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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
Entstehung
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März 1533.

mit Zürich vorgeschlagenen Mittel anzunehmen und verlangt, daß auf diesen Tag hierüber Antwort ertheiltwerde. Dieselbe geht nun dahin: Man verdanke den Schiedorten zum höchsten ihre Liebe und Freundschaftund die in dieser Angelegenheit verwendete Mühe und Arbeit, im Uebrigen wolle man es gänzlich dabeibleiben lassen, wie man in Baden zum Recht veranlaßt worden; man fordere in diesem Handel, der die Seele,Seligkeit und einen der wichtigsten Artikel des Glaubens betreffe, nur was der Billigkeit gemäß sei; märeden V Orten Friede nicht lieber als Unfriede, so hätten sie Fug gehabt, mit denen von Zürich anderes vor-zunehmen, deren Mandat den Bünden, dem neuen Frieden und vielfälligen Zusagen widerstreite; anstatt fort-während die V Orte zu ermahnen, wäre eher am Platze, mit denen von Zürich ernstlich zu reden, daß sieihre Pflicht erstatten; man sei nun entschlossen, das Recht mit ihnen zu bestehen und sich dasselbe wohl undweh thun zu lassen, in der Erwartung, daß auch die von Zürich demselben sich fügen werden.

(Verhandlungen der V Orte unter sich). I». Lucern eröffnet, es sei diese Jahre her von den Franzose«:viel versprochen und nichts gehalten worden; deßhalb «volle es eine Botschaft an de«« König absenden; «venudie andern Orte dabei nicht mitwirken wollten, so «verde es allen« handeln. Heimzubringen und in Einsiedelndarüber Antwort zu gebe««. < » Da gewisse uugarische Ducaten, die nur 1 Gulden werth sind, ii« der Um-gegend voi« Bellenz geschlagen «verde«« sollen, so «vill man genau darauf achte««. «I. Jacob Schund, derKauueugießer von Zürich soll zu Napperswpl geäußert haben, es sei noch nicht aller Tage Abend, andereMütter haben auch Kinder; die evangelischen Reichsstädte habenihnen" zugesagt, in einem Jahr «verde esdes Glaubens halb zu Napperswpl sein wie zu Zürich; und ferner, es nehme ihn groß Wunder, wie Jeitlaudsich einbilden könne, daß sich Gott in eine Hostie oder ii« einen stinkenden Leib zwingen lasse :c. Heimzttbringen,« . Wittivers halb wird beschlossen, mau «volle ihm an seinen Schaden etwa 50 Gl. aus den in den FreienAemteru noch ausstehenden Bußen verabfolge««, wenn dies de«« Ober«« allseitig gefalle, I. Da mit dein Zeug,welches zu demFeuerschießeu" gekauft «vorbei«, bereits viele Kosten aufgelaufen, so ist mau der Ansicht, daßes am besten «väre, die Sache auszuführen. K. Schultheiß Hug bringt vor, er glaube nicht schuldig zu sein,nach Baden zu gehen und daselbst dein General Maigret vor de«« Eidgenossen Rede zu stehen, indem die Sacheihn allein und nicht die Eidgenossen angehe. Wolle aber der General seine Ansprache nicht aufgeben, sokönne er ihn zu Luceru suche««, «vo er ihm antworten «volle; den««,ach hofft er, daß man den General dorthinweisen «verde. I». Zug wird beauftragt, das hinter ihn« liegende Büchsenpulver zu theileu und jedem Ortseineu Antheil zu schicken; wer es aber selbst abholen «vill, mag es thun. I. Unterwalden soll wegen der demBoten bekannten Sache«« sammt Freiburg einen Boten vor den Laudrath im Wallis schicken, welcher Mittwochvor Mittefasten (19. März) sich versammeln «vird.

It. 1. Die Boten der V Orte schreiben ai« den Papst, in den letzten Tagen habe der erwählte Abtvon Einsiedel«« bei dem Legaten Vernlan um seine Bestätigung nachgesucht, aber die Antwort erhalte««, daßdemselben die Vollmacht nicht zustehe, sie zu gewähren; demzufolge bitte Schwpz, daß man sich bei S.Hei-ligkeit für de«« Abt verwende. Dazu sei mau besonders geneigt «md bitte daher, den Genannten bestensempfohlen zu halten, zumal das Gotteshaus durch die verdammte neue Secte Abgang erlitten, durch eineFenersbrunst beinahe gänzlich zerstört und durch die große«« Kosten des Wiederaufbaues schwer beladen sei, zc.2. In gleicher Sache richten sie an den Kaiser das Gesuch, bei dem Papste auf Begünstigung des Abteshinwirken zu «volle««, ««. s. f. Stistsarchi» Lucer» (üonccpy.

I. Die V Orte schreibe«« au Bremgarten, mai« höre, daß dort die den V Orten ertheilten Zusagen «mdgegebenen Briefe «nid Siegel schlecht gehalten werden, was die Obern nicht wenig befremde und ihnen miß-