März 1533.
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falle. Es sei das ernstliche Begehreil derselben, daß von denen zn Bremgarten den geleisteten Versprecheilstattgethan werde, ansonst man veranlaßt wäre, weiter mit ihnen zn handeln, anstatt dessen man vorziehenwürde, ihnen gnädigen Willen zn erweisen. Stadtarchiv Bremgartc», Abgedruckt i»d-r Argovtald?!,S. os.
I»». Behufs eines Bündnisses zwischen den V Orten und Johann, Bischof zu Constanz, wird folgendes(vorläufig) vereinbart; siehe Note.
Der Freiblirger und Solothurner Abschied enthaltet nur der Lucerner nur I»—i.
Der Nanie des Freiburger Gesandten aus dortigem Rathsb. Nr. 50 v. 27. Febr. und 17. März.
Zu n. 1533, 12. März (Mittwoch nach Reminiscere). Es schreiben die Schiedorte Glarus, Freiburg,Solothurn und Appenzell von Lucern aus an Zürich, daß sie in Betreff des Spans wegen der Mandatevor die Rnthe und ganze Gemeinden der V Orte gekehrt und daselbst ungleiche Antworten erhalten haben;doch als sie zuletzt nach Lucern gekounnen und vor den Rathsboten der V Orte erschienen, sei ihnen dieeinstimmige Antwort zu Theil geworden, die Sache an's Recht kommen zu lassen; der Artikel in den ausge-gangenen Alandaten betreffe schier das „fürnehmste" ihres Glaubens und berühre Seele und Seligkeit, daherkönnen sie denselben nicht also schimpflich verthädigen und wollen gemäß der Abrede zu Baden erwarten, wasdas Recht ihnen gebe oder nehme. Die Schiedorte wollen nun noch den Rath ertheile», es möchte Zürichdie Mandate, welche zu Stadt und Land überall an den Thüren angeschlagen sind, wegthun; das werde viel-leicht gut thun und das Recht und fernere Kosten ersparen.
St. A. Lucern: Allst. Absch. Nr. i. t' ^5; idiävin: A. Rclistionshnndcl.
Man vergleiche ferner den Abschied vom 18. Febr., A.
Zu Ic. und I. Diese drei Briefe tragen das Datum: Lucern, den 12. März 1533. Hier mag dieAntwort des Papstes notirt werden:
1533, 7. Mai, Rom. Papst Clemens VII. an die zu Lucern versammelten Boten der VI Orte. An-zeige, daß dem von ihnen empfohlenen Abt von Einsicdeln die gewünschte apostolische Bestätigung gratis ge-währt und verkündigt sei. tc. St. A. Luc«»! Brevcn.
Zu I. Wir fügen zur Erläuterung folgende Missive» bei:
1) 1533, 3. April. Bern an Schultheiß und Rath von Bremgarten. „Uns ist fürkommen, wie nächstverschiner tagen ein gemeind by üch gehalten und derselbigen anzeigt und vorgelesen ein missiv von unfernlieben Eidgnossen den v Orten usgangen, inhalts wie etlich under üch syend, die so verrucht, daß sy nochbishar nie zu der meß gangen, auch nit bichtet habind und zum sacrament nach altem bruch nit gan wellind,dcßhalb ir, so im rcgimcnt sind, die selbigen strafen söllind oder aber sy u. E. die v Ort werdind sy strafe»,ab welcher Handlung wir höchst befrömdens tragend, daß ane unser verwilligung und müssen sölichs üch an-gemutet wird; dann als ir wüßt, so vermag der jüngst landsfrieden, daß jederman in gemeinen Herrschaftendes gloubens halb fry und unbezwuugeu sin sölle, und wiewol in gedachtem finden gemelt unser l. Eidgnossenüch und ander ze strafen vorbehalte», ist doch söliche straf üch ufgeleit an gelt, und müssend nit anders, dannir habind die usgericht, dcßhalb ir nit witer gestraft söllend werden ane unser verwilligung. So nun ufgchaltncn tagen durch unser Kotten hierin viel gehandlet, hättcnd wir uns versehen, (daß) es daby bclibenwäre, und man üch des gloubens halb unangesucht (und) unbekümert zu beden syten wie ander gemein Herr-schaft lüt . . , ouch bp dem rechtsbot, so wir darüber getan, und dem landsfriden hette lassen blybcn, derHoffnung und zuvcrsicht wir noch hüt by tag sind. Harum unser will und Meinung ist, dwyl uns glych alswol als ander unser Eidgnossen der landsfriden by unsern Herrlichkeiten und gerechtigkeiten blybcn lat, daß ir,denen befolchcn ist die ze strafen, so by und under üch unsers gloubens sind, dieselbigen rüwig und ungestraftlassind, damit wir, als zum teil üwer Herren und ober», nit verursacht, die so nit unsers gloubens sind,hinwidcr ouch ze strafen, und hiciuit u. E. der v Orten anmutung ableinen, ob sy aber hieran kein benügen