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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Friden beredt, was deweder Teil in disem Krieg vnd der Viendtschafft dem andern ingenommen, an-gewunnen vnd erobert hat, es sigind Besten, Schloß, Stett, Land, Gericht, Lüt oder Gut, das soll ouchjetwederm Teil belyben mit aller Gewaltsammi vnd Gerechtigkeit, als dann söllicl) erobert Gut harkommen'st, vnd alles das darzu gehört, von dem andern Teil vngesumbt disen Friden vß, ouch vngevarlich.So ist ouch mit Sunderheit beredt vnd betädingt worden, vmb daß sich diser Frid von Tag zu Tag zeNoch besserer Fründtlichkeit mache, daß beid Teil in dem Zit des Fridens tugendlich, fründtlich vnd gütlichZusammen wandten vnd werben vnd Zrs Libs vnd Guts vor vnd gegen einander gefryet vnd sicher sinsollend in Stetten vnd vff dem Land, allenthalben, nachdem vnd sich das dann zu vnd in solichem Fridenstepurt, ouch vngevarlich. Vnd ob sich dheinerlei Sach vnd Vnwillens in dem Zit des Fridens erhebenvnd machen wurd, da Gott der Allmachtig darvor sy, vff welichem Teil oder wie sich das fügte, esgienge zu durch Wort oder Werck, darumb soll doch diser Frid von den übrigen zu den Sachen gehafft,gewandt vnd darunder verdacht das obgemelt Zit vß bester minder nit gehalten, sunder dem nachkommenwerden, vnd die Schuldigen, Zr sige einer oder mer, in den Gerichten, da si dann solich Sachen getanvnd begangen Hand, vmb sollichs mit Recht siirgenommen vnd gestrafft werden, nachdem vnd sich dann nachGestalt vnd Gelegenheit einer iegklichen Sach, ouch Recht vnd Gewonhcit des Gerichts, darin sich dannder Handel gemacht vnd verlouffen hat, höischet vnd gcplirt, alles on alle Widcrrcd vnd Gevard. Ouchist beredt worden, daß vff dewederm Teil nieman den andern in dem Zit biß Fridens nit flirnemmennoch bekümbern soll mit keinen frembden Gerichten, dann iedcrman soll von dem andern Recht nemmenan den Stetten vnd vor dem Gerichte, da die Ansprachigen gesessen sind, vngevarlich; doch vmb Zinßsoll jederman vnd mag werben, als das vntzhar gewonlich gewesen ist; darzu sollend ouch alle die, sodewederem Teil in disem Krieg vnd Viendtschafft Zuschub, Hilff vnd Rat getan vnd Kouff geben Hand,welcherlei das gewesen ist, von dem andern Teil vnd des andern Teil wegen Helffercn vnd Dieneren,wer vnd wa die sind, vnengolten belyben disen Friden vß. Die vorgenanten von Vri, von Schwitz vndvon Vnderwalden Hand in disem Friden Inen selber vorbehalten vnd vßgelassen die Pünde, so si Handwit Zren Eydqnossen von Bern, was si Znen deßhalb schuldig sind, daß si damit harinn vnvergriffenstu sollend, on alle Gevärde. Dcßglichen so Hand die von Lucern, von Zug vnd von Glarus Inenfflbo harinne ouch vorbehept Ir Pünd gegen den vorgenanten dryen Waltstetten, was si Znen deßhalbschuldig sind, daß si harinne vnd damit ouch vnvergriffen sin sollend. Es soll ouch jetwcder Teil zustnem Eigen, Erb, Gült vnd Gelt-Schulden kommen vnd ftan, so Er hinder dem andern Teil gehept hatvor disem Krieg, von dem andern Teil vngesumpt disen Friden vß. Daby ouch, ob jemand vff dewedermhinder den andern ützit, welcherlei das were, in Trüwen geflöchnet oder ze behalten geben hette,d"s syst Im ouch giitlich wider volgen on all Widerrcd, vngevarlich. Ouch ist beredt von dero vonBremgarten wegen, daß alle die, so von Bremgarten gewichen sind in disem Kriege, daß derselben keinerwiedrumb gen Bremgarten kommen, noch nienen in der vorgenanten Eydgnosscn Stett, Lander noch^rpiet nit wandle« sollend one der Eydgnosscn Müssen vnd Willen, vnd soll ouch derselben Flüchtigen^ut, ligends vnd varends, altes Ir halb vnd der Eydgnosscn halb gantz vnverruckt vnd vnverendertbrlyben disen Friden vß, on alle Gevürd. Mit Sunderheit vnd mit Namen ist beredt vnd betadingtworden, daß in dem Zit des Fridens beid obgenant Partyen vmb sölich Ir obgenant Spann für vns"bgenanten Bischoff Heinrichen vnd die wir zu Vns beschribend zu einem gütlichen vnd vnverbundnenTag, wenn Inen der in dem Zit von Vns gesetzt vnd verkündt wird, gen Baden kommen, daselbö vnd