August 1533.
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Ireivttrg. 1533, 18. und 19. August.
Kantoiisarchiv Ar-iburg: Rathsbuch Nr. si.
Verhaudluug zwischen Bern und Freiburg.
Gesandte-. Bern. Johann von Erlach, alt -Schultheiß; Peter Stücke. Benner, beide des Raths; HansRudolf von Meßbach.
I- (18. August.) Vor dem Rath zu Freibnrg erscheinen die genannten Boten von Bern. Auf ihr An-bringen in Sachen Peter Werlis sel. Freundschaft beschließt der Rath, der Handel sei verschoben bis die Freund-est zusammenkomme; doch soll inzwischen nichts Ungebührliches vorgenommen werden.
II. (19 Uug) Es folgeil (hier nicht näher bezeichnete) Verhandlungen von Rätheu und Bürgern zuFreiburg „von unfern Mitbürgern von Bern wegen, bernerend Herr Peter Werlis sel. Frnntschaft und die Jensfer."
Wir ergänzen das kurzgefaßte Rathsbnch von Freibnrg durch folgende Arten:
1) Me unterm 13 August den benannten Gesandten von Bern crthciltc Instruction geht dahin: 1. Die
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Todtschlagcs vielfach angegangen und sich erboten, der Verwandtschaft de5 Getodtcten zun. Recht zu ver-helfen. Das sei nun geschehen. Obwohl aber die benannte Verwandtschaft das Blut des Thaters gesehenscheine sie doch nicht befriedigt zu sei», sondern lasse merken, daß sie noch be. sicbenundzwanz.g von Genfverzeichnet habe die sie im Betretungsfalle niederwerfen und einigen „Ridcnbänder" anlegen wolle; ebensohalte man einen von Genf zu Gaillard gefangen, obwohl er Bürgschaft für Leib und Gut angeboten. daßer vor dem ordentlichen Richter zu Recht stehen wolle, womit sich aber tue m Genf befindlichen Anwältebenannter Verwandtschaft nicht begnügen wolle». Das Alles gehe wider das Burgrecht beider Städte »utGenf, gemäß welchem bei Streitigkeiten ui.ter den Untcrthanen beider The.le der Kläger se.ne» Gegner vordem ordentlichen Nichter zu belangen habe. Die Boten sollen daher die von Freibnrg zum höchsten ermahnen,baß sie des getödtcten Freundschaft vermögen, sich mit dem ergangene» Recht zu begnügen und ».cht wweRecht. Glimpf und Brauch und entgegen den. Burgrecht außer der Stadt Genf jemanden anzutasten, andernFalls aus dem bereits geschehene» und den. allfälligen weiter» gewaltsamen Vorgehen der ^^Gcycn Ver-wandtschaft UebelS entspringe» möchte. 2. Die Bote» sollen anzeigen, daß Kaspar Werk (..Wer» )Heimreiten einen Kaufmann von Straßburg in. Jurten angegriffen und bedenklich verwundet habe Da die es
böser Handel sei und viel Geschreis entstehe, wenn die Straßen ...cht sc>e». wodurch ma. a
»"t Bezug auf 3oll und Geleit bcnachthciligt würde, sollen die Boten daran fem. daß d.c von.zre.m gbe» benannten Frevel bestrafen. 3. (Nachtrag von anderer Schrift) Dem Schultheiß von r ac) s
s-nd-l b-I-m,., dm w «Aich- Apd.h-1-- m HM. E- i«>- i» ^^222.75»"
"ver berathen worden ist.
2) Hieran reiht sich folgender Beschluß: . ,
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