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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Mm 1477.

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zweimal Treue gebrochen, ein Malter Korn um Kundschaft verheißen hätte u. s. w., worüber dieserdas Recht angerufen hat, soll man auf dem Tag zu Zürich antworten, wie man dem Knecht zu Hülfekommen wolle; inzwischen sollen die von Bern die Sache zum Besten aller Theile bedenken, z». Derdandvogt im Thurgau hat nichts gebracht; er soll nächstes Zahr für zwei Jahre Rechnung ablegen.

Des Begehrens des Bischofs von Constanz wegen, bezüglich der Eide von Kaiserstuhl, Klingnau w.soll nmn zu Zürich, sofern der Bischof nicht gütlich von feinem Begehren abstehen will, entscheiden, ob"wn die Sache vor den drei oder den acht Orten berechten wolle. Dann soll das Recht zu Zürichvor sich gehen, doch so, daß das Capitel mit dem Bischof gegen uns in's Recht stehe. Bezüglich derStreitigkeiten zwischen dem Abt von Pfäfers und denen von Ragatz einerseits, und denen von Fläschandererseits über ein Rheinwuhr sollen die von Glarus mit unserm Vogt im Oberland auf SamstagVach St. Ulrichstag einen Augenschein an Ort und Stelle veranstalten und den Streit gütlich oderrechtlich entscheiden. Das Anbringen und die Entschuldigung des Grafen Rudolf von Sulz weißjeder Bote, ebenso was man ihm geantwortet hat. Vom Oberland erhält jedes der sieben Orte43 Pfund Haller. ». Der Sache wegen, derenthalb man eine Votschaft zum Herzog von Oesterreichschicken soll, hat man beschlossen, auf einem Tag zu Lucern Dienstag vor St. Ulrichstag (1. Zuli) zu ent-scheiden, ob man nur von vier oder von allen Orten Boten schicken wolle. Da soll man auch den Tagder Abreise der Voten und ihres Eintreffens zu Innsbruck beim Fürsten festsetzen und lctzterm solchesverkünden, v. Zeder Bote weiß zu sagen, wie Graf Eberhards Sache gegen den Herzog von Oesterreichsteht und worüber man sich gegen ihn verschrieben hat. Der Span um Kadelburg zwischen denHerren von Zurzach und Sulz ist verglichen nach Laut der darüber aufgerichteten Schrift, x. DerVogt von Baden giebt jedem Ort 53 Pfund Haller, vom Geleit zu den großen Bädern erhält jedes6rt 3 Pfund, vom Geleit zu Mellingen l! Pfund, vom Geleit zu Bremgarten 3 Pfund. 4 Guldendat man denen von Vremgarten als Beisteuer gegeben, um die Schilde zu malen. Auf St. Ulrichstag(4. Zuli) zu Nacht sollen alle Orte ihre Boten zu Freiburg haben, um die Waadt zu besetzen und zuderatken, was man der Frau von Savoyen antworten, was man mit denen von Bern und Freiburgbetreffend Murten, Erlach, Grandcourt und Eudresin reden und ob man an sie eine Botschaft schicken wolle.

Baseler OfsnungSbuch V. 1U7 V: Sonntag »ach Urbani (ist ei») Tag gemeiner Bereinigung und der Eid-genossen zu Baden wegen dcrKleinode zu Lucern. l 477, 24. Mai (Pfingstabcnd). Graf Heinrich von Württembergund Mlimpclgard sendet den ehrwürdigen und wohlgelchrten Martin Keiner, beider Rechte Doctor und Propst zuStuttgart,an die Eidgenossen. t 477, 1s. Mai (Freitag nach der Ausfahrt); Rothenburg am Neckar. ErzherzoginMechtild, geb. Pfalzgräfin bei Rhein, schreibt an die Eidgenossen bezuglich der Anforderung des Hans Trnchscß unddessen Ehefrau an sie. (Originalbricfe im Staatsarchiv Lucern.)

8k»4.

Bern. 1477, Auni (vüj»'gumi).

Ttaa»»archtv Bern: Lateinisches Missivenbuch II. Zt.

Der Eidgenossen Boten ersuchen den Herrn von Craon, alle Feindseligkeiten in der GrafschaftBurgund bis und mit dem I. August einzustellen, wie es auch die Burgunder thun werden l»i>rmoruio