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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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678 Mai 1477.

von Neuem beginne. 5. Bern soll den Vogt von Lenzburq anweisen, mit des TreycrS Widersachern, ^Herren von Schöftland, zu reden, daß sie ihm bis zum Tag zu Baden Frieden geben; dahin iollcn ^Parteien gegen einander kommen. I». Auf daö Begehren derer von St. Gallen, man möchte ihnen l esein, daß sie, wie andere Eidgenossen, zollfrei in daS Gebiet von Mailand fahren dürfen, wirdwas man ihnen helfen könne, das wolle man gern thun. I. Der Rechtbote des Bischofs von Consta»; ^ ^in Betreff der Eide zu Kaiserstuhl, Klingnau und Aurzach soll man aus dem nächsten Tag antworten, kJörg Beck qiebt man eine Empfehlung nach Basel mit der Bitte, Basel möge daö Urtheil befördert»!?chen, damit er von der Sache loskomme. I. Denen von Eöln ist abermals geschrieben, daß sie den Z>'^ ^Siplinqen und unsere Knechte bezahlen oder eines der angebotenen Rechte aufnehmen, n». Zedern»»'"seinen Boten nach Baden Gewalt geben, zwischen denen von Basel und dem Tschörtschel von Surfte rr ^ ^zu entscheiden. 11. Da der Klittiner von Hccklingen, der vor Grandson verwundet worden ist, Z>>"^hört, so soll Zürich ihm seine HeilungS- und ZehrungSkostcn und Schmerzen vergüten; kommt co dcw ^nach, so will man, wenn der Diamant und die Kleinodien verkauft werden, ihn daraus ausrichte'^ ^denen von Zürich den Detrag an ihrem Theil abziehen. «». Bern soll des umgeworfenen Wagc»^ ^zwischen dem alten Markgrafen von Rötteln einerseits und Lienhard Hur und Mithaften andererseitsVerzug den Rechttag sehen, da die Sache nach Bern zu Recht gesetzt ist. >». TkomaS 6^n"^"^chtvon Zürich hat etwelche Ansprache an die von Bologna, da ihm daselbst Gewalt angethan u"d ^verweigert worden ist; er begehrt, daß man ihm erlaube, wenn er Jemanden von Bologna in dcrqenossenschaft betrete, selben niederzuwerfen. Darüber will man aus dem Tage zu Baden«ß. Auf die Artikel, welche der Herzog von Oesterreich durch Herrn Marquard von Schedenberg ^bringen lassen und über welche er wieder auf diesen Tag um Antwort geschrieben hat, ist erkannt, daß ^mann jene Artikel heimbringen und auf dem Tag zu Baden völlig Antwort geben soll. DemOesterreich soll man von gegenwärtigem Tage antworten, er möchte uns in Anbetracht dcrseltsamen Zeitläufe die Verzögerung der Antwort zu gute halten, man werde binnen Kurzem sichAnträge erklären, i». Die Boten dcr Fürsten und Städte der Niedern Vereinigung haben bcaet"^' ^wir, wenn wir über die burgundischen Sachen um eine Richtung verhandeln, sie dabei dochachten", sondern ihnen Tag verkünden und mit ihnen gemeinsam handeln möchten; daS Glt'<^ ^auch sie thun; sie glauben, wir seien ihnen solches nach Laut der Vereinigung schuldig. T'w"' timan ihnen gütlich gedankt und erklärt, man habe die burgundischen Boten noch gar nichtwenn aber dieses geschehe und die Sache an die Obrigkeiten gelange, so zweifeln wir nicht, 'lst"sich in diesen und andern Sachen gegen sie verhalten, daß sie zufrieden seien und unfern gute» ^verspüren. Zwischen dem Bischof von Straßburg und Arnold von Kleberg, die ihre Strt'"" ^gegen einander eröffnet haben, ist erkannt, daß man den freundlichen Tag nach Basel aufNacht nach St. Johann Baptist Juni) setzen soll; die Boten derer von Bern, Solothurn und U ^waldcn sollen daselbst als Vermittler handeln. «. Zwischen dem HauS Savoyen und denen vonsoll, wie zu Lucern abgeredet worden ist, Waffenstillstand sein bis St. Verenentag (>. September)hin. Inzwischen soll ein beiden Parteien durch Bern anzusetzender freundlicher Tag von beidenmit Vollmacht, eine ewige Richtung abzuschließen oder ein Sompromiß einzugehen, besucht werde",das die Abschiede, welche beiden Tbeilcn darüber gegeben sind, ausweisen. Dieses soll Freiburg dervon Savoyen schreiben. 11. Da die Boten von Bern keine andere Vollmacht haben, als u"'"