Juli 1533.
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Wllden. 1533, 28. Juli sf. (Montag nach St. Jacobstag zc.)
Ttaa»«n,^,jv Liicci'» : Allg. Absch. Ii. 1,4.74. StaatSnrchi» iiiiri-ii! Absch.Bd. 12. 4.5,7. DtaatSarchiv Bern: Aüg. cidg. Abschiede INZ, S. »S7.jtantvuSarclii» Basel. Abschiede I4,ss—go. KantonSarcliil, Meibiibj,: Badischc Abschiede Bd. IS, 4. iso.
K<i»tv»Sal'chi» Solothur» : Abschiede Bd. Ib. ssaiitoiisai'chiv Dchaffhanse» : Abschiede.
Gesandte: Zürich. M.Hans Haab; (M.) Kaspar Nasal. Bern. Peter Stürler, Benner; Junker Franz^uigeli. Lncern. Hans Golder, alt-Schultheiß. Uri. Jacob Troger, Annnann. Schwpz. Gilg Npchmnth,K»unann. Nntermalden. Hans Arnstein, Annnann; Heinrich von Nlatt, Ainniann nid dem Wald. Zug.^5wald Toß, Annnann. Glarns. Konrad Schindler, des Raths. Basel. Bernhard Meyer; Lndivig Zürcher.Biburg. Junker Lorenz Vrandenlnn'ger. Solothurn. Niklaus von Wenge. Schaffhanseu. Hans Ziegler,Bürgermeister. Appenzell. Heinrich Banniann, Annuaun. — E. A. A. k. 47 k>.
Da den Boten auf den Jahrrechnungc», anch den Vögten in den ennetbirgischen Herrschaften vonUnterthanen, ivelche zu rechten haben, große Summen verheißen werden, dieselben also das Recht zum^heil kaufen, indem oft Nrtheile, die ans einer Jahrrechnnng ergangen, schon im nächsten Jahr abgethan und^rändert werden, was die Obrigkeit nicht dulden darf, so ist nothwendig zu prüfen, wie dem abzuhelfen sei.^deil aber die Mehrzahl der Orte den Lauiser Abschied noch nicht verhört, die Bote» also nicht instruirt^K>en, so soü jeder dies heimbringen, in der Meinung, daß die Obern den Abschied von Lanis vornehmen»ad die Boten ans den nächsten Tag über alle Artikel instruiren sollen. I». Bor einigen Jahren war in^nein Streithandel zwischen den Klosterfrauen zu St. Katharina und denen zu Trepia (Trezzo?) und Dogmentia^umenza?) ein Urtheil erlassen und dasselbe zu Baden und ans andern Tagen bestätigt worden. Nun vernimmt>umi, daß einer von Lanis nach Lnggnrns gelaufen und ein anderes Nrtheil ausgewirkt habe. Deßhalb wird demzu Lanis schriftlich befohlen sich darüber genau zu erkundigen und zu berichten; auch sollen die Boten,^lche ans dortiger Jahrrechnnng gewesen, darüber einvernommen werden. Heimzubringen, um auf nächstemin der Sache zu handeln, r. Es wird ferner angezogen, daß auf letzter Jahrrechnnng zu Lauis amTag erkennt worden, den Baptista Bean wegen einiger Verbrechen zu verhaften und dieses in die-^'schiede zu nehmen, aber schon den andern Tag sei befohlen worden, diesen Handel aus dem Abschied weg-zulassen und den Schuldigen nicht zu verhaften, unter dem Borgeben, daß sonst seines großen Ansehens undstiuer mächtigen Verwandtschaft wegen ein Aufruhr entstehen möchte. Da bei solchem Verfahren der Arme'llstaft und der Reiche verschont würde, was sich durchaus nicht gebührt, so wird dies in den Abschied ge-winnen, um bei den Boten bis auf nächsten Tag zu erfragen, wie es zugegangen. «I. Da Bern in dem An-^ud betreffend die Seelsorge zu Kriegstetten abermals gemäß Burgrecht und Blinden das Recht bietet, Solo-^»rn aber nicht ein „verpfändetes" Recht annehmen, sondern vorerst wieder in Possesston gesetzt werden will,""d die andern Orte die Sache lieber ans gütlichem als auf rechtlichem Wege beigelegt sehen möchten, so'"'rd ein Tag auf N. L. Frauentag Mitte August (15. August) nach Büren angesetzt. Da sollen Boten vonJlirich, Freibnrg und Schaffhanseu beide Parteien anhören und im Namen aller Orte das bestmöglicheW"'/ um sie zu vereinigen, v. Als Georg Müller, gewesener Abt zu Mellingen, vor seiner Aussteurung' "chnnng abgelegt, hatte er durch Hans Escher anzeigen lassen, er wolle alles bezahlen, was etwa von SchuldenKlosters noch zum Borschein käme. Nun hat der Schaffner bei der kürzlich abgelegten Rechnung eine