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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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März k')33.

für die wir unser zweiung j bringen, die mich gelert eid zu Gott und den heiligen schweren söllend, diesach unverzogenlich uszesprechen zu der ininn oder zum rechten, ob sy die minn nit finden möchten, undwie sich die darin erkennen, demselben wir beider sydt genug thun, daby beliben und stät halten on wider-red. j Wäre aber, daß sich dieselben vier in iren urteilen glich teilten und nit eins wurden, so sölten st)by iren obgedachten eiden einen gemeinen mann under unser vorgenannten Johannsen erwölten oder unserder obgenanten Eidtgnossen raten kiesen und nämmen, der st) zu der fach gemein- j schidlich und unarg-wönig bedunck sin; derselb gemein man dann mich loben und schweren sol, die sach mit den vieren usze-sprächen, als vor geschriben stat. Und wie st) die ussprächend, dem sollen wir beider sydt nachkommen undgenug thun, on all widerrcd, und von wöllichem teil der gemein- ^ man genommen würdt, der sol von sine»oberen darzu gewisen werden, sich der sach zuverbinden und die uszespvächen in inas wie obstat. Wir vor-genanter Johann erwölter söllend und wölkend mich die gemelten Eidtgnossen und die iren, geistlich und welt-lich Personen, by iren guten > loblichen alten harkommen lassen beliben, und sy wyter nit krängen, wie sydann von alter harbrncht haben iind voii unser» vorfarcn bischofeii seliger loblicher gedächtnus gehalten wor-sind. Und darnf so haben wir uns selbs vorbehalte» unser» heiligen vater den bapst, das heiligRömisch ^ rych, viich all unser fryheite», unser geistlichkeit und unser geistlich geeicht, und wie unser vorfarenund wir von alterhar bracht haben. Und wir die obgenannten Eidtgnossen haben uns selbs mich hierinvorbehalten unser» heiligen vater den bapst, das heilig Römisch rich, mich all unser fryheite» > und altesharkommen, mich die pünd, einung und pflichten, so wir vor datum miteinander», oder jemand mit unsgemacht Hand. Und also geloben und versprechen wir obgenannter Johann erwölter by unsern fürstlichenwürden und eren, und wir die vorgennnte» stet ^ und eidtgnossschaft gemeinlich und sonderlich by unserengute» trüwen alles das, so diser brief von uns wist und sagt, war und stät zehalten, dem nachzekomme»und genug zethun, on alles widersprächen, getrüwlich und ungevarlich. Und dess zu ^ vesten urkund undwarer gezügnus aller obgeschribner dinge», so haben wir obgenannter Johann erwölter unser secret insigel,und wir die obgenannten stet und länder gemeiner Eidtgnossschaft, nämlich von...,...., Lucern, Ury,

Schwytz, Underwalden, Zug, ^ . . . ., , unser stetten und länder insigell

offeiilich thun hencken an diser briefe» zwen glych geschriben, dero jedem teil einer worden ist, und gebensind in der statt Lucern zinstag nach Remi- j nisccre in der fasten, nach Christi Jesu unsers lieben Herrengebiirt gezallt tuseild fünfhundert dryssig Und dry jare." St. A. Lucern: Perg .-Uri. ohne Siegel.

TS

Einsiedel«. 1533, 17. Marz (Montag nach Ocnli).

S».,a»«arci>iv Lucer» : Ailg. Absch. Ii. I, t. 27. Staat«.,reiii» Zürich : Absch. 12. t'. S4. Tschndische Sainmlun,,: XII. !>I Nr. Xiil.

Gesandte: Zürich. (Nichter) Diethelin lstöist, Bürgermeister; Ulrich Kambli, des Raths; (Fürsprecher)M. Konrad Escher; Ai. Nndolf Stall; Ä!. Johannes Haab. Uri. tRichter) Jacob Troger, Landamnnn;Schwyz. (lXichter) Ulrich Aufdcrniaiir. Frei bürg. Hans Studer. (Andere nicht bekannt).

»». Auf diesen Tag sollte Antwort gegeben werden in Betreff der von Lucern beabsichtigten Sendungnach Frankreich. Weil aber die Instructionen ganz ungleich und die Zeitumstände sehr besorglich sind, sowill man die Sache einstweilen verschieben und ersticht Lucern, mit den andern Orten die Erledigung derschwebenden Händel zu erwarten. I». Gabriel Zurgilgen, Schreiber zu Lucern, zeigt an, es wollen einigeOrte den über eineVerständnis; und Conföderalion" mit dem Bischof von Constanz ausgerichteten Briefnicht besiegeln, worüber sich die Anwälte des Bischofs beschweren. Da diese Orte sich damit entschuldigen.