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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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August 1533.

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bringen. Schwyz bleibt bei der früher gegebenen Antwort; es hat seinen Knechten verboten, irgend wohinzu ziehen, will auch mit Mailand nichts zn thun haben. Obwalden wünscht, daß Lucern seine Meinungvorher eröffne, was dann geschieht, und daß die Capitel mit Mailand aufgerichtet und von dem Herzog steifgehalten werden; von den übrigen Artikeln haben ihnen einige gefallen, einige nicht, z. B., daß die Knechte,bie man den Verbündeten gäbe, bis zum Ende des Krieges dienen sollten; es sei aber nicht gut, Freunde vongch zu weisen; darum möchte es eintreten. Nidwalden möchte am liebsten keine neuen Blindnisse machen, indemum», wie die Erfahrung lehre, nichts dabei gewinne; wie es vormals dem Papst und der Kirche treulichgedient, sei es mich jetzt bereit, sein Vermögen für den Glauben und den hl. Stuhl einzusetzen, womitsie"^ch begnügen dürften; deßhalb habe es den Scinigen geboten, nirgends hin zu ziehen. In Zug habenalle vier Gemeinden ungleiche Beschlüsse gefaßt, was die Boten zn entschuldigen bitteil; sonst würde es sichschwerlich von den andern Orten sondern; ihrem Befehl gemäß wollen sie heimbringen, was sie hier ver-urhinen; indessen sei allen Angehörigen zmn schärfsten untersagt, einem fremden Herren zuzuziehen. Freibnrgermähnt, wie männlich sechs Orte den Glanben behauptet haben; es stünde auch dein Papst und dem Kaiser,"ls obersten Häuptern der Christenheit, wohl an, (ihnen) zur Erhaltung des Glaubens Hülse, Rath und Bei-stand zu leisten; doch wünscht es, ihnen nicht weiter verpflichtet zu sein, als ihren Widersächern den Dnrch-pvß zu sperren, wennsie" des Glaubens wegen angefallen würden; denn Hülfe aus dem Lande zn geben,während die Eidgenossen selbst nicht einig, fiele zu schwer. Lucern ist zur Annahme geneigt wie Uri, stellt^uch die gleichen Vorbehalte, will aber die Sache vor dein Abschluß noch an die Gemeinde bringen. Dawan abermals nicht gleichförmig instruirt ist, so hat man die Artikel mit den besprochenen Veränderungenm den Abschied genommen; auf nächstem Tag zu Lucern, der ans Donstag »ach Nativitatis Mariä (11. Sep-tember) angesetzt worden, soll dann jedes Ort eine endliche Antwort haben, um die Artikelzn beschließenund zu vollendeil." I». Junker Georg von Rive, Abgeordneter der französischen Gesandteil, bittet schriftlich undMündlich um Antwort auf den letzten Vortrag derselben. Da die Befehle ungleich lauten und einige meinen,Man sei uoch nicht schuldig, zn antworten, so wird ihm erwidert, sobald man auf die begehrten Punkte. Ant-wort erhalteil, wolle man dem König den gefaßten Beschluß auch kund thun. Deßhalb wird abgeredet, daßd'des Ort, das noch keinen Entscheid gefaßt, dies beförderlich thun solle, damit man nach Eingang der be-ehrten Antwort sich auch erkläreil könne.

Im Frciburger Abschied fehlen ir , v, «I, t.

Der Name des Frciburger Gesandten aus dortigem Jnstrnctionsbuch Nr. 2, k. S3.

8«.

Wer«. 1533, 1. September.

Staatsarchiv Bern: Rathsbuch Nr. sss, S.7Z.

i - Gesandte von Biel machen dem Nathe zu Berit Eröffnungen über das Verhalten der Frau von Valendis""b des Gallon gegen den Prädicanten Marmod zu Dombreffon, und begehreil Rath und Hülfe. Der Rath'eschließt, tzurch eine Gesandtschaft mit der Frau zn reden, daß sie den Prädicanten und die zn Dombreffon^'hitz bei dem Evangelium belasse.Jr und derer von Biel brief verhört, rechtens benügen, mit gallo» ver-Ichaffeu, sich des wie im g,nacht zu benügen." 2. Boten: Augsburger, Tübi.