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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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herre der Gmeind der Statt Zürich, Costentzer Bistumbs, Ztal Rcding, Amman, vnd Zoö Boll, Ratzherrder Gmeind des Lands Schwitz, Iohans Seiler vnd Heinrich Heß, Rate der Statt vnd des Ampts zeZug, vnd Ios Schiesser, Amman der Gmeind des Lands zu Glarns, Botten Verweser vnd Gwaltsfürerder Bürgern, Gmeinden vnd Pünden, Tälern, Ländern vnd Aemptern, vnd in Zrem Namen vndbesonder ouch für sich selb, mit vollem Gwalt nachgcschriben Sachen ze bewaren vnd stät ze halten, alsburch ein offne Gschrifft, besigelt mit der obgcnanten Gemeinden Znsiglen, kund ward vnd offenlich, andem andern Teil. Dieselben Teil vff jetweder sidt, in Namen als vor, sprachend vnd erkantend sich miteinhelliger Stimm, daß si von etlicher vor lang Zit erhabener Zweyung, Mißhellung, Vngcftüm täglicherKriegen, Zerschlachung vnd Klag wegen, etlicher Herrschafftcn, Besitzungen vnd Gerichten, minder oderMcrer Gebieten vnd weltlich Schwerts Gewalt der Grafschafft zu Leventina, Meylander Bistums, derVestinen vnd Statt'(ze Vellentz), Cnmer Bistums, des Erdrichs, Thals vnd Landes ze Thum oder des HofsZU Matarel, des Bistumbs von Novara, mit Zr aller Umkreiste, Zugehörungen, Tälern vnd andernanhangenden Rechtung wegen, der aller Sache vnd Anfang die beid Teil harin für gantz ingclibt habenwellend, als hierumb zwüschend Inen vff beider Sit mengerlei früntlich Tage, es sige in der Stattzu Sitten vnd anderswa, vnd setz ani letsten in der vorbcncmpten Statt Vellentz, vntz har von jct-wederem Teil gesucht vnd gehalten sind, vff denen von beiden Teilen fürbracht vnd verantwurtet ist,alles das so jetweders Teils Notdurfft erhöuschende was. Die nun, als si redtend, gantz geneigt warend,zu betrachten Gemach, Fridens vnd Ruwen, dann si ouch liessend louffen, wie si vff beidersit fürsichtigklichbedacht hettend, wie gar armklich die Wesen der obgcnanten Herrschafften, Eigenschafften, Besitzungenvnd Gerichten mit Brand, Roub, Entrüstung der Lüten, Znwoncrn daselbs, daher gctrucket sind, mitwie vil schadhafftcr Niderlegung, der Lüte schädlicher Erzürnlinge vnd vff beidersit mit häßiger Schätzungder Gefangnen, one anders sollicher Sachen, gewärt hat, vff ein End ze besagen, damit nun beid Teilhin vnd wider übel beschwert sind worden. Disen Dingen allen vnd jcgklichen die obgcnanten beid Teil,vnd vnder Inen jegklicher insunder vnd in gemein bcgertend ein best End ze machen, vnd vnder anderminsunders vnd mit einander Hand si sich cntzigen vnd entziehend sich offenlich mit löblicher Gelübde allerBrief vnd Instrumenten, so zwüschen Inen zu Sitten oder anderswa an andern Stetten von diserZweiung vnd Klage wegen geben vnd gemacht sind vntz vff hüt disen Tag, als diser Brief geben ist.

Vnd sind also einander« ingangen Geluvte einer Richtung, Fridens, Ruwen vnd Gemachs, Handouch hiemit gevestnet disen ewigen Friden vnd also den Vnfridcn, Zweiung vnd Krieg gantz geendetvnd Ablassung getan vnd vfgeseit vnd also ingegangen vnverwandleter, allweg beftendigcr, jemcrwerendervnd ewiger Behaltnusse nachgeschribner Prunkten vnd Articklen, Capitlen, Gedingen vnd Vberkomnusse,die ze halten Hand die vorgenanten beid Teil, der obgcnant Herr Ottolin in Namen des vorgenantenHertzogen, vnd die vorgenanten Gwaltfürer vnd Botten aller Lüten vnd Manne der genanten Gemeinden,Stetten, Tälern vnd Lendern, als si von Inen darzu gesetzt vnd gesendt sind vnd jin Irem Namen,'n vnser nachgeschribnen offnen Schribern, als bcwärter Personen Händen, an stat vnd in Namenvorgenanter Teilen vnd ander wer die sind, die bedachte, daß si biß Sach antreffen müg, nu vnd hienachverhejssen bi guten Trüwen, dieselben Artickel, Geding, Vberkomnusse, Verhandlungen vnd Punckten,nachdem die von egcnanten beiden Teilen gelopt, bewart vnd geeinet warend, stät ze halten, sind nntIrem rechten Müssen vnd von jetweders Teils entlicher Vordrung wägen in biß offen Instrumenthucklich vnd gesundert ingesetzt, in Wise vnd Maß als hienach stat: