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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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663
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März 1477. tjgz

^ Die württembergischen Räche haben deö Grafen Heinrich von Württemberg Gefangenschaft angezogen,"uch Klagen etlicher eroberter Schlösser und Leute, welche von laufenden Knechten beschädigt werden, mit-lstlheilt. Es wird ihnen geantwortet: Der Gefangenschaft und Wiedererledigung des Grafen Heinrich^vlle man eingedenk fein; bezüglich der Schlösser und Leute, die von laufenden Knechten bedrängt werden,sei uns die Sache leid, man werde dafür sorgen, daß solches abgestellt werde; der Schlösser wegen,die der Bischof von Bafel Ansprache erhebe und gehört zu werden verlange, soll geschehen, was sich^dührt, wenn sich auf diesem Tage dazu Zeit finde, wo nicht, so möchten sie sich etwaS gedulden. MitAntwort haben die württembergischen Boten sich zufrieden gegeben. S. Da der päpstliche Legat"ud die kaiserliche Botschaft vorhin die Meinung beider Häupter, die im Interesse von Friede und Ruhegknieiner Christenheit und deutscher Nation dahin geht, daß wir mit den Burgundern Frieden machen sollen,^gesprochen haben, so haben die Boten auf diesen Tag die Antworten ihrer Obern eingeholt. Nun hat"ber der päpstliche Legat auf diesem Tage neue Briefe vorgelegt, womit der Kaiser begehrt, daß dieser TagBangert oder ein anderer angesetzt und derselbe ihm verkündet werde, welchen er selbst besuchen wolle.

Legaten Instruction vom Kaiser lautet folgendermaßen:DeS Ersten sagt vnscr aller gnedigisterHerr, der Römisch keyser, dank den Herren von dem bunt Zr gutwillikeit, mit der si) dem heiligen^mischen Rich geneigt sin, nachdem sin k. M. durch sinen Orator, Herrn Iohannsen HeSler, bericht'si, der vff siner k. M. crmanung, in söllichem guttem willen zu beharren, so well sin k. M. mitßünpc dem gantzen löblichen huß Oesterrich Inen, die sin k. M. für vserwelte glider deS heiligen^'chö halte, gncdiger Herr sin. Item so sol der Legat sagen: Nachdem sy zu eren dem heiligen RichIne,, selbS zu grossem lob ein bunt angesechen haben, v»d nachdem der Burgundisch Herzogtod von Zit gescheiden, sy das ettlich land in crafft zwifacher Recht dem heiligen Rich zugehören,Phalli siner k. M. notturft ervorder, an den bunt zu begeren, daS er zimlichen Bestand mit dem landBurgunt anneme. Vnd ob die puntgnossen etwaS IrS genommen schadenö begerten vom fröwlinBurgundt oder siner k. M., erbiettend sy sich zu allen gnaden, Eren vnd Nutzbarkeit der buntgenosscn'v der gestalt, das sy zum allerbesten benügig gemacht werden. Vnd als sy wissen, so ist nit Mangelsiner k. M. vnd dem loblichen huß Oesterrich, wann daö sy wol macht haben, den gemelten bunt-Uenossen Iren schaden zu dem allerbesten abzulegen vnd widergelt zethun. Harumb evmant sin k. M.^ detterlich die Herren vom bunt, das sy Iren einen andern tag fürnemen, zu dem sin k. M. vonvnd andern fachen willen sin OratoreS vnd bottschafft, die Inen vast angenem sin wurdt, wurdeende,,, l>itt darvff sin Maiestat, Statt vnd tag anzuzeigen vnd des von stund an on Verzug durch^ legalen bericht zu werden. Item begert sin k. M., dozwüschen ein bestandt zwüschen den puntgenossen" dem land von Burgund anzustechen, domitt die Vurgunschen vom Rich nit getrengt werden, daS°veh dem loblichen punt zu vnstatten vnd schaden gedyhen möcht, nachdem diser punt durch deS heiligennhs misten angesehen ist. Deßhalb die puntgenossen als die wisen sich also erzeigen sotten, damit syrwelti glider des heiligen RichS geachtet werden vnd alle fürnemen Inen zu eren vnd nutz gemessen^ eu, miewvl die k. M. nit zwifel hat, ein yeglicher sy Ingedenk siner Pflicht vnd geneigt, sin eigenc>on frömden Naeionen fürzufeyen. Vnd so sin Maiestat schiken wird sin OratoreS, werden dievhzenossen alle siner k. gnaden meynung gar luter verneinen vnd verstan alleS, daS Inen zu gut,heiligen Rich vnd ganzer cristenheit zu lob dienen wurde." Hierauf begehrt der Legat sofeatigevlivort, um selbe dem Kaiser mittheilen zu können.Vff solich ist verlassen, das vnS nit zyme noch