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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Mai 1477.

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«VI

R477, TZ. Mai.

Ewiges Vurgrecht der fünf Städte Zürich, Bern, Lucern, Freiburg und Solothurn.Beilage

1477, 20. Mai (Dienstag vor Pfingsten). Bern berichtet an Luccrn, was es, theilwcise umsonst, gethan, umdas Wegziehen der Knechte zu hindern, und fährt sodann fort:Üwcr schribcn hetz an vnS gelangt, anriirend diesriintlich vndcrrcdung zwüschcnt üwcr lieb vnd vns, auch vnscrn gctriiwcn Mitbürgern vnd cydgnosscn von Fryburg vndSoloturn haben wir/ vnd damit den Jngeslosscncn zedel vnser hinlaufenden knechten halb, verstanden vnd von Stundan vnscrn Mitbürgern vnd Eydgnosscn obgcnant schriftlich vcrschribcn, den dingen, Inhalt üwcr vcrkündnng, der wirüch guten dank sagen, wissen nachzckomen, als auch, was vnS nit zwifclt, beschcchen wirk." (Staatsarchiv Lucern,Acten: Bnrgimdcrkricg.)

R47 7, T7. Ä??ai (Zinstag in Pfingstfirtagen, xost, klrbani).

Staat«archiv Liicer»! Luccrner Abschiede, N. S8. S»aat«archiv Ziirlch: Abschiede, I. 24.

Stan««archiv Bern: Allgemeine Eidgenbsstsche Abschiede, 8S.

Voten: Zürich. Hans Waldmann, Ritter. Bern. Niclaus von Scharnachthal, Ritter; HeinrichMatter; Hans Wanncr. Lucern. Heinrich Hasfurter, Schultheiß: Caspar von Hertenstein, Ritter;

Tammann; Rudolf Schiffmann; Hans zur Gilgen. Uri. Hans Fries; Hans Jmhof, der junge,^^wyz. Jacob Reding. Unterwalden. Hans Heinzli; Rudolf zum Brunnen; Paulus Enentachers.' ^3- Heinrich Schmid, Altammann. Glarus. Hans Blum. Solothurn. Hemmann Hagen, Venner."Biburg. Rudolf von Wippingen, Ritter; Willi Techtermann.

»». Da der Herzog von Lothringen begehrt, daß die mit ihm geschlossene Vereinigung besiegelt werde,° sollen die Boten von Schwyz und andern Orten, wo solches Anstand hat, die Sache dermaßen heim-^"sten, daß die Vereinigung nach vormals gethaner Zusage auf nächstem Tage aufgerichtet werden könne.

Die vo Straßburg werden freundlich gebeten, dem Herzog von Lothringen für seine Schuld bis""f St. Jacobstag (25. Juli) Aufschub zu geben. Q. Jeder Bote soll die Verantwortung heimbringen,welche Ulrich Vogt im Namen der Grafen von Sulz einiger Worte wegen, die sie sollen geredet haben,whan hat. Man soll ^ erkundigen, was an der Sache sei und, falls sie nichts Arges geredet, vor-igen, haß Niemand sie anfechte. Auf dem Tag zu Baden, wohin die Grafen auch kommen werden,

Man Antwort geben. «I. Jedes Ort soll seinen Voten nach Baden empfehlen, das Beste zu thun,"Mit der arme Knecht von Langenthal von dem Gesellen, der ihn verwundet hat, Recht erlange. «. Da^rn zu Rothwcil und in dessen Umgegend für feine Gemeinde ein Quantum Korn gekauft hat, somben die Boten bewilligt, daß der Vogt von Baden dasselbe ohne Zoll und andere Beschwernis« zu"bni durchpafsiren lasse, t. Des Schmieds von Villmergen wegen, der vor dem Vogt von Lenzburg^gen Veringer Müller zu rechten hat, ist erkannt, inan soll beim Vogt bewirken, daß er den Proceß