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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
Entstehung
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688
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K88 ' Juli 1477.

des Raths. Uri. Hans Püntiner; Walther 2n der Gasse, Altammann. Schwyz. Cunrad Jacob,Ammann. Obwalden. Claus von Zuben. Nidwalden. Arnold Winkelricd. Zug. Hans Zchnder.GlaruS. HanS Kuchli.

». Da nicht alle Boten bezüglich des Begehrens von Genf um Aufschub bis Weihnachten »ndOstern nächstkünftig für das Brandschatzqcld Vollmacht haben, so sollen diese auf den Tag zu Z"Uwenn möglich entsprechende Antwort bringen, da die Leute arm und Pfänder genug da sind; inzw»cb^soll Niemand gegen die von Genf unfreundlich handeln. I». Der Fünfer wegen haben die Boten b>cAntwort auf diesen Tag gebracht, daß man den Fünfer für 8 Anqster nebmen wolle; nur Zürich »nZug haben noch nicht völlig geantwortet, sollen eS aber bis nächsten Sonntag thun. NichtSdestomn'dccsoll man inzwischen die Münze nehmen, wie sie zu Baden gewcrthct ist. Dem König von Ung>"Nhaben gemeine Eidgenossen für seine Boten ein Geleit,gan Lutzcrn in die Eidgnosschaft zc kome» ,gegeben und haben dafür Brief und Siegel ausgestellt, ausgenommen der Bote von Zug, der erklärter wisse nichts um die Sache. Daher soll dieser die Sache heimbringen und wenn seine HerrenGeleit nicht zu halten gedenken, sollen sie dieses bis nächsten Sonntag nach Luccrn melden. «I» 'St. Marien Magdalencn Tag (22. Juli) soll das Geld vom Herzog von Mailand zu Luccrn s""' ^abgeredet worden ist. Daselbst sollen auch die Boten und die Ansprecher sich einfinden, damit manGeld theilen kann. « . Heimbringen, was die Boten wegen Murten, Erlach und der mrhrgenannten H"'schaften von Bern und Freiburq angebracht haben und was aus diesem Tag über die Sache geredet^ist. Auf dem Tag zu Zürich soll darüber weiter geratkschlagt werden, f. Auf Sonntag vor St. Jacob-^(2l). Juli) sotten die von St. Gallen und Appenzell auf einem freundlichen Tag zu Zürich sein,ihre Streitigkeiten auszugleichen oder zu Recht zu vcrtädingen. »x. Die Vereinigung derer vonsoll in gleichem Wortlaut wie die bisherige wieder aufgerichtet, auf fünfzehn Jahre verlängert, besiegund auf Sonntag nach St. JacobStag (27. Juli) denen von Rothweil nach Zürich gesendet wcr^Die Boten von Uri und Unterwalden sollen daran sein, daß in diesen Orten die Sache nicht verzögt 'sondern daß die Briefe auch dort rechtzeitig besiegelt werden, um auf obgenannten Tag nach Zsiricb ^gelangen. I». Die königlich französischen Boten melden, daß sie nun das Geld für die litlllOwelche man dem König schicken soll, nach Laut der Vereinigung gebracht haben, und begehren, daßdie Söldner abgeschickt werden., Dieses und ihre Verantwortung in Betreff deö Herzogs von BuG""soll man heimbringen und am nächsten Sonntag nach St. JacobStag (27. Zuli) zu Zürich A"tw^gebenvnd besundcr, dz der küng beqert zc wissen, wcS er sich zu vnS versechen sölle, als dennbotten witer verstanden vnd qkört haben". I. Aus St. Margaretkcntag (16. Juli) sollen der Eidgenc^Boten des Herzogs von Lothringen wegen zu Solotkurn sein. >4. Der Bischof von Straßburg bcgc>" 'daß die Eidgenossen sich nicht fremder Leute und ihrer Sachen, die sie nicht berühren, annehmen,sie daS setzt bezüglich des von Kleberg gethan hätten.

r nach dem Exemplar der Tschndischcn Sammliing. Zn 1477, 4. Juli ; In pan«, Moria«-,anam. König Ludwig XI. schreibt an Schultheiß nnd Rath zu Lucern: Er habe ihre Briese, womit sie ihm !Rückkehr dcS Hcrzogthums Burgund an seine Krone Gluck wünschen, srciidig cmpsangcn. Er habe nun Mndn'^mit England und Castilien und stehe nur noch gegen Bretagne im Feld. Er habe seinen Gesandten Bcrtrand de Brv"°beauftragt, den Streit der Eidgenosse» mit Mailand beizulegen. Er wisse, das; Adrian von Bubenbcrg ihm si""in der Eidgenossen erwecken suche. Er habe Austrag gegeben, alle Pensionen -e. zu zahlen. (Original im Sta«^