Juni 1533.
köune zc. ; er hsite n,ch ermahne die Eidgenossen zum höchsten, fest und beständig an ihm zu halten wie bisher,>e angefangene Unterhandlung gänzlich abzubrechen und seineu Feinden keinen Glauben zu schenken. Der^u>g halte sich bis Ende dieses Monats in Lyon auf, um mit dem Papste Unterredung zu pflegen überJUige, die den Glauben und die christliche Kirche betreffen. Er, der Gesandte, wünsche, daß man sich selbstu «rzeuge, wie ernst es dem König sei, die Schulden zu bezahlen, dahin schreibe oder einen Boten schicke »ud»' Ks beschließe, bis man Bericht empfangen habe. Heimzubringen. ». Stephanus de Sala und Baptista^ Domazzo von Lauis haben die Boten ersucht, ihnen gegen die französischen Proeuratoren in Betreff ihrer»sprachen behülflich zu sein; da man sich umsonst für sie verwendet hat, so null man dies heimbringen undu»f der Jahrrechnung zu Baden Antwort geben, wie man ihnen vielleicht behülflich sein könnte, k.» Dabuk Aachrichten von Zürich eingelangt sind und man vernimmt, daß es „tapferlich im Frieden gehandelt", so»'l beschlossen heimzubringen, ob man ihm dafür danken wolle. I. Deßgleichen den lebhaft empfohlenen Au-»3, ob man die Blinde erneuern und beschwören wolle, worüber aus dem allernächsten Tage zu berichteil ist.
Des „ernsthaftigeu und armen Wetters" halb heimbringen, daß zur Versöhnung des Zornes Gottes» gethan werde. Die von Schwpz sollen sich erkundigen, wie die ungehorsamen Bremgartner ineln zum Sacrament gegangeil, da sie es „ungeschiklich und unandechtigklicheu" genossen haben sollen.Die voil Uri und Unterwalden meinen, man sollte angends Boten nach Bellenz schicken; kann es aberK sii,^ sg wollen sie es auch ansteheil lassen.
I»- Die Boten der V Orte richten an Bremgarteu eine abermalige ernstliche Ausforderung gegen diellleiorsaineu und Hartnäckigeil mit Strafe einzuschreiten; es soll den Boten auf die nächste Jahrrcchnung^ 1 werden, sich genau zu erkundigen, wie bisher das gegebene Versprechen gehalten worden, da man fest
^o» halte, daß die Pflicht und Zusagen erfüllt werden müsse, zc. Stadtarchiv Bremgartcn: Missivc, <i. e.Laccrn,«. Juni 1SSZ.Ys . ^ Boten der V Orte schreiben an Zürich in Sachen Jakob Gpßlingers gegeil seine Frau undeine Erbschaft betreffend, und bitten lim Gewährung gleichen Rechtes nach dem Stadtrecht.
St. A. Zürich: A. Lucern, Missive v. 7. Juni (Samstag vor Corp. Christi).
> Verhandlung über die Antwort an Papst und Kaiser; siehe Rote.
Verhandlung betreffend Aufforderung des Herzogs vou Savopen wegen rückständiger Pensionen; siehe Note.
Im Freiburger Exemplar fehlen v, N, f, tp; in aus dem Schwyzer und Freiburger, Ii, <> aus deinschwyzer Exemplar.
Der Name des Freiburger Gesandten aus dortigem Rathsbuch Nr. 50, 29. Mai.
Zu I». 1) Der Lucerner Abschiedband Ic 1. enthält auf toi. 69 das bezügliche llateiuische) Schreiben des»lailändischen Gesandten Panizonus, cl. cl. Lucern, 3. Juni: Anzeige der Besicgelung der zwei dem Herzogvorgelegten „Patente" und Uebergabc des einen Exemplars zu Händen der sechs Orte; Bitte um eineurkundliche Empfangsanzeige. Der Herzog habe die Cnpitel bereits in seinen« ganzen Gebiet verkünden lassen,daniit sie unverletzlich gehalten werden, und wünsche, daß die sechs Orte es in ihren Herrschaften auch thunwollen. J»i Weitern erachte er für räthlich, um Betrug zu verhüten, der mit Gesellschaften getrieben werdenkönnte, daß jeder „Canton" einen Mann verordnete, der den in Handelsgeschäften nach Mailand gehenden^»gehörigen eine Beglaubigung gäbe, ob sie in den Capitelu eingeschlossen seien oder nicht. . .
2) Das Concept des erwähnten Schreibens, auch von Frciburg unterzeichnet, findet sich im Stiftsarchiv Lucern.Erheblich ist die Berufung auf die altherkömmliche gänzliche Zollfreiheit bis an den Vorgrabcn zu Mailand,so daß von den „Lehcnsleuten" des Herzogs niemals Zoll sei gefordert worden; sodann die Drohung, sich derEnpitel zu entschlagen, wen» dieselben nicht anders gehandhabt würden, und das Anerbieten, im Fall des Ent-sprechens dafür zu sorgen, daß Betrug mit Gesellschaften zc. vermieden bliebe, endlich die Bitte um Antwort.