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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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September 1533.

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In Form flüchtiger Minuten findet sich dieser Abschied im St. A. Bern: Rathsb. Nr. 239, S. 83. ff.Schon daraus ergicbt sich auch der sonst nicht genannte Ort der Jahrrechnung.

Zu Wir bemerken anläßlich dieser Jahrrechnungen für die Berner-Freiburger Vogteien, daß wirsolche im Text jeweilen nur andeuten, dagegen aber in einem Anhang dieselben je für das zweite Jahr, mitAnführung alles einzelnen in tabellarischer Übersicht, mit Beigabe der nöthigen Bemerkungen, folgen lassen.

»I

Zürich. 1533, vor 12. September.

Verhandlung zwischen Zürich und Bern.

Wir notiren beim Abgang eines Abschiedes folgende Missive:

1533, 12. Sept. Bern an Zürich. Das Schreiben derer von Zürich vom Montag (8. Sept.), welchesdie Strafe des Ehebruchs melde, habe man erst heute verlesen lassen. Zwar habe der Nathsbote,der ver-ulkter tagen" deßwege» zu Zürich gewesen,vor langem" gleich nach seiner Zurückkämst de» Abschied vorze-igt und das Verlangen derer von Zürich eröffnet. Doch habe man zu wenig Klarheit in der Sache gehabt,um dieselbe an den Großen Rath zu bringen. Es soll dieses nun so bald als möglich geschehen, wodannder Beschluß mitgetheilt werde. St. A. Bern: Tcittsch Misswenbnch V. S. WM.

Wäre dasvor langem" nicht durch den Ausdruckverrukter tagen" erläutert, so wäre man geneigt,un den 15. Juli zu denken.

Lllcerll. 1533, 12. September (Freitag nach Nalivitatis Maria).

Staatsarchiv Liiccr»: Allst. Absch. Ii. I, I'. w',. .Uaiitoiwarchiv !?i eiv»rst: Abschiede Bd. st«, r. «in.

^ag der V Orte snmmt Freiburg und Wallis.

Gesandte: Frei bürg. Walter Heid. (Andere unbekannt.)

Vogt Weißenbach von Unterwalden bringt vor, es sei früher, als er Vogt in den Freien Ämternhick ^Lehen, zu einer Pfründe in Bremgarten gehörig, heimgefallen, um das er sich dann beworben' .^"uf fei es ihm zur Verleihung oder Verkauf übergeben worden, mit einem Vorbehalt, die Herstellung^ Üfriiude betreffend; nun habe Vogt Nußbaumer dieses Lehen dem Jacob Meiß von Zürich zugestellt;"der mgssx er Beschwerde führen, indem ihm dasselbe früher zugesagt worden. Heimzubringen, um dengründlich zu prüfen und zwischen den Parteien gütlich oder rechtlich in Baden zu entscheiden,sog Mgt er au, welche unziemlichen Neden der Stierli von Muri gebraucht. Der Uutervogt daselbst

»och weitere Kundschaft darüber einziehen und nach Lucern berichten, r. Derselbe Vogt Weißenbachdaß der neue Unglaube auch in Lauis zu grünen und einzureißen anfange, worüber die>^.'^"bigeu sich sehr beschweren, und bittet um Rath. Heimzubringen, um sich auf Tagen zu besprechen,^ Man diesem Unrath zuvorkommen wolle. ,1. Der Custor von Zurzach, im Namen des Propstes und^Mels, beschwert sich, daß ihnen Eintrag an ihren Freiheiten gcthan würde, wenn sie die Kramläden vor