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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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Juni 1533.

versetzte Silbergeschirr angreifen. 2. Für die 3600 Gulden, die wegen der Vereinuug als Jahrgeld „sannntNoll" verfallen, soll auf Cudrefi«: und Stäffis eine Versicherung errichtet werde». 3. Ist dieses geschehe»,so will »lau schwören. 4. Betreffend die Einsetzung des Herzogs in seine Rechte zu Lallsanne und Genf willman, wenn Obiges geleistet ist, thun was sich gebührt.

S8.

Lncern. 1533, 4. Jmn (Pfingst-Mittwoch.)

Staatsarchiv Lucorll: Allg. Abschiede X. i. kol.48. LandeSarchiv Schwvz: Abschiede. Kalltoilöarchiv Kreibnrg: Abschiede Bd. SS, kc>1. 31.

Tag der V Orte und Freiburg.

Gesandte: Frei bürg. Walter Heid. (Andere unbekannt.)

». Doctor Botzheim, im Namen des Bischofs und des Domcapitels zu Constanz, erzählt die Streitig-keiten mit der Stadt, betreffend etliche Güter, die sie ihnen vorenthalte, und bittet dringend, daß man ihnenauf nächster Jahrrechnung dazu verhelfen wolle, auf gütlichem oder rechtlichem Wege. Heimzubringen, damitden Boten „Gewalt und Conunission" ertheilt «verde, ohne Aufschub darüber zu entscheiden. I». Die besiegelte«:Capitel mit dem Herzog von Mailand «verde» präsentirt. Da schon jetzt ein Anstand «valtet in Betreff derZollbefreiung, indem die Edelleute, welche vom Herzog mit Zöllen belehnt sind, den Zoll beziehen «vollen,«md man darüber in den Capiteln wirklich keine«: Schutz findet, weil in denselben nur von den Zöllen desHerzogs gesprochen ist, so hat man darüber a«: de«: Herzog geschrieben. «. Heimzubringen und auf nächsterJahrrechnung zu Lauis Antwort zu gebe«:, «vie man de«: armen Geselle«: zu Carivida (Carabietta?) in: Lauiserthalentschädigen «volle, bei dein die wälschen Kriegsleute auf ihrer Heimkehr viel verzehrt und großen Schadenangerichtet haben. «R. Jeder Bote weiß, was «na«: dem Landvogt in de«: Freien Aemtern wegen einigerWiedertäufer, die der Junker Hans Ulrich Segesser in seinen: Zwing verhaftet hat, aufgetragen, v. Da Bern aufdas letzte Schreibe«: eine lange freundliche Antwort gesendet hat, so «vird beschlösse«:, die Sache bis auf die Jahr-rcchnung zu verschieben. Wein« es dann eine Antwort verlangt, so bleibt man bei der z«: Einsiedel«: gegebenen,die auch Luccrn ihn: zugeschrieben, l. Auf nächster Jahrrechnung zu Bade«: solle«: Zürich, Bern, Basel,Schaffhauseu, St. Gallen und Mühlhausen um Bezahlung der auf Pfingsten verfallene«: Kriegskosten ange-gangen «verde«:, z?. Wie auf den: Tag zu Sargans beschlossen «vorbei«, soll auf de«: achte«: Tag nach Beginnder Jahrrechnung jedes (betheiligte) Ort einen Boten nach Muri sende«:, um de«: ueueu Vogt alle«: Gemeindenvorzustellen, und ihnen dabei ernstlich an's Herz zu lege««, daß sie den: Landfrieden und de«: gemachten Zu-sagen pünktlich nachlebe«: sollen. I». Der französische Gesandte, Herr vo«: Boisrigault, versichert in langerRede, «vie der König beständig gesinnt sei, das Bündniß mit de«: Eidgenossen treulich zu halten und nächstensalle ihre ausstehenden Forderungen abtrage«: «verde; a«: den: bisherigen Verzug seien auch weder er noch dieGesandten schuldig, sonder«« diejenigen, welche damit beauftragt gewesen; übrigens befinden sich jetzt Herr vonLaiuet und ein anderer Gesandter mit einer großen Sumine auf den: Wege, und der König werde inZukunft jedesmal Anwälte mit den Gelder«: schicken, damit dieselbe«: bei der Austheilung sehen, wohin es komme.Er vernehme mit Befremden von Jtalie«: und anderswoher, daß Händel betriebe«:, ja zun: Theil schon abge-schlossen «vorde«:, die der gute«: Frenndschaft mit ihn: zuwider seien, worüber er sich nicht genug verwuudern