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September 1533.
ihren Häusern nicht aufrichten dürften, und legt für ihre Rechtsame Briefe auf (es folgen Citate). Heimzu-bringen und auf dein allernächsten Tag zu Baden Antwort zu geben, damit die Herren bei dein Ihrigenbleiben mögen. «?. Auf das Schreiben Schultheiß Krämers hat man zu Baden mit dem Vogt zu Sargansgeredet »nd festgesetzt, daß in den gemeinen Herrschaften, wo noch Ncuglänbige sind, die „den deutschen Tauf"begehren, für dieselben eine „Gelte" Wasser auf den Tanfstein gesetzt, lind dem, der „den Tisch fressen" wolle,dies auch zugelassen werde, und daß, wo kein Prediger ist, der Meßpriester solches verrichte. Da hierüberBeschwerden eingelaufen sind, so hat man deßhalb nach Zürich, dem Vogt zu Sargans und dein SchultheißKramer geschrieben wie die Boten wissen, l Nach Eröffnung der Instructionen „des Anschlags halb" wirdfolgende Abrede getroffen: 1. Jedes Ort soll sich um gute Kundschaft bemühen und nicht ans Wahn lst»handeln; wenn eines vernimmt, woher der größte Halsten kommt, so sollen die „übrigen (der) V Orte" diesementgegenziehen und ihn angreifen, nicht jeder Theil bloß auf das Seiinge sehen, sondern es in die Schanzeschlagen; bei diesem Anschlag soll es unverändert bleiben; sofern aber nach der Sammlung die Kundschafte»sich ändern, so mag man sich nach deii Umständen richten. 2. Wenn die V Orte angegriffen werden, sostFreiburg sogleich in das Gebiet der Berner einfallen; dasselbe sollen die V Orte thun, wenn letztere dieFreiburger angreisen würden. 3. Freiburg und Wallis sollen sich über ihre gegenseitige Hülfe selbst verstän-digen. 4. Wenn es zum Kriege kommt, so soll Wallis den V Orten ein Fähnlein Knechte zu Hülfe schicke»!wollte es sich aber nicht theilen und den Freiburgern allein zuziehen, so hat man nichts dagegen; die Ver-abredungen zwischen Freibnrg und Wallis solleil indeß den V Orteil mitgetheilt werden. 5. Da es gefährlichwäre, diese Dinge, die ganz geheim gehalten werden sollen, an die Gemeinden zu bringeil, so soll jedes Ortungefähr acht zuverläßige Männer verordnen, welche alle Händel betreffend den Glauben und Anderes, wasjetzt vorhanden ist, mit voller Geivalt berathen und den Umständen gemäß ausführen können. K. Da »>»»wegen Absendung einer Votschaft nach Glarus wieder ungleich instrnirt ist, so wird geratheil, Schivpz solle sichan der Engelweihe bei den dahin kommenden Glarnern erkundigen, was hierin zu thun sein möchte, und de»andern Orten Bericht erstatten. I» Abgeordnete von Mellingen klagen über die Nachtheile, die der Stadtaus dem jetzigeil Zustand erwachsen: Abgang an Zoll und Geleit, Vermehrung der Diebstähle, Entweich»»!!der Frevler (Zürcher, Berner und Andere), größere Feuersgefahr w.; daher bitten sie, daß man ihnen gestatte,die Thore wieder einzuhängen und die Stadt zu schließen; dann könnten sie auch desto leichter die gethaue»Versprechungen halten. Heimzubringen, i. Die Gesuche des Abtes zu Rheinau und der Frauen z»St. Katharinenthal, um Erlaß der Jahrrechnnng, will man nochmals heimbringeil und ans dein allernächst«-'»Tag in Lncern Antwort geben. Ii.» Das Hauptgeschäft dieses Tages ist, über die Vereinung mit dem P»!'^und dein Kaiser Antwort zu geben. Uri beharrt bei der letzten Erklärung; Schwpz deßglcichen, mit dem Zusatz, d»!>man der päpstl. Heiligkeit und kais. Majestät, wenn sie je allein um des Glaubens willen angefochten würde»,und man dannzumal nicht selbst überladen wäre, gerne behülflich und räthlich sein würde wie die Vorder»es auch gelhan, indem man hoffe, daß sie den katholischen Orten i» gleicher Roth hinwieder auch Beistand leiste»würden, lvie sie es bisher ja auch gethan; Schivpz bitte daher, mit dieser Antwort sich zu begnügen, »»^die Eidgenossen, sich derselben anzuschließen und nicht weiter einzutreten; Obwalden und Freiburg bestätige»ihre frühere Antwort; Zug will sich von den vier andern Orten nicht söndern; Nidwalden erklärt, es wall«jetzt mit keinem Fürsten oder Herrn ein Bündniß machen; Wallis möchte am liebsten sich jetzt mit nieina»de»verbinden, will aber zur Erhaltung des christlichen Glanbens thun, was es vermag; Lncern hat keinen »«»»'"Vorschlag gemacht. Da nun die Instructionen so ungleich sind, so werden dieselben einzeln den Bote» d«'^