September 1533.
»5.
Maden. 1533, 30. September (Dienstag nach St. Michaelstag).
S»a«.s»r-I..v 0..cer..- Mg- Msch n N Staats.,.-a.iv Z«.ich - Abschied- Bd.Tschadische Bd.ch.cd-san.mluu.,- Ad.7. Ar.".
Staatsarchiv Bern: Allg.->dg. Absch. i-.I-., S.-M. j.anwi.sarchiv Basel.- Abschiede iNZZ-mzo. s, a„tv,,sa.'chiu Treib»,-., - BadischeAbschiede Bd. lb. t. tvt. ÄantvnSa.-chiv Solvth.»-.. - Abschiede Ad.-i.a»tv»Sarchiv Dchassi.a.,se,, - Abschiede '
Gesandte: Zürich. Hans Haast; Kaspar Nasal. Bern. Franz Nägeli, des Raths. Lucern. HanSGolder, alt-Schultheiß. Nri. Jacob Troger, Ammann. Schwyz. Kaspar Stalder, des Raths. Untcrwalden-Hans Amstcin, Ammann. Zug. Werni Jten, des Raths, von Aegeri. Glarus. Dionysius Vnssi, Ammann.Basel. Heiimch Nyhiner, Nathsschreistcr. Freibürg. (Niemand.) Solothurn. Hans Doben/des Raths-Schaff ha nsen. Hans Jacob Mirbach. Appenzell. Heinrich Baumann, Ammann. — E. 30 A. k. 48 d-n Christoph, der junge Herzog von Württemberg, bittet in einem Schreiben ganz dringlich und freund-lich, ihm den Durchzug und kurzen Aufenthalt in der Eidgenossenschaft zu gestatten, indem der Bund znSchwaben ihm ein Geleit auf einen Bundestag nach Augsburg gegeben; man möchte ihn, den jungen un-schuldigen Fürsten, nichts entgelten lassen. Ohne Instruction, bringt man dies heim und nimmt von deinGeleit des Bundes Copieen, um auf nächstem Tag Antwort zu geben. I». Ein Hauptgrund zurAusschreibung dieses Tages ist das Bedürfnis; eines Mandats gegen das Reislanfen in den gemeinenVogteien. Die Boten wissen, wie man allen Vögten geschrieben, das; sie zum ernstlichsten verbieten, zu einemfremden Fürsten oder Herren zu ziehen; Ungehorsame oder Aufwiegler sollen sie verhaften und bis auf wetternBescheid behalten, o. Da wegen Kürze der Zeit die Welser und Baptista Bean auf diesen Tag nicht citirtwerden konnten, auch Freiburg nicht erschienen ist, so werden die sie betreffenden Geschäfte verschoben bis auf denfolgenden Tag, der wiederum nach Baden auf St. Martinstag (II. November) angesetzt ist. «I. Der Spanzwischen den VI l Orten und Graf Rudolf von Sulz, betreffend den Zoll an der Brücke unter dem Scholbergwird verschoben, bis der neue Vogt (zu Sargans) aufgerittcn ist. Indessen werden Zürich und Lucern beauf-tragt, die auf diese Landschaft bezüglichen Briefe nach Baden zu gemeinen Händen zu schicken, die dann sittweitere Vorkommnisse in das Urbar zu Sargans einzutragen sind. Zürich bringt vor, es habe von deinPapst Bezahlung' einer ehrlich verdienten Summe Geldes verlangt, worauf der Bischof von Verulam ihm dieAntwort gegeben, man werde sie bezahlen, wenn es sich mit der heiligen christlichen Kirche vergleiche; weilaber jene Forderung und der Glaube einander nichts angehen, so bitte es die V Orte, sich bei dem Bischofzu verwenden, damit es um diese Summe befriedigt werde. Basel stellt ein gleiches Begehren. Heimzubringen-l Zürich beschwert sich vor gemeinen Eidgenossen über das Bündnis;, welches die V Orte mit dem Papst,dem Kaiser und dem Herzog zu Mailand abzuschließen im Begriffe seien; ihre Vereinnng mit König Ferdinandsei eine Hauptursache zum ersten „Cappelzug" gewesen; sobald man dieselbe abgethan, sei der Krieg gütlichvermieden morden. In dem späteren Kriege habe Zürich die neuen Burgrechte, weil die V Orte gesagt, daßsolche unnöthig, ja wider die Blinde seien, ihnen heraus gegeben; es wolle die Bünde und den Landfriedentreulich halten und hoffe, das; die V Orte ihrem öftern Erbieten nach es auch thun werden; darum sei «'sgefährlich, sich um fremde Hülfe zu bewerben; die V Orte sollten bedenken, das; die fremden Fürsten n»dHerren bei den Eidgenossen nichts anderes suchen, als ihren eigenen Stutzen, und die größte Freude hätte»,weun sie dieselben in Zwietracht bringen könnten; darum richte es an die V Orte die dringendste Bitte, in