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^'öffnung der Instructionen über die beantragte Beschwörung der Bünde findet mau, es sei dieß einstweilen'ucht nöthig, weil man ja auf allen Tagen einander zusichere, daß man die Bünde und den Landfriedenrmlich halten wolle. >». Schultheiß Golder von Luccrn bringt vor, Lucern besitze Brief und Siegel, daßin der Stadt gesessenen Burger von aller Habe und Güter», welche sie durch Mellingen führen, wederZoll »och Geleit zu geben schuldig; davon seien sie von zwei Königen gefreit worden. Heimzubrigen, damitMan fix fernerhin unangefochten lasse. «». Für die in dem Lauiser Abschied enthaltenen Artikel, so wie fürMeeres, das sich zutragen möchte, wird ein Tag angesetzt auf Dienstag nach St. Vereneutag (2. September),Miederinn mach Baden. >». Der Sohn des Vogt Jacob Stocker's sel. bittet um ein Fenster von jedem Ort.'^"'"Zubringen. «>. Die Brandbeschädigten von BlickeuSdorf, welche ihre Häuser wieder ueu aufgebaut haben,^ttcn ebenfalls um Fenster. Heimzubringen, und Antwort auf den nächsten Tag. i. Die Wahl eines Abtes zuIllingen wird einstweilen verschoben. Unterdessen soll Lucern bei dem Abt von St. Urban anfragen, ob er^walt habe, die junge» Novizen einzukleiden, oder ob er die volle Ermächtigung von dem Bischof vonmnllain erwerben müßte. Ans nächsten Tag soll es darüber berichten. «. Da Luzi Schuhmnchcr von LucernBaden geäußert haben soll, die Beruer hätten einen faulen, ohnmächtigen nichtsnutzigen Glauben, so wirdMern beauftragt, denselben gemäß dem Landfrieden zu strafen. <» l. Die Gesandten des Königs von Frankreichfluche» uin Antwort ans ihren letzten Vortrag und zeigen an, daß sie eine Jahrespension zu SolothurnZahle» können. Zürich will den Frieden beständig und in allen Punctcn trenlicb halten, sosern der Königauch thue und die ausstehenden Summen bezahle, findet aber nicht nöthig und dem Vertrag selbst nichtMmiiß, erneuern oder zu beschwören; dabei haben die Boten Auftrag anzuzeigen, daß kraft
^ früher gemachten Satzung niemand ihre Angehörigen aufwiegeln und wegführen solle, bei ernstlicher Strafe;
Zürich nicht in der Vereinung sei, so trete es bei dieser Verhandlung aus. Bern gibt eine gleiche Er-dung ah. 2, Die andern Orte sammt den III Bünden und Wallis antworten des Friedens halb gleichlautend,dünke ssi uunöthig, sei auch ungebräuchlich, solche Verträge ueu zu beschwören; sie können sich nicht denkeil,^arniii der König dies begehre, seien übrigens fest entschlossen, den Frieden wie bisher treulich zu halte».^ ^reiilllng betreffend theilen sie sich nach zwei Meinungen; einige Orte wollen vor Allem ans gänzlichAlt ^ gebührende Antwort beratheil, die andern erklären sich bereit, nach
lmguiig aller Schulden für Jnhrgelder, Sölde w. die Vereinung redlich zu beobachten. Die Gesandten des"Mtzp? eriviedern, dieser habe seinen Antrag nicht aus Mißtrauen gestellt, sondern auf die Wahrnehmung hin,t etliche seiner Mißgönner ihn beschuldigen, er suche bei andern Fürsten oder Städten Freundschaft; er^ s aber mit den Zahlungen beweisen, daß er keine liebern Freunde habe als die Eidgenossen. DabeiMche» sie zu vernehmen, ob er vor gänzlicher Abzahlung Knechte erhielte, wenn er solche bedürfte. Man^M't ü,deß beider vorigen Antwort und bringt das neue Begehren Heini, »m auf dem nächsten Tag darübersmarte». «. Die Gesandten geben mich einen langen Bericht über die Enthauptung des Herrn vonMlveillas, des französischen Botschafters in Mailand, nnd zeigen an, daß der König für diese Schmach Ge-Ü llunig scn'dern werde. Man spricht über diesen Handel sein Bedauern aus und bringt es heim. H. Der^ ^ von Glarus bittet (die von Solothurn), dein Vogt Vogel in sein neues Haus ein Fenster zu schenken.. ' Span zwischen den Kirchgenossen von Norschach und Waldkirch und dem Abt von St. Gallen, be-l send die Stellung der Prädicanten, wird nach Anhörung beider Parteien, auch Zürichs, dahin entschieden:Boten, die den Vertrag von Frauenfeld aufgerichtet, sich bestimmt aussprechen, daß der Abt nichts"ü'es als die Unterhaltung von Prädicanten bewilligt, und eine weitere Forderung die Sache zerschlagen
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