124 A. H. 62.
der vngehorsame der Venediger. Derselbe spruchwie oben no. 114. Anfang:
Newer mer vnd seltzmer geschray.Seind yetz in landen mancherlay.
Schluss: Vnds puluer dz dir ist angangen.
Item dz ich den spruch so ferr geschriben, vnd doch nitgeendett hab, ist vrsach dz ich in vornen am ersten platt desquatterns, oder sexterns geschribenn vnd da vbersehenn hab,so laß ich es also pleibenn. etc. (Die stelle bezieht sich aufdie erste vollständige abschrift des Spruches auf bl. 117, nichtwie Ph. WacJcernagel, bibliographie zur geschickte des deutschenkirchenliedes, s. 88, annimmt, auf eine verloren gegangene quart-handschrift Valentin Solls. Vgl. auch unten zu no. 151).
125. Bl. 122b. Ain lied von Römischer Kayserlicher
maye statt Romzug volgtt hernach. Gedruckt bei Uhland
s. 467, no. 176. Lüiencron 3, s. 16, no. 254.* Anfang:
Der Römisch künig ist wol erkandt,Im dienen manche weitte land.
Schluss: Laß in mit kayserlicher krön,
Widrumh in teutsche land komen. etc.
126. Bl. 122b. Ain lied von kluger haimlichkaitt.
Im spiegel donn des Fritz Ketner, vgl GoedeJce, grundriss
l 2 , 316, no. 51. Bartsch, Heidelberger hss. s. 123 zu 214,
41a. Anfang:
Ich waiß ain wunderliches thfler,Das alle weitte land durch füer,So möcht man gar wol sein geleich nit finden.
Schluss: Es hatt der ädern manigualtt,
Vnd laifett auch in kainem wald,
Die man die tragenns zwischenn irn bainenn. etc.
127. Bl. 123. Hans Umperlin, Ain lied von demvonwürttemberg. In des Schüttensaumen Donn. Gedruckt
bei Uhland s. 482, no. 180. Lüiencron 3, s. 193, no. 299. Anfang :Ir jungenn vnd ir allten,