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Deß Ersten, so habend die vorgenanten beid Teil gegen einandcrn hin vnd härwider, mit Namenjetweder Teil dem andern vnd stnen Vnterthonen, Mithelfern, Nachvolgern vnd Anhängern, welich diewerind, abgelassen vnd lassend ab mit Macht biß offnen Instruments alle Schäden, Frävel, Brand,Todtschläq, Roub, Angriff, Erzürnunqen LibS vnd Guts vnd icgklich ander Schäden, Nid, Haß, Aachvnd Vientschafft, in welche Wiß st daS an cinandern gethon Hand vnd beschächen sind, von dem ganycnverlossnem Iit vntz vff Visen kutigen Tag. Wellend vnd verheisscnd offenlich die obgenanten Teil durchIre vorqenente Botten vnd Gewaltfürcr, daß vnder denselben beiden Teilen sin vnd wesen sol ein guter,ewiger vnd vnzerbrochner Fride, in der Maß als vorstat, vnd ein ganhe Sunung zu ewigen Zitenbeliplich vnd vnzerstörlich vnd vnzerbrochen bi sollichen Trüwen als vorstat, on Arglist vnd Vntrüw,gevcstnet vnd mit Trsiwgebunq vnd Verheissung der vorgenanten Teile Botten vnd Gewaltflirer inderselben Teil namen; vnd also sind beid Teil in Namen als vor sölichS FridenS vnd Richtung ingcgangcn,bestätend denselben Friden behüglichen mit disem Briefe vnd verheissend Ine löblichen alS vor ze halten,bi Iren vnd »etlichen vnder Inen guten Truwcn, ewengklich vnzerbrochen vnd vnzerstsrt.
Item der vorgenant Herr Ottolin, Bott vnd Gewaltflirer des vorgcdachten Herren des Heryogcn,für Ine vnd in sinem Namen als vor vnd an statt siner Person, hat verheisscn vnd verheisset, daßderselb Herr Hertzoq, noch keiner siner Nachkommen hinfür ewengklich rnhrinen Krieg soll anvachcn,noch kein schädliche Nüwrling tun, den vorgenanten vier Gemeinden, noch cndheinem vnder Znen nochIren Nachkommen, ald Vnderthanen, Anhängern, Helfern noch Nachvolgern, noch wider Zro ald derIren dheiniß Gut, Erdrich ald Statt, von dheinerhand Sach wegen, noch solichen, die wider dieselbenGemeinden tun weltind, in welchem Stat, Wirdiqkeit oder Fürnemmen si werind, mit geben Behusung,Steg, Weg, Kost, Hilf, Rat noch Gunst, mit oder one Aecht, heimlich noch offenlich, mit dkeiner gesuchterGevärde.
Vnd die Botten vnd Gewaltflirer der egenantcn vier Gemeinden Hand verheisseu vnd gelobend bin-wider für dieselben vier Gemeinden vnd für Ir »etliche besunder vnd Ire Personen, insunders vnd ingemein, daß si in gelicher Wise hinnenfür mit anvachen mit dem egenanten Herren dem Hertzogen nochsinen Nachkommen noch sinen Anhängern, Vnderthanen, Mithelfern vnd Nachvolgern, ouch in ewigenIiten endkeinen Krieg noch endhein andere schädliche Nüwerungen ze tun wider sin noch der SinenGut, Land ald Stett, besunder die so vorbenent sind, von dheiner Geschieht noch Sach wegen nochsolichen, die wider den egenanten Herren den Heryoqen ald siner Herrschafft gemeine ald sondere Per-sonen tun weltind, in welchem Stat, Wesen, Wirdigkeit ald fürnemme ioch die werind, kein BrbnsuNg,Steg, Weg, Kost, Hilf, Aat noch Gunst, mit noch one Aecht, keimlich ald offenlich, noch mit endkeinengesuchten Gevärden, geben. Doch jetwederm halb vorbehalten Ir Gewalt vnd was man dem heiligesRömischen Aich pflichtiq ist vnd ouch alle andere Gelüpt, End vnd Vcrbindtnuß, so vormals vnder Inenbeschechen sind, als vorstat, welche allweg vorbehebt, vnversert, one vnrcchteö gevarlicheS Gesuch sin sollend-
Item die vorgenanten Botten vnd Gwaltslirer der egenanten vier Gemeinden sind mit des vor-gedachten Herren HerhogS Botte vnd Gwaltefürer, für letwcderc S'ten in Namen als vor, zu einemsolichen Beschlieffen, Gedinge vnd Vbrrkomnusse kommen, daß si in Namen dcrselbigcn Gemeinden, alshoch vnd vil es dieselben oder Ir dheine antrifft vnd berüren mag, insunders vnd in gemein, in künff-tiqen Ilten ein ewig Vfgcben, Hinlasscn vnd Wichen getan Hand der vorgenanten Stucken, der Gras-schafft ze Leuentin, der Vrstincn vnd der Stetten vnd Landschafften zu Bettentz, zu Tkum vnd zu Eschental,