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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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Januar 1533.

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und Anlmaun Anistein darum angesprochen, die sich aber dessen geweigert haben. Es werden daher dieBoten von Lucern und Untermalden beauftragt, ihre Zugesetzten (Hug und Arnstein) dahin zu vermögen,daß sie auf Dienstag nach Lichtmeß (4. Februar) nach Solothnrn kommen, um nach Gebühr in dieser Sachezu urthcileu. Ii. 1. Ebenso wird der Streit zwischen den Erben des Generals Morelet und Wilhelm Arsentvan Freiburg auf jenen Tag gewiesen; man ist nämlich der Ansicht, daß es den Friedenscapiteln nicht gemäß sei,weitere vier Schiedrichter beizuziehen; zerfallen aber die Zugesetzten, so wird dem Obmann überlassen, weiserund der Sprache kundiger Leute Rath einzuholen, nach seinem Gntbedünken. 2. Auch der Handel zwischenStephan Lorenz und Wilhelm Arsent, wo jeder behauptet, daß das Geleit an ihm gebrochen worden, sollda verhört und im Fall vergeblicher Behandlung durch die Schiedrichter vor die Eidgenossen gebracht werden.I. Der Landvogtvon Frauenfeld" bringt vor, daß der von Landenberg sein Schloß daselbst für 300 Gl.verkaufen und daran das alte Haus für 200 Gl. annehmen wollte; mit 300 bis 400 Gl. könnte danndas Schloß in guten Stand gebracht werden. Heimzubringen; Antwort auf nächsten Tag. in. Solothnrnrichtet wiederum an die V Orte die dringende Bitte, ihm die Berschreibung, daß es keinen Prüdicantenmehr annehme oder 800 Kronen gebe, zu erlassen, weil es sonst an seinen Freiheiten und alten Bräuchenbeeinträchtigt würde und große Unruhe und Uneinigkeit daraus erfolgen könnte; dann wolle es sich verhalten,wie es guten Eidgenossen gezieme zc. Da Glarus, Freibnrg und Appenzell dieses Gesuch unterstützen, so ver-stehen sich endlich die V Orte dazu, die Sache auf sich beruhen zu lassen, in der Hoffnung, daß Solothnrnseinen Zusagen und Erbietungen treulich nachkommen werde. Der französische Gesandte, Herr vonBoisrigault, bringt ein Schreiben des Königs, worin sich derselbe über die Handlung Jacob Mnp's beschwertund begehrt, daß die Eidgenossen solchen Frevel strenge bestrafen, wenn sie anders wollten, daß ihren Ge-sandten in Frankreich nicht Gleiches begegne; denn in der ganzen Christenheit sei es unerhört, daß solcherMuthmille gegen Sendboten gebraucht worden. Da nun Map, obschon dazu aufgefordert, auf diesem Tagewieder nicht erschienen ist, was man mit Befremden vernimmt, so wird ihn: ernstlich geschrieben, auch Solo-thnrn, dessen Hintersäße er ist, zur Mithülfe ersucht, damit er auf nächstein Tage sich einfinde; es soll dannder Handel abgethan werden, er möge erscheinen oder nicht. «». Herr von Boisrigault eröffnet forner, eswerde die Berlüumdung gegen ihn ausgestreut, als ob er mit Herzog Karl von Bourbon sel. ein Verständnißgehabt und zu Morsee Jemand bestellt habe, um alle Paguete, welche aus Frankreich in die Eidgenossenschaft kom-men, zu öffnen, davon Abschriften zu nehmen und sie genanntem Herzog Karl mitzutheilen; daß er endlich einVerräther am König gewesen und an dessen Gefangenuehmung vor Pavia Schuld gehabt. Es geschehe ihm damitGewalt und Unrecht; weil er aber die Urheber dieser Reden nicht zu finden wisse, so bitte er »IN einen urkund-lichen Schein, indem die Eidgenossen wohl wissen, ob er sich rechtschaffen gehalten, so lange er bei ihnen gewesen.Da die Boten jetzt keine Nollmacht haben, jedoch darin übereinstimmen, daß er sich während der ganzen Zeitehrbar und wohl gehalten und des Königs Geschäfte in besten Treuen gefördert habe, so soll es jeder heim-bringen, damit ihm auf nächstem Tage ein solches Zeugniß ausgestellt werde, p. Heimzubringen die Anzeige,daß der Abt von Pfäfers keine Messe halte, die priesterliche Würde nicht annehme, überhaupt nichts thue vondem, was er verheißen. «K» Da Heini Wittwer von Zug den Bruder Vogt Amberg's von Schwpz inHorgen getödtet hat und deßwegen von Zürich verrufen worden ist, so stellt er die Bitte, ihm behttlflich zu sein,daß ihm wieder das Land geöffnet werde, oder daß man ihm eine Summe zusammenstcure, um sich mit derVerwandtschaft des Umgebrachten vertragen zu können. Heimzubringen und auf dem nächsten Tag zu ant-worten, wie man dem guten Gesellen helfen könnte. ». Die französischen Gesandten bringen vor, daß der