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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
Entstehung
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667
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April 1477.

^ri. Hans zum Brunnen. Schwyz. Hans Sigrist. Unterwalden. Ammann Zimmermann; Eggen-burger. Zug. Schreiber Seyler. Glarus. Werner Rietler. Freiburg. Heinrich von Praroman.^'cl. Hans Göiffi. Solothurn. Hans Stölli.

». Die von Rothweil meinen, ihr Bündniß mit uns laufe von Pfingsten liber ein Jahr aus, undLehren selbes zu erneuern. Das soll Zedermann heimbringen und auf dem Tag zu Baden antworten.Arnolds von Kleberq und feiner Sache wegen, desgleichen Herrn Adams, des Kirchherrn von Ruswyl,man den Bischof von Straßburg ersuchen, mit uns an einem gelegenen Ort einen freund-lichen Tag zu leisten. O. Dem Fürsten von Oesterreich wird geschrieben, daß er Thomas von Falken-^6 Sache vor den Landvogt oder nach Freiburg verweise und nicht gestatte, daß jener wider seine'lejchwornc Urfehde den Grafen Oöwald von Thierstein beunruhige. «I. Der Frau von Württemberggeschrieben, daß Hans Truchseß von Höffingcn eines der von ihr dargeschlagenen Rechte aufnehmen^°lle, doch so, daß sie ohne Appellation dessen Spruch anzunehmen verheiße, v. Dem Fürsten vonÖsterreich wird geschrieben, er möchte dafür sorgen, daß aus seinen Landen und aus Curwalen Niemandnach Lamparten führe, in Betracht, daß wir in Folge dieser Kricgsercignissc an Mangel und Thenrung^ Korns leiden, l'. Demselben wird geschrieben, daß er die von Klingenberg anhalte, dem StephanOw nach Inhalt des Friedens gerecht zu werden, p?. Demselben wird geschrieben, er möchte denUlrich Eschli um seinen verdienten Sold und seine verlorne Habe gnadig ausrichten. Ii. Auf diesem^'st haben die Boten des Königs von Frankreich mancherlei Ursachen angebracht, aus denen der König"'"»e, daß sowohl das Herzogthum als die Grafschaft Burgund seiner Krone zugehören. Er habe bei"'"°r Krönung geschworen, der Krone das ihrige zu erhalten; dieses meine er nun zu thun und diezu seinen Händen zu nehmen, denn er sei mit der Tochter des Herzogs von Burgund in offenemund wolle bei demselben beharren; er bitte, daß wir ihm dazu behülflich sein wollen. Zn Ober-stund sei eine Partei, die sich gern an den Kaiser, eine andere, die sich an den König von England""geben möchte, eine dritte wäre gern frei. Es liege nicht im Interesse der Eidgenossen, eine dieser dreiParteien zu begünstigen, denn in jedem der drei Falle würdeein Rigel zwüschend Inn (den König von'''"nkreich) und vns geflossen, damit wir bedersite dannenthin einander» nit me hilsslichen sin möchten".

^ König bitte, daß wir mit den Burgundern als seinen Feinden weder Tag leisten, noch Richtung"'"chen wollen; er glaube auch, daß wir nach Laut der Vereinigung dieses ohne ihn nicht thun können,^enn wir aber auf ihn hören und dieser Lande wegen mit ihm einig gehen wollen, so wolle er unsunsere Arbeit und Kosten 100,000 rheinische Gulden schenken, wie er dem Herzog von Lothringen"uch 40,oys) Frcmken an seine Kosten geschenkt habe. Ferner haben die französischen Boten gemeldet,"ü des Königs Capitan, der Herr von Krayn (Craon) l!00 Söldner auf seine Kosten zu werben begehre.

"ker hlis Bartholomäus Huber angebracht, der König wünsche, daß man noch bei seinen Lebzeiten"'Delphin, seinen Sohn, in die Vereinigung aufnehme, damit er desto ruhiger sterben könne. Endlich" k" die königlichen Voten geredet, der König würde uns die jährlichen Pensionen auf die Stadt Salins""'sichern, wenn wir ihm dieselbe einnehmen helfen wollten. Das alles soll Zedermann heimbringen,^'"iber rathschlagen und auf St. Zörgentag zu Nacht wieder zu Lucern sein, um auf die Anbringen'' königlichen Boten zu antworten. Den Anzug des Bartholomäus Huber sott man gründlich bedenken,"sit man sich, wenn dießfalls weiter etwas angebracht werden wollte, zu verhalten wisse. I. DcnenEöln wird geschrieben, sie möchten, um Ungelegenheiten zu vermeiden, dem Jacob von Siplingen