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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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November 1533.

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Boten von Bern habe» ihre Obrigkeit, zumal gegen daS unbegründete Gerücht einer ergangenen Mahnungvertheidigt und gegenseitig versicherte man einander des Aufrechthaltens von Bund und Friede». Die Botenvon Bern schmerze es, das; die Abgetretenen von Solothur»allwcg" hinterruks ihnen ihre Botschaft andie Obern zu Bern schicken. Morgen früh werden die Gesandten wieder über den Handel sitzen.

St. A. Bern: Solothurner Handlung betreffend die Reform., S. 1L9.

41) 8. November (Samstag nach Omn. Animar.), Nachmittags 11 Uhr. Die Schiedboten der V Orte«>> ihre Obern. >) Auf die den Lutherschen heute Samstag früh eröffnete Meinung der Stadt antwortetensi°. wenn ihnen zugesagt werde, sie beim göttlichen Worte bleiben zu lassen, wollen sie sich wegen des Auf-laufs in Gnade ergeben und darum handeln lassen, vorher aber werde» sie nicht auseinander gehen, sonder»eher darum leiden. Die Boten haben dann die Antwort schriftlich verlangt und erwarten dieselbe. Die Acht"°llen sieMellen", aber damit die Hand nicht von ihnen gezogen haben; doch hange Alles von der erstenBedingung ab. Die Eidgenossen von Freiburg seien gleicher Gesinnung wie die V Orte, nämlich daß sie."en» kein Vermitteln helfe und die von Solothurn bei Recht. Freiheiten, Mehre» und dem alten wahre»christlichen Glauben nicht bleiben könnten, Leib und Gut zu ihnen setze» würden. Das bleibe aber noch ge-lMm. nmn wisse wohlwie sie gesessen" und die in der Stadt möchten sonst zu halsstarrig werden. Dieoo» Frciburg habe» auch die von Wallis um getreues Aufsehen angesucht. Von letzter» sei Jost Kalbcr-uiatter eingetroffen, dessen Instruction man aber noch nicht kenne. Es folgt die Erzählung der Conferenz derBoten von Bern mit denen derVI Orte" (siehe Brief der Bcrner Boten vom 8. 'November). Die vonb?» Boten von Bern hier gemachte Eröffnung wird dahin angegeben: Wie man höre, werde in den V Ortenbrüstet, vielleicht weil gesagt werde, das; man auch in Bern rüste. Dort habe man allerdings Leute undHarnisch besichtigt, aber ohne feindselige Absicht, nur in der Meinung. Gegenwehr zu leisten, wen» jemands" beleidigen sollte. Wäre der jetzige Handel nicht entstanden, so Hütten die von Bern, weil ihnen Mancherleibenigne, ihre Botschaft zu den V Orten geschickt, sich über die Dinge zu erkundigen und zu erfahren, wessen"an sich gegenseitig zu gctrösten und zu versehen habe. Sic versichern, Landfrieden und Bünde zu halte»""d bitten, ihnen zu helfen, den Solothurner Handel gütlich zu belegen. Wie früher gemeldet, verhaltenbie Boten von Bern sich schiedlich.

Et. A. «uccrn: A. ReUgwnöhändel, ungebundene Abschiede. - L. A. Sch.vyz: Abschiede. - Abgedruckt im A r ch i v s ii r s ch w. R - s. - s ° s ch. I °S!>.

') Da dieser Bericht, nur auf die mündliche Erklärung der Evangelischen gestützt, von de». Bcrner etwas abweicht,"ag er nebst demselben hier seinen Platz finden.

42) 9. November. Vor dem Rothe zu Bern berichten Hans Heinrich Winkeli und einer, genannt Jacob"b der Landschaft, Abgeordnete der Evangelischen zu Solothurn, über den Gang der Angelegenheit undbitten den Rath um getreues Aufsehen. Dieser antwortet, er wisse wohl, daß ihnen Vieles zugesagt, aber^°nig gehalten worden sei; auch sei ihm bekannt, wie der Aufruhr entstanden; man spare keine Mühe undK°ste». die Sache beizulegen. ' A.B°r.u M« Nr.-«. S,°s.

43) g. November. Bern an seine Gesandten zu Solothurn. Antwort auf den Bericht derselben vom^ November. (Nach Mehreren, über angebliche Rüstungen -c.) Es sei richtig, daß heute cmc Botschaft derAbgewichenen vor dem Rathe zu Bern erschienen sei, aber nicht um die Gesandten von Bern oder sonst jemanden5" verunglimpfen, sondern einzig um sich zu entschuldigen und allen Handel von dessen Unfang an zu^zählen. Der Rath habe sie mit freundlichen Worten abgefertigt und ihr gesagt, das; man die Gesandten

Auftragt habe, allen Fleiß und Ernst anzuwenden, daß die Sache beigelegt werde, und daß die von Bern sich auchsirner als unparteiische Schiedlcutc halten werden, in der Hoffnung, man werde zu einen, dauerhasten Friedento>»».en und die Evangelischen vom göttlichen Worte nicht gedrängt werden. Mit dieser Antwort haben die^vten sich begnügt und denen von Bern ihre Blühe und Arbeit verdankt.

" » St. A Bern- Deutsch Missivenbuch v. S. .9

44) 9. November (Sonntag vor Martini). Vor dem kleinen und großen Rath von Solothurn bringenSchiedboten eine schriftliche Erklärung der Gegenpartei (unterzeichnetStatt und Land jetz zu Wietl.s-

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