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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Zuli 1477.

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soll heimbringen das Schreiben des Königs von Ungarn und wie er von uns allen für seine BotschaftGeleit begehrt hat. Von heute über acht Tage (9. Zuli) soll man hierauf zu Lucern antwortenvnddaran sin, dz man Zm solich geleit vnd darzu fürderung an fürsten von Oesterrich gebe vmb geleit, vndMit namen so che für eins die Werbung, dz der küng von Hungern sich gern mit vns in büntnis dcte".v» Auf Sonntag vor Alexii (13. Zuli) sollen die Boten der Eidgenossen zu Feldkirch sein, um von daium Fürsten von Oesterreich zu gehen. Alle Orte haben ihre Theilnahme zugesagt mit Ausnahme vonUnterwalden, welches ersucht wird, sich nicht abzusondern, sondern seine Botschaft auch hinzusenden,k. Heimbringen, daß die Boten des Königs von Frankreich mit dem Geld, das den 6000 Knechtengehört, kommen und an uns begehren, ihnen deshalb Tag zu setzen. Auf dem nächsten Tag zu Luccrnsoll man Antwort geben; inzwischen sollen Freiburg und Bern über das Begehren der französichen Botensich erkundigen. Zx. Der Rosse wegen, welche die von Appenzell und etliche Knechte der Eidgenossenden Burgundern abgenommen haben, soll auf nächstem Tag zu Lucern verhandelt werden. I». Niemandsoll die Seinen in den Krieg laufen lassen. I. .Zu Lucern soll man antworten, wie man die Münzeund die Fünfer nehmen wolle. It. Die von Freiburg und Solothurn begehren, daß man sie in demRicbtungsgeld von Mailand bedenke. Das soll man heimbringen und zu Lucern antworten. I. Ge-meiner Eidgenossen Rathsfreunde, jetzt zu Lucern versammelt, schreiben an Lorenz Krön, Burgermeisterzu Schaffhausen: Da er und Adam Krön etwas mit einander zu schaffen haben,so nit not yezmalenhie ze melden ist", so setzen sie ihm auf Anrufen des Adam Krön Tag auf nächsten Dienstag (9. Zuli)nach Lucern, wo sie beide Theile anhören und freundlich oder rechtlich vertragen wollen.

Zu «!. 1477, 7. Juli (Montag nach St. Ulrich). Schultheiß und Rath -zu Solothurn schreiben an Luccrn:Da gemeine Eidgenossen verabredet haben, daß auf nächsten Sonntag jedes Ort einen Boten zum Herzog Sigmundnach Fcldkirch schicken soll, so haben sie ihrerseits ihren Stadtschrcibcr zu dieser Botschaft verordnet; dieser aber trageBedenken, weil im Abschied nichts davon stehe, daß auch Solothurn bei der Gesandtschaft vertreten sein soll. Sichalten aber daslir, das sei nur aus Verschen nicht geschehen (ane geferd vergessen"). Solothurn sei den Eidgenossenin keinen Sachen widerwärtig gewesen, auch sei es in den Berichten von Constanz und Fcldkirch mit Brief und Siegelbegriffen, wiewohl es wegen Eile eines Tags zu Luccrn (wo sein Bote nicht gewesen), von welchem Tag die Botennach Frankreich abgicngcn, nicht selbst gesiegelt habe u. s. w. (Staatsarchiv Lucern, Acten: Burgundcrkricg.Archiv Solothurn, Missivcnbuch IV. S. 18.) In dem Solothurner Missivcnbnch finden sich noch mehrereBriefe, aus denen hervorgeht, daß Solothurn an der Sendung nach Fcldkirch betheiligt zu werden verlangte.Zu 1. 1477, 4. Juli (ipso- <Iiv Vlrioi). Schultheiß und Rath zu Frciburg melden au Luccrn, daß Tags zuvorum 10 Uhr Vormittags die königlich französischen Boten angelangt seien. (Staatsarchiv Luccrn, Acten: Bur-gundcrkricg.) Zu I. Auö dem Luccrner allgemeinen Abschicdcbaud U. 15V.

Luccrn. R477, s. Juli (Mittwoch nach Blrici).

Staatsarchiv L'ueer»! Lucerner Abschiede, v. ti>z I>.

Staatsarchiv Bern: Allgemeine eidgenössische Abschiede, 4. 87. it». Staatsarchiv Ziirich: Tschudischc Sammlung l. -t«.

Boten: Zürich. Heinrich Röist, Bürgermeister. Bern. Peter Bcmmgnrtner, Venner. Luccrn.Heinrich Hasfurter, Schultheiß; Caspar von Hertenstein, Altschnlthciß; Peter Tammann; Ludwig Kramer,