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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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April 1477.

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wöllent by vnser ercn vnd guten triiwcn nachkamen vnd volzichcn an alle Hinderung vnd widcrrcd, alles trllwlich,crberlich vnd vngcverlich, mit cntzichnng alles des, so vns oder unser erben dawydcr beschirmen könd oder möcht, vndnemlich des Rechten, so gemeiner Verzyhung widerspricht, ein sunder gang dem ce vor. Vnd des zu Vrkund" :c.

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Lueern. 147 7, TS. April (Freitag

Staatsarchiv Lucer»: Lucerner Abschiede, II. !>S.

Staatsarchiv Ziirich: Abschiede l. t l. Tschudische Sammlung l. 4Z. Archiv Solothurn: Abschicdcband <>. 8K.

Voten: Zürich. Heinrich Röist; Hans Tachelshofer. Bern. Niclaus von Scharnachthal, Ritter;Henrich Matter. Lucern. Heinrich Hasfurter, Schultheiß; Ludwig Seiler. Uri. Ainmann Arnold.Schwyz. Hans Sigrist; Ammann Jacob. Unterwalden. Hans Zimmermann; Arnold Winkelricd.^ug. Hasler. Glarus. Der Venner.

». Der Bote von Lothringen bringt an, sein Herr habe vernommen, die Eidgenossen hattenungern gesehen, daß er zum König von Frankreich geritten sei, um diesem den Bastard (von Burgund) zubringen; es sei aber erst auf zwei- oder dreimalige Aufforderung des Königs hin geschehen. Daraufhatwan dem Herzog freundlich gedankt und ihn gebeten, seinen guten Willen gegenüber den EidgenossenKerner zu bewahren, und da er begehrt habe, einen Tag mit uns zu leisten, so wolle man ihm selbenverkünden, sobald es uns gelegen sei. I». Herr Hermann von Eutingen hat angebracht, was er mitbor kaiserlichen Votschaft zu Basel geredet habe. Dieselbe begehre nämlich, daß wir weder mit dem^onig von Frankreich, noch mit Jemand andern, Burgunds wegen uns in Richtungen oder Verträgeeinlassen, bis wir sie angehört hätten; sie habe an uns Anträge zu bringen, die gemeiner Christenheitund uns zu großem Vortheile gereichen würden.Hat man Im gedankt vnd mit guten Worten abgewisen,bas Jederman heimzebringen" (weiß). Auf das Anbringen der französischen Voten, des burgundischen^ndes wegen, antworten die Orte wie folgt: Zürich: Das Land sei uns ungelegen, aber die angebotenenGulden seien zu wenig, man soll trachten, mehr zu erhalten; doch was gemeine EidgenossenUllin, das wolle Zürich auch thun. Bern : Die Sache sei wichtig und sollte nicht übereilt werden; dochU>enn unö nichts Anderes gefalle, so wolle der Bote die Sache heimbringen. Lucern hat mancherleiGründe angeführt, warum der Kaiser dort für uns ein ungelegener Nachbar wäre. So wie unsereSachen mit dem König von Frankreich stünden, wollte Lucern bedünkcn, man sollte so viel als möglichbom König nehmen und doch arbeiten, daß der Herzog von Oesterreich und unsere Bundesgenossen vonber Vereinigung auch einigermaßen vom König bedacht und daß unsere Jahrespensionen versichert würden.Den Delphin möchte es in die Vereinigung aufnehmen, wenn der König in der Vereinigung die Pen-Konen auch für seinen Sohn verschreiben wollte. Uri meint, wenn wir das Land in unfern HändenKälten, so würde es uns mehr ertragen; man sollte daher mit Macht ausziehen und das Land einnehmen,bannbekommen wir bester besser täding". Schwyz will dem Kaiser nicht viel trauen und lieber den^°nig zum Nachbar haben, deßhalb, wenn nicht mehr herauszubringen ist, die l (1l),t)l)0 Gulden neh-^on,doch dz wir darnach gedenken, vnser zugewanten nit verachten". Unterwalden: Wolle manklagen, das Geld nach den Orten zu theilen, so wolle es mit uns in die Sache eintreten und arbeitenKossen, daß man so viel als möglich vom König herausbringe; wolle man aber diese Zulage nicht