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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
Entstehung
Seite
708
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November 1477.

dem Genferste nach hergebrachter Gewohnheit gehalten werden. 10. Alle Vergehen sollen vor demRichter deS Orts, wo sie begangen wurden, verfolgt und bestraft werden. Beilage «7.

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Luc^rn. 147 7, lsirMag vor

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Boten . Zürich. HanS Tachelöhofer, Zunftmeister. Bern. Heinrich Matter. Luccrn. Schul^^'^Haöfurter; Hans Feer; Ludwig Krämer; Peter Tammann. Uri. Hans Fries, Altammann. 6cvWerner Ulrich. Unterwalden. Heinrich Heiden; Arnold Winkelried. Zug. Heinrich ^GlaruS. Heinrich Jenni.

». Erni Sunder und Margaretha Zelger haben sich beklagt, ihr Widersacher Ulrich Ammann bcu^mit Hülse des Sanigeten (?) die Sache zu Rom dermaßen, daß der Richter gestorben sei, bevor einhabe erlangt werden mögen, und daß die Frau arm geworden sei; sie begehren, daß man ihrabnehme und sie zu ihren Kindern gehen lasse. Auf dem nächsten Tag soll man entscheiden, ^ ^dem Begehren entsprechen oder die Sache denen von Unterwalden in unsrer Aller Namen eMpst"wolle.' I», Bern bringt an: Die von Genf haben die lsi,l)(ts> Gulden zu Straßburg aufgenonnnGwollen dieselben fammethaft bezahlen, doch so, daß man die Pfänder nach Straßburq schicke und ^Geld daselbst abhole; in diesem Falle wollen sie Tröstung stellen, bis das Geld angekommen sei,die Stadt Bern oder den Eidgenossen genehme Privatpersonen. Auf Sonntag nach Weihnachten (28-cember) soll man sich über diesen Antrag zu Lucern erklaren und zugleich festsetzen, wie man dirmachen wolle. «». Des Gotteshauses Reichenau wegen sott Zürich bevollmächtigt sein, in aller E>dgc>'^Namen den Tag zu leisten und sein Bestes zu thun. «I.WaS man mit denen von Zürich vnd ^von des nüwen burgrechtz wegen gerett hatt, darumb sol man ratslaqen vnd vff künftigen tag zuantwurtcn."

Zu >>. Bern thcilt über diesen Tag an Frcibnrg und Lolothurn Folgende« mit -. > 477, 2». Deccmbcr (T>^nach Thome):ES syc ich zu Lutzcrn tag gclcift der von Icnfs halb vnd darin gehandelt Inhalt de« abschc'dk-sh sehen, vnd darnsf Ir botschast fertigen mögen. Vnd sh darüber durch die von Lichern angebracht, wie sh ^ ^schast zu Vndcrwaldcn, Vre vnd Swyv gchcpt, vnd haben Inen zu erlennen gebe», wie dann sölich burgrccht ^Ir sryheit vnd nit Inen zu smach sy vndcrstandcn, vnd darns begcrt, sy de« vnersncht zu lasten, syc Inen von den ^Vndcnvaldcn ob dem wald gtltige, aber von den vbrigen rnchc antwnrt worden, also da« sy verstanden, daS ^ ^ding vngeuertigct nit wellen lasten. Vnd syc daruss ein abschcyd vnder den Atcttcn bcschcchr» vnd ouch abi^gcnomc» der btind, also da« sy soliche« lesen, disc ding bedenken vnd daruss Inen vnd vnS getrliwlich rottenTa« verkünden Inen minc Herren, mit bcgcr, dem ouch zu vervolgen vnd Ir botschast zu sollichem tag z» verol^ 'vnd wo sy Ir boischast her möchten vcrtigcn, vss sritag hier zcsind, mit mincn Herren zc bcslicstcn, wer I»kN ^ ',nöcht da« nit sin, wellen sie dannocht da« best mit Inen dort tun.« (Berner RathSmanual XXIN N«''« ^deutsche« Missivcnbnch I). 1l)7, 108.)