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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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Januar 1533.

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S.

Areil'Mg. 1533, 15. Jaimar.

Kl>»to»s->lcl>w Areibiir,,! RathMuch Nr. SV.

Lnllin (Gesandter des Herzogs von Savoyen) bittet den Rath zn Freibnrg nur Aufschub (betreffendBezahlung der schuldigen Summe) bis Fastnacht, oder bis sein Herr, der zum Kaiser nach Italien verreistist, zurückgekehrt sei. Von denen zn Bern ist einem gleichen Gesuche bereits entsprochen morden; dasselbegeschieht nun auch Seitens derer von Freibnng mit der Bedingung, daß ihnen der von Saanen und andereabgenommen werden.

Wttdelt. 1533, 21. Januar (Dienstag nach St. Sebastianstag. >

Staatsarchiv Lucern: Allg. Absch. K. 1. l'ol. 6. Staatsarchiv Zürich : Abschiede 12 l»I. 4. Tschndische Sammlung: B. 7. Nr. iL.

Staatsarchiv Bern: AUg. cid«. Abschiede I''k. S. 449. KantonSarchiv Freibnrg : Badische Abschiede Bd. 13. toi. 95. KantvnSarchiv Svlv.thnrn. Abschiede Bd. 19. KantonSarchiv Basel: Abschiede 153339. KantonSarchiv Schaffhansen: Abschiede.

Gesandte: Zürich. M. Hans Haab; Caspar Nasal. Bern. Hans Pastor, Venner; Junker (Hans)Franz Nägele, beide des Raths. Lueern. Hans Golder, alt-Schnltheiß. Uri. Hans Brügger, Panner-Herr. Schwyz. Ulrich Aufdermaur, des Raths. Unter mal den. Vogt Zumbrunnen. Zug. Haupt-mann Bolsinger, des Raths. Glarus. Dionysius Bussy, Ammann. Basel. Bernhard Meyer; AntonSchund. Freibnrg. Ulrich Nix. Solothurn. Niklaus von Wenge, Schultheiß; Benedict Mannsleib.Schaff Hansen. Hans Jacob Murbach. Appenzell. Ammann Eisenhut. E. A. A. 1. 4ti a.

»». Da eine große Menge nette Venetianer >lnd Genueser Kronen in die Eidgenossenschaft kommen, dienicht mährhaft sein sollen, so soll dies jeder Bote heimbringen, um Betrug und Schaden vermeiden zu können.Zürich, Bern, Lucern, Basel und andere Städte, woMünzen" sind, sollen diese Kronen probiren und überdas Ergebnis) auf dem nächsten Tage Bericht erstatten. I». Zürich verantwortet sich (unaufgefordert) überdas ausgestreute Gerücht, daß einer seiner Burger geäußert, er wolle 3000 Landsknechte nach Zürich führen,und eben jetzt, wohl nicht ohne Bedeutung, abwesend sei, u. A. m. Das seien Erfindungen von verdor-benen Leuten, die lieber Unfrieden als Frieden sehen; die Obern haben ihrem Bürger niemals solches be-fohlen, und wenn er jene Worte.gebraucht, so sei ihnen damit gar nicht gedient; denn ihnen thäte es leid,wenn fremdes Volk in die Eidgenossenschaft käme; übrigens gehe der Betreffende nur seinen Kaufmanns-geschäften nach; Zürich sei des bestimmten Willens, die geschwornen Blinde und den Landfrieden treulich zuhalten; darum möge man solchen Reden keinen Glanben schenken, indem es sich immer mit der Wahrheitzu reinigen wissen werde. Dagegen werde angezeigt, daß die V Orte sich rüsten, um Zürich zu überfallen,woran es aber nicht glaube, indem es hoffe, daß sie die Bünde und den Landfrieden auch halten wollen.Darauf antworten die V Orte: Es freue sie, daß Zürich so spreche; es sei jedoch am Tage, daß einer derSeimgen also geredet; wenn einer unter ihnen dergleichen Dinge sagte, so würden sie denselben ernstlich be-strafen; denn aus solchen Reden folge nichts Gutes, sondern alle Widerwärtigkeit; wenn die Boten vondeil Tagen heimkommen und nach den Abschieden oder mündlich berichten, wie freundlich es zugegangen, aber