Mai 1477.
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damit die Eidgenossen ihres Schadens „bester stattlicher ergehet" und bewegt werden, die burgundischenLande nicht weiter heimzusuchen, so meinen sie, es solle ihnen zu ewigen Zeiten ein jährlicher TributVon 20,000 rheinischen Gulden gegeben und gehörig versichert werden.
Im Zürcher-Abschicd fehlen einige Artikel. Der Berner-Abschied, datirt „in der psingstwuchen anno i.xxviz zuLutzern", enthält nur die drei Artikel l»!,. ve. ckck.— Baseler Offnungsbuch V. 184 l>: Dienstag in denPfingstfeicrtagen (27. Mai) Tag zu Lucern gemeiner Vereinigung und der Eidgenossen vom Landvogt gesetzt.
Zu It. 1477, 10. Mai (Samstag vor ^soonsionis). Copia an die von Straßburg wegen Jörg Beck unddenen von Appenzell. (Staatsarchiv Lucern, Acten: Burgunderkricg.)
Zu »> Baseler Offnungsbuch^. 185: Sonntag xost Corporis tZllristi (8. Juni) Ncchttag zu Badenvor gemeinen Eidgenossen gegen den Tschörtschel von Sursec.
Zu «i- 1477, 20. Mai (an Eritag nach dem hl. Anssahrttag); Innsbruck. Herzog Sigmund ladet die Eid-genossen ein, ihre Botschaften beförderlich nach Innsbruck zu senden; er habe nach dem Bericht seines AbgeordnetenMarquard von Schelleuberg dieselben schon lang erwartet.- (Original auf Papier im Staatsarchiv Lucern.)
Zu t. Bern schreibt den 1. Juni an den Bischof von Sitten: Es habe gehört, er sei ohne Frieden oderWaffenstillstand gegenüber dem Hause Savoyen von dem gütlichen Tag zu Lncern geschieden und stehe im Begriff, denKrieg gegen dasselbe wieder zu eröffnen; Bern bitte und mahne in Kraft seines versiegelten Bundes, alle Feindselig-keit einzustellen und die Ankunft seiner Boten zu erwarten. (Deutsches Missivcnbuch v. 60.)
Zu na. 1477, gl. Mai (Samstag in der Pfingstwoche). Schwyz schreibt an Lncern: Es vernehme, daß dieKnechte einander aufwiegeln »nd Züge vorhaben, etliche zum König von Frankreich, etliche zn den Burgundern; manmöchte solchen Unternehmungen zuvorkommen. (Staatsarchiv Luccrn, Acten: Burgunderkricg.)
Zu «!«! und <>ck. „Der drycr Stätten, nämlich von der Geistlichkeit, dein Adel vnd der Gcmcind vß Obcr-burgundi, Sendboten" schreiben den 17. Mai 1477 an Luccrn, sie seien an die Eidgenossen abgefertigt und bittenum Ansetzung eines freundlichen Tags behufs Friedcnsunterhandlnngcn.
Zn «!«. Datumloses Blatt im Staatsarchiv Lucern, Acten: Burgunderkricg, das offenbar hieher gehört.
Unter dem Datum 1477, 7. Juni findet sich ein Couccpt im Bcrner deutschen Missivcnbuch I). 02,worin Bern an die Knechte in Burgund schreibt: Jetzt zuletzt habe man mit andern Eidgenossen der Burgunder güt-liches Anbringen gehört und sich vorgenommen, nach Ehren zu handeln. Man vernehme, daß sie stets den Burgunderngegen den König von Frankreich helfen, viele andere dagegen dem König zu Hülfe ziehen. DaS alles sei den Eid-genossen mißfällig und ihrer Ehre nachtheilig. Deßhalb und besonders weil wir in „Hebungen" stehen, die zu Gutemunseres Landes dienen, fordern sie die Knechte zurück; dieselben sollen weder Burgund noch dem König Beistandleisten. — Dieses Schreiben wurde „angestellt", dann am 10. Juni in etwas einfacherer Fassung erlassen,wobei der Hauptuachdruck darauf gelegt wird, daß sie nicht gegen den König dienen sollen. (Deutsches Missivcn-buch I). 05.)
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