April 1533,
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stch einige wälsche Bettler umhertreiben und brennen, von denen einer bereits gefangen und verhört morden,kaut des beiliegenden Zeddels. Es wird daher in alle Vogteien geschrieben, auf diese Leute Acht zu habenund „lit ihnen nach Gebühr zu verfahren. Es soll auch jedes Ort die uöthigen Anstalten treffen, t. Crispinvon Solbrugg, dessen Habe wegen einiger Ansprachen zu Baden in Arrest liegt, anerbietet das Recht, abernicht in der Eidgenossenschaft; unterdessen möge man aber die Kleider seiner Frau, welche au seinem Handelkeine Schuld trage, herausgebe». Heimzubringen, I. Der Laudvogt zu Baden schreibt, das; in der Eid-genossenschaft ein Aufbruch nach Frankreich im Gange sei, und das; dem König auch einige tausend Lands-knechte zuziehen sollen, und begehrt Verhaltungsbefehle. Es wird daher ihn; und andern Vögten geschrieben,sn sollen bei Eid, Ehre, Leib und Gut verbieten, einem ausländischen Herrn zuzuziehen, und keinem fremdeilKriegsvolk den Durchzug gestatten; dasselbe soll auch jedes Ort verbieten. K> Glarus macht einen Anzug>» Betreff des Schmelzofens zu Flums, dessen Untersuchung nämlich ihm übertragen ist. Weil aber nochandere Geschäfte im Sarganserland vorliegeil, indem wieder gröblich gegen den Frieden gehandelt wird und>ne>nand sich strafeil läßt, einige schon lange Kirchengliter in Handeil habeil und darüber nicht Rechnung ab-legen, auch nichts bezahleil wollen, so erachtet man für nöthig, einen Tag daselbst zu halten, jedoch erst nachErledigung des Hauptgeschäftes. Deßhalb sollen die Boten ans den nächsten Tag zu Einsiedel!! Vollmachtbringen, je »ach Gestalt der Dinge einen Tag anzusetzen oder nicht. Ii. Es soll jeder Bote seine Herrenberichten, wie freundschaftlich die Parteien beiderseits sich gegen einander erboten und wie tugendlich sie ge-bändelt haben, i. 1. Die vier Zugesetzten und die Boten der vier Schiedorte stellen die dringende Bitte aubeide Parteien, in Betracht der mißlichen Zeitumstände die vorgeschlagenen Artikel anzunehmen, da sie doch"Winanden nachtheilig seien, damit die Sache gütlich beigelegt werde. 2. Es wird nun für die sechs be-theiligten wie für die vermittelnden Orte wieder ein Tag angesetzt nach Einsiedeln ans Montag vor St. GeorgApril), um dieses Geschäft gütlich oder rechtlich abzuthun. Weil aber noch andere wichtige Geschäftevorliegen, so will man auch die drei übrigen Orte dazu einladen; diese sollen am Dienstag Abend (22. April)Zu Einsiedeln erscheinen. 3. Die V Orte, um sich über eine gleichförmige Antwort zu verständigen, be-stimmen einen Tag nach Lucern auf den Osterdieustag (15. April). Ii. Lucern begehrt, das; man sich ver-ständige, wie man sich zu verhalten hätte, wenn diesem oder jenem Ort etivas zustoßen sollte. Auch Freiburgbittet um solche Weisung. Es wird erkannt, man wolle einstweilen bei der zu Baden geschehenen Verabredungbleiben bis ans den Tag zu Lucern, Ivo auch Freiburg zu erscheinen eingeladen wird. (Hiezu ein Schreibenber in Einsiedeln versammelten Rathsboten der V Orte an Lucern, <l. cl. 3. April um 11 Uhr, worin ste,""t Zusage treuer Hülfe im Fall der Roth ec., es dringend ersuchen, nicht jeder leichtfertigen Rede Gehör zuschenken, sondern vorerst Erkundigungen einzuziehen, indem aus zu hitzigem Handeln leicht Unruhe und Schadenentstehen könnte.) I. Lucern wird beauftragt, nach Wallis zu schreiben und zu berichten, was der Bote er-vffnen wird. ,»». Das Geld, welches dem Laudvogt zu Baden für das Pulver gehört, soll auf dem TagZv Lucern erlegt werden, i». Der Hauptmann zu St. Galleu, Jacob Am Ort von Lucern, erscheint vorden IV Orten im Namen des Abtes, um anzuzeigen, das; viele biderbe Leute in St. Gallen, die gerne demalten Gottesdienst anhangen würden, sich mit weinenden Augen beklagen und vermeinen, das; man kraft derZwischen dem Abt und der Stadt aufgerichteten Sprüche und Verträge betreffend den Kirchgang sie dabei solltebleiben lassen; da dies verweigert werde, so habe der Abt persönlich und durch Anwälte von der Obrigkeitbegehrt, das; diese Briefe, welche sie selbst in dein letzten Vertrage sich vorbehalten, gehalteil würden, aber"nf alle diese Anmnthungen noch keine Antwort erhalten; es scheine also, das; mau die Sache auf die lange