tztztz April 1477.
näher als bisher mit einander zu verbinden. 3. Der Herzog lasse den Eidgenossen berichten, daßVenediger und auch die Frau von Mailand ihre Botschaften bei ihm gehabt und begehrt haben, "nt >Bündniß, Frieden und Einigung zu machen, mit dem Anerbieten, ihm jährlich eine merkliche SU ^Geldes zu geben. DaS habe er aber für jetzt abgeschlagen und ferner zu bedenken genommen, >uAbsicht, solches an die Eidgenossen zu bringen, indem er Willens sei, mit ihnen in Frieden und Unfr> ^gegen jenen zu stehen; sie möchten ihm also zu erkennen geben, was darin ihr Wille und4. Der Versicherung der 32,l)l)l) Gulden wegen, die der Herzog um die Grafschaft SonnenbcrgGrafen Eberhard bezahlen soll, habe der Herzog gemeint, weil er die Grafschaft mit dem Schwert cro ^so sollte er Niemanden weiter darum zu antworten haben; doch habe er den Eidgenossen zudazu verstanden, die obgenannte Summe zu bezahlen; er hoffe jedoch, daß auch die Eidgenossen »»tGrafen Eberhard reden werden so, daß er sich mit den Unterpfändern, daS ist, der Herrschaft^berg, dazu der Herrschaft Vregenz und den fünf in der Vcrbriefung verschriebenen Mitgülten, "st .Wenn Graf Eberhard das nicht thun wolle, so erbiete sich der Herzog, durch Boten gemeinermit Recht entscheiden zu lassen, ob er ihm weitere Versicherung darum zu thun schuldig sei od" ^und diesem Spruche werde er genug thun. — „Item dis alles sol man dreffenlich heimbringen osömlicher maß bedenken, dz so vns begegnet ist des sürncmcns vnscrö Herren des keisserö, dz er alle» ^mit Herren vnd stetten Buntniö macht, desglich er mit Herrn Sigmunden, Hertzogen zuvuch vndcrstan vnd In gern von vns züchen, ouch bedenken der vntrüw, dz er vns gen Nuß istvnd wir durch sinen willen in den krieg komcn, und daruff sich mit dem Hertzogen von Burgund ^vnd sinen sun des Hertzogen dochter vermechlet, dz er hindcrruks sim vcttcr, ouch vns oidgenoistugemeiner vercinung getan vnd damit dem Hertzogen" —. All' das soll man heimbringen und dmauf Sanct Iörgcntag (23. April) zu Lucern Antwort geben.
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Der Zürcher-Abschied datirt: „Adscheid zu Luccrn nach der Osterwuchrn" nnd siigt dann obigen »och "». l>. I. n. «». i. » an« den, folgenden Abschied von« IN. April bei; ebenso thcilwcisc auch da? r."der Tschndischen Sammlung, das den Tag vom Sonntag nach der Osterwoche (III. April) datirt. Ebenda steht' ^dem Datum Sonntag <jn.c«imo.lo ein Verzeichnis, des Silbergeschirr«, Goldes und der Pretiosen, welche t e"seine Schuld hinterlegt hat. Marths
1 477, 11. April (Freitag nach Ostern). Bern schreibt an NiclauS von Scharnachthal, Ritter, und ^mituS Hubcr, seine Boten zu Lucern, schickt ihnen vom König angelangte Briese, die sür gemeine Eidgenossen ^seien, und die Eopic eine« Briese? des Kaisers an den König, damit Uber eine Antwort an de» König istwerde. Ferner schickt cS ihnen die Rechnung libcr die Kosten de? Transport« der Buchsen von Murtcn «a ' ^wosUr Ersah verlangt wird, giebt ihnen der Thcilung der Fähnlein und anderer Beutestücke wegen Austrageempfiehlt ihnen, derer von Biel und Rcncnstadt nicht zu vergessen.
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Lnrcrn. HA? 7, HA. April (Mendag rvj «prm»).
V»t«rn: euccri»« SIbs«>Ut«, v. »I. »«aattariNIv Zurin, > Abstictesammliing. I. «0. Ts<tudi<»« T-mmIun». t-
Boten: Zürich. Heinrich Röist, Bürgermeister. Bern. Bartholomäus Httber; Vennergartner. Lucern. Heinrich Hasfurter, Schultheiß; Rudolf Schiffmann; Peter Tammann; Hu"0