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September 1S33.
Zu t, Ic, i». Diese Verhandlungen werde» unterm 3. October von Statthalter am Schulthcißenamt,Venncr und Heimlichen der Stadt Bern als eine von „vertrauten Freunden" erhaltene Mittheilung an dieheimlichen Näthe der Stadt Basel mit aller Weitläufigkeit, die Antworten der päpstlichen, kaiserlichen und französische»Gesandte» in wörtlicher Wiedergabe, mitgetheilt, um die Practik der V Orte, Frciburg und Wallis anfznklärc».Derselbe Bericht relatirt über die unter Art. «- enthaltene Verhandlung in folgender Fassung: Der Vogt von Lugg»»»»habe vor den Boten der VI Orte eröffnet, daß in einigen der neue Glaube» zu „grünen" anfange, worüber die alte»frommen Christen sich beschweren und verlangen, daß der Vogt solches abstellen solle, weßhalb er Raths begehre,wie er sich zu verhalten habe. Dieses haben die Boten in den Abschied genommen, um am nächsten T»g»darüber Antwort zu geben. n. A. Basel: Abschiede ISSZ-ge>, nach dem Abschied vom so. Sept. lüSS.
Das Original des Votums von Wallis hat den Titel: „Copl) des artikels us dem abscheid gehaltenetags zu Sitten. Donnstag nach Bartholomay" zc. (28. Aug.), und schließt mit der Bemerkung: Der Bisch»!soll dem „schaubaren" Hauptmann, Simon in Albon, „der da nßen ist", schreiben, daß er die Stimm»»?der V Orte beobachten und berichten solle.
Zu Ic. Die Antwort der päpstlichen und kaiserlichen Gesandte» liegt dem Lucerner und Freib»»?»»Abschied bei; es ist daraus nur Folgendes zu bemerken: Sie haben sich über die Ungleichheit der Voten mch»wenig verwundert, indem das Ansuchen ihrer Herren in so freundlicher Meinung geschehen sei, niemand Z»Verletzung oder Nachtheil diene, sondern zur Erhaltung des wahren christlichen Glanbens, zur Wohlfahrt derEidgenossenschaft („üwers Vaterlands") und gemeiner Christenheit; darum hätte» sie etwas anderes erwarb'»dürfen. Da nun aber etliche Orte den gethanen Vorschlag nicht in der Meinung auffassen, wie er geiums?worden, und in gar kein Bündnis; treten wollen, andere einen Anhang, betreffend die Zollfreiheit und de»feilen Kauf in Mailand, fordern, woran es übrigens kaum gefehlt hätte, wenn ein Verständnis; »be>die andern Artikel erfolgt wäre, und die Gesandten nicht zur Pflanzung von Zwietracht abgeordnet wordc»-so wissen sie nichts anderes zu thun, als für die gegebenen Beweise freundlicher Gesinnung zu danken »»^die empfangenen Antworten ihren Herren zu übermitteln, die sie dann wohl abberufen und weiter niem»»»„Helgen" werden. Wenn aber die Eidgenossen noch der Ansicht wären, das; eine Vereinbarung über »bg»'änderte Artikel zu erzielen sein möchte, so wollen die Boten ihnen solche zuschicken und von beiden Theile endlicheAntwort gewärtigen; darum mögen sie nun die Sache mit ihren Umständen und Folgen reiflich bedenke»?»'
Zu i»». Der Abschiedtext enthält den Inhalt der Vorträge nicht, sondern es wird auf der letztendesselben, wohl nicht in der Meinung, daß es zum officiellen Text gehören sollte, einfach folgendes bemerkt 'Als die französischen Sendboten des Königs Antwort auf den frühern „Vorschlag" der Orte gegeben,sie aus dem ersten Vortrag entnommen werden möge, habe man ihnen einige Artikel anzeigen lassen,dem Verlangen, dieselben besser zu erklären, namentlich in Betreff der Hülfe und das; man den Orte» et»'»»an die Kricgskosten gebe; ferners in Betreff der Bezahlung und das; keine Knechte weggeführt werde» soll»» 'darauf haben die Gesandten den andern Vortrag (in nachfolgender Weise) gcthan. Da die Boten dießf»^keine Instruction gehabt, so haben sie die Sache an ihre Herren zu bringen genommen. Es folgen d»»»die beiden datum- und unterschriftslosen Vorträge in Beilage. Dieselben finden sich auch beim Frciburger Absth»'^Die datumlosen und über denselben Gegenstand sich oft wiederholenden Vorträge machen vieles nns»h^'
Zu <». Dieser Artikel ist zweifach durchgestrichen; daneben steht aber von der Hand Zurgilgc»^'„Ist gut, sol geläseu werden."
Zu i». Das Schreiben scheint den ganzen Hergang der Sache in Kürze zusammenzufassen; wir g»^'daher den Wortlaut: „Durchlüchtiger ?c. Zc. Unser fürgeliebicr und getrüwcr Herr Jeronimus Morest»
Lowis erscheint uns, daß in dem rV xxxij»"' jare, dem xxiff°"tag merzens zwischen üwer f. Durchl. eaM>m"President und rcntmeister eins-, so dann im anders teils von Alexander Patherij, burgers zu Chum, ?»>?>»wegen, wöliche gütcr confiüeirt sind worden eines todschlags halb, der bcschechen ist an Bernhardin, g»»'»^Alexanders brudcr, berürend etlich summen korns, roggens und Habers, die der genannt Alexander bcm>V»"Jeronimo in Lurate und Catziuio genominen hat, durch und von denselben Presidenten und rentmeistcr