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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
Entstehung
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699
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October 1477.

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Lucern: Nach dem Abschied zu Lucern habe es den Scinigcn alle Kriegsläufe abermals verboten; aber es kommenViele aus Unterwalden, auch aus Luccrn, durch sein Gebiet und treiben mancherlei Unfug, was auch die Seinigenwieder aufrege. Auf nächstkommendcm Tag zu St. Urban wolle man mit Luccrn und den Boten der andern StädteUber dieses und Anderes rede». (Staatsarchiv Bern, deutsches Missivcnbuch v. 89. Staatsarchiv Lucern,Acten: Burgundcrkricg.) l fehlt im Lucerner-Abschied, k in beiden, ist dagegen einem mit dem Siegel Luccrnsin aller Eidgenossen Namen besiegelten Missiv von Mittwoch nach Rativitat.iL Nario (10. September) im Stadt-archiv St. Gallen entnommen.

»AS.

Luccrn. 147 7, T. Octobcr (vff s-»u xeodcgaricniag).

Staatsarchiv t!»c«r»! Luccrncr Abschicdc, II. 10». Staatsarchiv iitirich! Abschiede, l. 21.

Boten: Zürich. Meister Widmer. Bern. Wilhelm von Dießbach, Ritter. Lucern. HeinrichHasfurter, Ritter, Schultheiß; Peter Rust, Altschultheiß; Hans Feer. Schwyz. Ammann Jacob.Unterwalden. Ammann Zimmermann. Glarus. Vogt Rietler. Solothurn. Der Stadtschreiberund Urs Steger. Uri und Zug. (Niemand.)

n. Der Vereinigung wegen, welche zu Innsbruck zwischen dem Fürsten von Oestereich und denEidgenossen entworfen («gesetzt") worden ist, antworten Zürich, Bern, Lucern und Solothurn,dieselbe gefalle ihnen wohl und es scheine ihnen, es sei der Eidgenossen Nutzen und Ehre, sie anzunehmen.Schwyz und Unterwalden antworten, «sy wellen mit der nüwen vereinig gantz mit ze schaffen han,lnnder by der alten einig vnd richtung beliben vnd die gütlich halten". Glarus: Weil die Voten derübrigen Orte in der Antwort nicht einig seien, so wolle es die Sache heimbringen; bei Stimmencin-l>clligkeit Hütte der Bote Gewalt gehabt, einzutreten. «Von der obgenanten vnsers Herren von Oesterrich^ch der einig wegen sol man heimbringen, wo der artikel, da da ftad, dz sin gnad Im selbs vorbehalten^er gnaden herlikeit an den stellen, dz zu dem artikel in die einig gesetzt, also: ««doch also, dz dissek'nig vnd die vorder bericht mit desterminder mit allen sinen artikeln zu ewigen ziten by krcften stättbeliben vnd dem nachkomen werden;"" item vnd dz ouch die Stctt in Irem verbricffen den artikelsetzen vnd den x Iaren schweren, als obstat; vnd dz der fürst sold vnd nit die spis geb; wo man^ zwey stuk gehaben, bedunkt die botten, dz dann wol vffzenemen sig, vnd ob alle ortt dz nit vffnemen,bi doch die so dar In gan, wol dz vffnemen vnd dar In gan mögen; doch dz vorbehalten, welche orttietz nit dar In gan weiten, dz die doch nachmalen, wan Inen dz eben ist, ouch dar In gan mögen,Z»Mas als ob sy setz dar In gangen wercn, vnd darvmb sol man Zürrich vff dem tage völlig antwurtgeben. Vnd als die botten von Oesterrich dar an nitt benügung haben, so ist Inen fürer von den vier^ckcn zugesagt, wo die liffrung dar vs kumpt vnd ein sold dar In gesetzt, wel man mit sinen gnadenbffnemen; doch sol man vmb den andern obern artickel ouch versuchen, ob der euch dar In komen, vnd^ ouch darby vorbehalten, welches ort mc dar In gan, dz ouch beschechen, dz sy dar In werden gelaussen,dann segklicher bott wol weiß ze sagen." I». Auf das wiederholte Begehren deS Jörg Beck um einschreiben und eine Votschaft nach Basel soll man auf dem Tag zu Zürich Antwort geben. «. Schwyzund Unterwalden sollen in Betreff Engelbergs auf nächsten Sonntag nach Lucern völlig Antwort geben.^ Zürich soll den von Kleberg zu Recht halten. «. Die Voten der Herzogin von Savoycn begehren: