Juli 1533.
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Erhandelt werden. ?». Auf Gefalle» der Herren hin ist dein Weibel, der dem Lnudvogt bewilligt worden, einBahrlohn von 40 Kronen ausgesetzt. « Die drei Vögte von Lauis, Luggaris und denl P.ainthal habeil sichitzuneinsam über den Beschluß beklagt, daß sie keine Todtschläger noch deren Güter sollen freilassen dürfen; sieblanden bisher ehrlich gehandelt zu haben, so daß man keine Ursache habe, bei ihnen „anzufangen", indem^ für sie großen Nachtheil bringe. Man hat ihnen geantwortet, diese Verordnung sei nicht ihrerwegenlassen worden; man wolle sie damit gar nicht schelten; die Anregung sei voriges Jahr in den Abschiedeil heimge-loininen :c. ,1. Die Boten wissen, was auf Begehreil des Commissars der Erbtöchter halb festgesetzt wordenP- Einnahmen von Luggaris: 1. der Sekelmeister entrichtet die jährliche Landsteuer, 1825 Pfund (5 Groß^ Pfd.); 2. von dem obersten Consul der Riviera zu Gambarogno hat man empfangen die ordentliche Steuerwü 275 Pfd.; 3. von dem Sekelmeister aus Verzasca 112 Pfd; 4. aus dein Mainthal 000 Pfd. als Land-lu.er; 5. vvn dem Eonsul zu Brissago 08 Pfd.; 0. von den Zollern 950 Kronen; 7. von Miser Baptista-lppian 180 Kr., die er des Schlosses wegen schuldig geblieben; 8. von Peter Nomer's sel. Sohn aus demEinthal für das Gut, das er von der „Kammer" gekauft, 50 Kr.; und 50 bleibt er noch schuldig; 9. vonFiscal aus seiner Rechnung über das Malefiz 90 Kr. l Ausgaben zu Luggaris: 1. Dem Schreiber^uls Jahrlohn; 2. dem Büchsenmeister als Gehalt 45Kr.; 3. dem Landiveibel 40 Kr.; 4. für die' öcst der zwei Weibel 12 Kr.; 5. dem Fiscal für den Jährlich« 12 Kr.; 0. den Mönchen zu St. Franciscusu ^ Almosen 2 Kr.; 7. dem Mönch auf dem Berge 1 Kr.; 8. den Möncheil in Cugnasco („Kugnaschg")' fälschen Weibeln 2Kr.; 10. den Edeln zu Lnggaris laut ihres Briefes 80 Pfd. 19 Krz.
u- In Folge der Gesammtabrechnung lverden jedem Boten 210 Krone», gute und schlechte.
Im Solothurner (nicht officielleli) Abschied fehlen Ii», «I nnd alles übrige.
Der Name des Frciburger Gesandten aus dortigem Rathsbuch Nr. 50, 13. Juni.
8Pilie>
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Winel'z. 1533, vor !). Juli.
Verhandlung zwischen Bern und Neuenbürg.
Anstatt eines Abschiedes müssen wir folgende Missive mittheilen-. . . .
1533. 9. Juli. Bern an Georg de Riva. Statthalter z» Neuenbürg! Pierre Bal.er Hofmeister. nnvJohann Aicrveillcux, Vogt z>l der Zihl i auch de» vier Ministraleii, tttäthcn niid Bürgern der s a cm»-bürg. i. Die Boten von Bern, die letzter Tage bei denen vo» Ncucnbnrg in Vmclz (..^miets . gcivcjcn.haben über die Verhandlungen berichtet. Da die zu Neuenbürg in Betreff der auf dem Gebiete derer vonBern vorgenommenen Pfändungen die geforderte» Briefe und Siegel nicht ausstellen wollen, »niste man esb« der von den Boten i» Vinclz gegebenen Antwort bewendet sein lassen, nniul.ch daß die von Bern der'Heer Herrlichkeit, hohe» und nieder» Gerichten verbleiben und gewärtigen, wer sie davon eräugen wolle.Deßnahen habe man dem Vogt zu Erlach befohlen, diejenigen, welche unt dem Pjandcn gefrevelt und widerble alten Sprüche gehandelt oder handeln, zu bestrafen. 2. Der Statthalter und der ^ogt zur Zihl haben'"'ter andern, angezogen, daß der Vogt zu Erlach ihnen die Fischenz oder Fach .... Graben ...cht gestattenwolle, deßgleichen der Amtinann in der Insel „daß ir in der Zihl stschen sollend" wahrend d.e von Neuen-bürg bcglauben für die dickfällige Bcfungniß Brief »ud Siegel zu besitzen. Man crmahne stc nu». »>bi-scr Beziehung stillzustehen bis man ihre Briefe und Siegel besehen, wodann man weitere Antwort erthe.lenwerde > > / ' St.A.Vern: Deutsch Missivenbuch r, S. »tS.