die guten burger, so nit hie lands erboren sind, die wyl