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vnd sol sich ouch desselben rechten lassen benüqen an alles ander berechtigen. — Wand aber nu dik vndvil vnder guten fründen vberqriff beschechent vnd doch nit vast in argem, hervmb ist mit sunderbeit indiser frlintschaft berett, were j das Ieman dero, so in disem bund begriffen sind, von dem andern deHeinvbergriff bescheche, sineS gutes oder rechtunge vneruolqet des rechten cntwert wurde, daS denn der teil,so den vbergriff oder entwerunq getan hette Indrcnt den nechsten acht tagen, wenn er darumb vermnntwurde, denselben vberqriff j gentzlich vnd ane alles vcrziechcn sol widerkeren vnd schaffen bekert werdenane gebresten. Were aber, das der so den vbergriff getan hette nit also fllrderlich beerte, so sol Inndie Statt, zu der er gehöret, ze stund vnd als bald si darumb ermant wirt, wisen, daS er beker vstddem qnuq tu als vor j stat; vnd wenne das beschicht, mag er vmb sin zuspruch vnd ouch vmb den vber-griff zu dem rechten komen für den gemeinen mit einem glichen zusah, in aller der form vnd wisc "lsdauor qeschriben stat. — Ouch sol ietweder teil dem andern vnqeuarlich vnd ouch vnuerdinqeten kouff beidr,win, korn vnd ander j ding geben vnd zu lassen qan ane Irrtag. — Dartzu haben wir die vorqenantenbeid Stett von Zürich vnd von Bern in diser Buntnuß vorbehebt, das alle die so dewedrcr StattBürger sind vnd mit qedingen burger worden sind, daS ouch die bi sölichem burqrechtc, als iro bricfdarüber geben das wisen, beliben söllent vnd dise bunt- I nuß Inen keinen schaden an Jrem Burgrechtebringen sol mit qedinq. — Vnd in allen Visen vorqeschribnen fachen haben wir beid stett mit gar guterwissent vorbehcbt vnsern allerqnedigosten Herrn, den Römschcn küng vnd das heilig Römsche Rich vndouch darzu vnser Eidgnossen, alle die bünd vnd qelüpte, > so wir oder vnser vorder« vor diser Buntnußgetan haben, daS die genhlichen vor diser Buntnuß vnd früntschaft qan söllent. Were aber, das inkünftigen ziten dewcder Statt kein ander Statt, Herren oder land In Iren schirm, burgrecht oderlandmanschaft envsteng, daS sol doch diser buntnuß unschädlich j beschcchcn, also daS diser bund allwegvorqan sol. — Sodann vnd ze dem testen so haben wir mit guter vorbetrachtunq berett vnd vbereinkomendurch deö willen, das diser Bund vnd frünschaft Jungen vnd alten vnd ouch allen den, die darzu gehörentvnd her Inn begriffen sink, bester wissentlicher vnd j inner mc Jnqedenk sy, das wir ie von zechen Zarenzu zechnen vnd mit namen zu Sant IohanS tag ze Sunqichten, vor oder nach acht Tag ane qeuerde,ob eS vff den selben tag nit beschcchcn möchte, als deweder teil daS an den andern eruordert, vis gelüptvnd ewig buntnuß mit vnsern qeswor- j nrn cyden crnüwern söllen vnd wellen mit Worten, mit eodenvnd mit allen andern dingen, so darzu nuh vnd notdürftig sind. Vnd was denn zu Visen ziten mannenoder knaben Sechtzehen Iar alt oder cltcr sint, die söllent denn zu den heiligen swercn mit vffgekebtenHänden vnd qelerten worten, dise j Buntnuß ewenklich stet ze halten mit allen Stucken, puncten, artickelnvnd qedingen, so dauor qeschriben stand, ane alle andern vrsuch vnd geuerdc. Werk aber, das dieernüwrunq in deheinem künftigen zit vnd zu zilen als vorstat, nit bcschäche vnd sich das von deheinerlehfach wegen sumcn I oder verziehen wurd, daS sol doch diser Buntnuß vnd früntschaft qenklich vnschcdlichsin, wont si ouch mit namen ewenklich, stät, vest vnd In craft beliben sol mit allen dingen vnd gedingt"?so vor gemeldet sind, an alles bckrenken. Wenne aber semlich Zrrsal, sumnuß vnd hindcrnusse fürkoment,wurd denne deweder teil den andern vmb ernüwerung der bünden vnd cyden eruordern mit botten oderin schrift, denne sol ietweder teil dem andern gehorsam sin, sölichc ernüwerung der Bünden ze tunde ztgelicher wyß vnd in allen den worten, als vor qeschriben stat. — Such ist mit sunderheit her Inne >vorbehebt, das wir vnd vnser nachkamen dise buntnusse mit allen vnd jeglichen stuken, so dar Inn ge«schriben stand, wol muqen bessren, mindern oder mercn, zu weler zit vnS oder vnsren nachkamen zu