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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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October 153Z.

t«S.

^5ucern. 1533, 25. October (Samstag vor Simonis und Judä.)

Staatsarchiv Luccr»: Allg. Abschiede X. l, tol.ws.

Tag der IV Waldstätte.

tt Dieser Tag mar angesetzt worden, um den Uli Stierli von Muri für seine ungeschickten und grobenReden zu strafen. Weil aber Zug auf diesem Tage nicht erschiene!:, und die Kundschaften noch nicht vorhandengewesen sind, so hat mau beschlösse!:, den: Vogt Nustbauiner zu schreibe!:, daß er die Kundschaft aufnehmen n»dnach Lucern schicke«: solle; darauf soll Luceri: den Stierli mit der Marter fragen lassei:. Wenn vor dem Tagii: Baden eine Tagleistung in Luceri: stattfindet, so will mau dann ii: der Sache richte,:, im andern Fallemag dieselbe nach Baden geschoben werden; aber wein:sie" (die Bote,: der V Orte) dort nicht handeln,sondern das Geschäft in Lucern erledig«: wollen, so ist dafür eii: naher Tag zu bestimmen. I». Jedes Ortkann aus der Copie erfahren, was Basel ai: Luceri: geschrieben hat des Korukaufs halb; was man daraufgeantwortet hat, wissen die Boten anzuzeigen.

Zu I». Die Antwort an Basel (Datum des Abschieds), auch Namens Zug ertheilt, geht dahin: TNBoten äußern ihr Bedauern und Befremden über den gegebene«: Bescheid, der mit den Bünden und demFrieden gar nicht bestehen könne. Dazu komme die Nachricht, daß noch etwas anderes unternommen s""solle, was sogar für bloße Nachbarn beschwerlich und unerträglich wäre, daß nämlich die Leute, die z>in östreichischem Gebiet Getreide kaufen, mit nur drei Säcken durch die Stadt passiren dürften, was doc)wahrlich den Bünden und dem Frieden nicht gemäß sei. Darum vermahne man Basel zun: höchst"'-das zu erwägen, von den: ungebührlichen Vorsatz abzustehen, den Kauf freizulassen wie von Alter her u>^keine Neuerungen aufzubringen. Diesseits sei man hinwieder geneigt, den Fürkauf und Anderes, was de»gemeinen Mann belästige, abzustellen und zu verhüten. Begehren schriftlicher Antwort zc.

K. A. Basel: Abschiedeschriste» u-so-Ui86.

RV«.

Ziern. 1533, 27. bis 29. October.

Staatsarchiv Bern: ZiistructionSbuch n, kol. M7. Ka»to»sarchi» Hrciburg: Muriner Abschiede, Vd. toi.

Jnhrrcchmmg der beiden Städte Bern und Freiburg für die Herrschaft Grandson.

Gesandte: Frei bürg. Lorenz Brandenburger; Peter Tossis, neu- und alt-Sekclmeister.

». Claude Perm: von Ivonand beklagt sich, daß der Commcnthur voi: la Chaux ihn: gewaltthätig st'"Holz verbrannt habe, und fordert, daß dieser zur Entschädigung angehalten werde. Ebenso verdränge ihn d'"Commenthur von der mit Brief und Siegel ihm auf Lebenszeit verliehenen Kaplan« zu Mougette; da^geschehe, weil zu Avonand das göttliche Wort angenommen worden und er sich auch ai: dasselbe hast''Mir dei: Commenthur antwortet dessei: Diener, Perm: besitze sieben Juchartcn Landes, eine Glocke und eine»Kelch, was dem Commenthur als Herrn und Präceptor des Ortes gehöre; er bitte, den Perm: zur Abtreinnödieser Sachen anzuhalten. Die von Bern glauben, daß man den Perm: bei seiner Lehenschaft sollte bleib"'